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Kalender Soziale Bewegungen 2017

1. November 2016 , Geschrieben von Parents

Der neue Kalender Soziale Bewegungen ist da. Wer Interesse hat bitte unter antifa.heidekreis@gmail.com melden.

Kalender Soziale Bewegungen 2017
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Unterschriftenaktion Platzrandstraße während des A7-Ausbaus öffnen - Verkehrsbelastung für die Bevölkerung reduzieren!

30. September 2016 , Geschrieben von Parents

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TTIP verhindern! Wir schaffen das!

1. April 2016 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Wirtschaft

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Rede von Charly Braun, bei der Kundgebung gegen Ludendorffer Ostersamstag 26.3.16 vorm Hotel zur Post in Dorfmark

27. März 2016 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Artikelserie "Ludendorffer"

Charly Braun - DGB-Vorsitzender Heidekreis und einer der verantwortlichen Macher des "Bündnis gegen Ludendorffer"

Rede bei der Kundgebung gegen Ludendorffer Ostersamstag 26.3.16 vorm Hotel zur Post in Dorfmark

- es gilt das gesprochene Wort -

___________________________________________________________________________

Liebe antifaschistische Freundinnen und Freunde

gestern hier vorm "Hotel zur Post" waren wir bei der antifaschistischen Mahnwache 80 Menschen. Im zehnten Jahr unserer Straßenproteste gegen die rassistischen Ludendorffer - angesichts des Schietwetters am Karfreitag - eine gute Beteiligung. Gestern haben sich einige für heute abgemeldet, z.B. um zum antimilitaristischen Ostermarsch nach Hannover zu fahren. Dort sind heute inhaltliche Schwerpunkte die wirklichen Fluchtursachen und die abweisende deutsche Asylpolitik. Die Veranstaltenden des Ostermarsch in Hannover wünschen uns in einer Grußadresse Durchhaltevermögen und Erfolg beim politischen Kampf gegen Ludendorffer und andere RassistInnen.

Das ist auch nötig, denn auch zwischen Schwarmstedt und Munster hat der Rassismus seit Herbst 2015 zugenommen. Rassistisches kleben und schmieren ist wieder Mode. Einige SchülerInnen der KGS-Schwarmstedt meinen einen Lehrer der sich im Netz positiv zu Pegida äußerte, verteidigen zu müssen. Der Lehrer war versetzt worden, eine inhaltliche Aufarbeitung scheint den Schulbehörden schwer zu fallen. Wir, als vom Staat unabhängige AntifaschistInnen, können das sicher besser.

Die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano hat Ende 2015 im Fernsehen gesagt, dass man sich gegen Nazis und Rassismus nicht auf den Staat verlassen kann.

In Celle, Soltau und 20 weiteren Orten Deutschlands trafen sich sonntags biedere Asylkritische mit Grablichtern auf Deutschlandfahnen, um gegen MigrantInnen zu polemisieren. In Soltau ist daraus ein regelmäßiger Stammtisch geworden. Sie schreiben unterm Gruppennamen „Heidekreis - gemeinsam sind wir stark“ fleißig Leserbriefe und machen Stimmung auf Veranstaltungen wo über die Flüchtlingssituation gesprochen wird. Die AfD wird auf Podien geladen. Die NPD musste mit ihren 2 Kundgebungsversuchen in Bad Fallingbostel im Herbst 2015 dank breitem Widerstand eine Niederlage einstecken. Dennoch gelang es den NPD-Kameraden im Raum Fallingbostel-Bomlitz eine mehr als 10-köpfige SympathisantInnengruppe zu bekommen. Ich erinnere, 2011 wurde die NPD im Heidekreis in 3 Kommunalparlamente gewählt. In Munster wurde die Partei „Die RECHTE“ für Niedersachsen gegründet. Nazipack gibt’s vielerorts in naher Umgebung.

Brand- und andere Anschläge haben in Deutschland enorm zugenommen. Die Regierenden lassen sich von der rassistischen Massenbewegung von einer Asylrechtsverschärfung zur nächsten treiben – und bereiten damit den Boden für immer noch mehr Rassismus vor. Amnesty International kritisierte das Asylpaket II mit den Worten: „Die Bundesregierung setzt … auf eine Politik von Härte und Unverhältnismäßigkeit gegenüber Menschen auf der Flucht.“

Es ist sehr gut, dass trotz dieser Lage, die breite und herzliche Willkommenskultur nicht nachlässt. Auch heute hier unter uns sind einige, die Geflüchtete unterstützen. Andere Menschen schützen Menschen mit Kirchenasyl vor Abschiebung. Euch Allen einen Herzlichen Dank mit einem extra-Applaus.

In diesen Zeiten sich in Dorfmark oder anderswo gegen Rassismus zu stellen, bedeutet oftmals Zivilcourage aufzubringen. Immerhin hängen in Dorfmark in diesem Jahr schon auf 2 Grundstücken Transparente gegen Ludendorffer.

Örtliche Rassisten wagen es von Jahr zu Jahr weniger uns als Nestbeschmutzer oder sonstwie zu beschimpfen. Ich erinnere an 2008 als die Jugendlichen des Internationalen workcamp Bergen-Belsen, u.a. aus Israel und Südafrika, von einigen Dorfmarkern vor laufenden Fernsehkameras übelst rassistisch beleidigt wurden. Damit hatten sich die Verteidiger der Ludendorffer ein Eigentor geschossen. Unser dauerhafter politischer Protest und schließlich der wirtschaftliche Druck auf das jahrzehntelange Ludendorffer-Tagungslokal „Hotel Deutsches Haus“ haben dazu geführt, dass die Ludendorffer sich seit 2015 auf nur noch ein Tagungslokal, nämlich das „Gasthaus zur Post“ beschränken müssen. Diesen Zwischenerfolg haben wir gemeinsam erreicht ! Wir kriegen sie auch noch ganz weg ! Und dann bauen wir ihnen ein Denkmal, das als Zielscheibe für faule Ostereier dient.

Seit etwa 40 Jahren werden Ludendorffer in Dorfmark beherbergt und bewirtet. Immer wieder sind bekannte Nazigrößen dabei. Und die Ludendorffs bewiesen mehrfach ihr Herrenmenschentum durch Angriffe auf JournalistInnen.

Mindestens seit 1984 haben wir die Ostertagungen der rassistischen Ludendorffer öffentlich gemacht und immer wieder Eingaben, Protestschreiben, Leserbriefe usw. ans Rathaus Bad Fallingbostel und an Medien gerichtet. Seit 2007 demonstrieren wir in Dorfmark auf der Straße gegen diesen Antisemiten- und Herrenmenschen-Club. „Hotel Deutsches Haus“ und „Hotel zur Post“ - beide Lokale haben (mindestens) in den 1980er Jahren ständig auch die NPD beherbergt.


Seit etwa 40 Jahren führen die Ludendorffer ihre Frühjahrs- oder Ostertagung im Deutschen Haus und anderen Quartieren in Dorfmark durch. Jahrelang konnten sie gar die Schule benutzen. Sie tagten hier bereits vor 1977, also zu einer Zeit als die Organisation der Ludendorffer noch verboten war. Der 1937 gegründete heidnisch-germanische Verein, war nach 1945 verboten, wurde 1951 neu gegründet und 1961 erneut verboten. Nach langem Rechtsstreit hob ein bayrisches Verwaltungsgericht 1977 das Verbot wegen Verfahrensfehlern auf. Die ideologische Gründerin Mathilde Ludendorff wurde 1950 in einem Entnazifizierungsverfahren zunächst als Hauptschuldige, später als Belastete eingestuft. Der "Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) e.V." ist eine Erfindung der selbsternannten Philosophin Mathilde Ludendorff und wurde als sog. "Glauben" propagandistisch unterstützt von ihrem Gatten, dem General des 1. Weltkriegs und Hitler-Putsch-Gefährten von 1923, Erich Ludendorff. Die Schriften der Gründer sind bis heute für die Ludendorffer ihr wörtliches rassistisches Glaubensbekenntnis.


Die Lehre der Ludendorffer ist ein Konglomerat aus Verschwörungstheorien. Ein paar Zitate: Dieser Herrenmenschenglaube teilt die Menschen in "Licht- und Schachtrassen". Die nordischen "Lichtrassen" seien "dem Göttlichen nahe", die "Schachtrassen" "unvollkommen und sündhaft". Die einen seien von Natur aus zum Herrschen, die anderen zum Dienen bestimmt. "Deutsche Gotterkenntnis ist abhängig vom Rasseerbgut", heißt es bei Mathilde. Aus diesem Grund führe "Blutsmischung" zum "Vokstod". Das sog. "entwurzelte jüdische Volk" erstrebe die Weltherrschaft in Gestalt von Kommunismus, Freimaurertum und katholischer Kirche, die in Wahrheit "verjudete" Inhalte vertritt. Deutsche Kinder würden durch eine "verjudete christliche Erziehung" geschädigt.

Der Verfassungsschutz hat die Ludendorffer jahrzehntelang verharmlost. Sie haben bei ihrer diesjährigen Ostertagung wieder allerlei Kinder dabei, denen sie Rassismus einpflanzen. Menschenfeindliche Gesinnung weiterzugeben ist ein Grund diesen Club endlich zu verbieten!!

Wenn die Ludendorffer ihre Kinder lang genug da drüben aus den Fenstern sehen lassen, dann gibts beste Chancen den RassistInnen zu sagen: Eure Kinder werden so wie wir !

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Vor einem Jahr hat Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius uns eine Grußadresse geschickt. Jetzt erwarten wir von ihm, dass er Worten Taten folgen lässt und die Landesregierung diesen bluts-elitären Rassisten-Club endlich auflöst. Und wir erwarten, dass wir AntifaschistInnen nicht ständig durch den polizeilichen Staatsschutz bespitzelt werden, sondern die Polizei stattdessen den Club der menschenfeindlichen Ideologen und ErzieherInnen auseinandertreibt.

Ein Verbot rassistischer Gruppen wäre gerade in dieser Zeit kackbrauner Konjunktur ein wichtiges Zeichen. Ich rufe den Verantwortlichen ins Gedächtnis was Professorin Dr. Gesine Schwan im Januar 2015 erklärte:
"Wenn die Diskrepanzen zwischen Arm und Reich immer größer werden, wenn vielen Menschen der Mittelschicht Prekariat und jederzeitiger sozialer Abstieg droht, dann sucht sich diese mit Ohnmacht gepaarte Angst eben als Blitzableiter jene Menschen, an denen sie ohne Gefahr ihre Wut abreagieren können".

Sozial Ausgegrenzte, Obdachlose, Geflüchtete werden zu Schuldigen an der sozialen Misere erklärt. Es sind aber nicht Hüsein und Achmed, die Tarifarbeitsplätze zu prekären Jobs machen. Nicht MigrantInnen und Benachteiligte sind verantwortlich für Hartz4, Zerstörung des Gesundheitswesens und Rentenarmut. Es sind nicht Aische oder Nala die den KollegInnen bei Amazon vernünftige Arbeitsbedingungen und einen Tarifvertrag verweigern.

Wie feige sind eigentlich jene, die gegen Geflüchtete hetzen und schlagen?

Nein, Rassismus ist keine Lösung sozialer Probleme!!

Nicht Geflüchtete, sondern Fluchtursachen müssen bekämpft werden. Waffenexporte, Militärinter-ventionen, Umweltzerstörung, Billig-Ausbeutung von Rohstoffen und an sog. „verlängerten Werkbänken“ der Konzerne sowie die Absatzmärkte für Resteverwertung produzieren Armut und Unterdrückung. Die Verheerung der Welt ist für viele Menschen nicht mehr zu ertragen. Da ist es logisch, dass immer mehr Menschen fliehen und der Spur der Ernten, Rohstoffe und Billigkonsumgüter dorthin folgen, wo sie genossen werden.

Wer glaubt, die Rettung liege in der AfD, sollte sich deren Programm ansehen. Die AfD ist gegen gerechte Löhne, gesetzlichen Mindestlohn, Mietpreisbremse und Vermögenssteuer. Sie will Hartz IV kürzen, Menschen das Wahlrecht entziehen und auf Flüchtlinge schießen lassen. Schlips und Kragen und scheinbare Distanzierung von bestimmten Neonazis macht sie weder demokratisch noch sozial.

Das Problem sind nicht Geflüchtete, sondern milliardenschwere Steuerflüchtlinge.

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Staaten, sondern zwischen oben und unten!

Es bleibt dabei: Refugees welcome!

Auflösung der Ludendorffer und aller rassistischen Organisationen !

Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Hoch die Internationale Solidarität !

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Mahnwache gegen Rechte Rassistentreffen in der Lüneburger Heide

22. März 2016 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Artikelserie "Ludendorffer"

Mahnwache gegen Rechte Rassistentreffen in der Lüneburger Heide

Von Eckhard Stengel

Wird jedes Jahr durch die Anwesenheit von Rechten verunstaltet: die Lüneburger Heide. Foto: Imago

Seit vier Jahrzehnten treffen sich regelmäßig Rechtsextremisten zu Volkstänzen und Vorträgen in der Lüneburger Heide. Bereits zum zehnten Mal protestieren Nazigegner gegen das Ostertreffen der „Ludendorffer“.

Frauen mit langen Röcken, Männer in Knickerbockerhosen, Mädchen mit Zöpfen und Kniestrümpfen: Als der Hauptschullehrer Egon Hilbich 1975 in den Lüneburger-Heide-Ort Dorfmark zog und über Ostern erstmals diese altmodisch gekleideten Menschen sah, dachte er zunächst: Da wird ein Film gedreht. Doch die Szene war nicht gestellt. Seit den 70er Jahren treffen sich in Dorfmark die „Ludendorffer“ zu ihrer alljährlichen Ostertagung, und viele von ihnen kleiden sich wie züchtige Deutsche aus der Nazizeit.

Das passt zu ihrem Weltbild: Ihr Verein namens „Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff)“ steht laut niedersächsischem Verfassungsschutz für eine „antidemokratische und antimodernistische Grundausrichtung verbunden mit antisemitischen und rassistischen Positionen“. Bei den Ostertreffen wurden auch schon Neonazis gesichtet. 2013 war die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck dabei.

Verein besteht seit 1937

Dass sich seit vier Jahrzehnten regelmäßig Rechtsextremisten zu Volkstänzen und Vorträgen versammeln, störte in Dorfmark jahrelang kaum jemanden. Erst 2007 meldete Lehrer Hilbich zum ersten Mal eine Mahnwache an. Warum gerade dann? „Ich weiß nicht mehr genau, warum ich mich dazu aufgerafft habe“, sagt der mittlerweile 68-Jährige („Ich bin ein echter 68er“). Seitdem treffen sich bis zu 150 Nazigegner jeden Karfreitag vor dem Tagungslokal der „Ludendorffer“, halten Transparente hoch, zünden Kerzen an und wärmen sich mit Kaffee aus Thermoskannen – am kommenden Freitag bereits zum zehnten Mal.

Ein buntes Bündnis hat sich da gefunden, Gewerkschafter, Sozialdemokraten, Grüne, Linke, Naziverfolgte. Aus Hannover reisen Jusos an, aus Bremen eine 75-Jährige. „Solche Tagungen dürfen keinen Platz in unserer Gesellschaft haben“, findet sie. Seit 2014 wird zusätzlich am Samstag demonstriert – dann auch mit Sprechchören und Lautsprechern, die am Karfreitag verboten sind.

Allianz von Feldherr und Führer: Ex-General Erich Ludendorff und Ex-Gefreiter Hitler. Foto: imago/ZUMA/Keystone

Das Treffen der Rechten zu verbieten, dafür fehlt die juristische Handhabe. Die „Ludendorffer“ sind schließlich seit 1937 ein ordentlich eingetragener Verein, gegründet von Erich Ludendorff, dem Weltkrieg-I-General und Hitler-Putschgefährten von 1923, sowie seiner Frau Mathilde, einer Ärztin, die sich auch als Philosophin verstand.

Noch heute sehen sich die Mitglieder in der Nachfolge von Mathilde Ludendorff. Auf ihrer Homepage verwahren sie sich gegen den Vorwurf, rassistisch und antisemitisch zu sein. Aber sie beharren darauf, dass die Menschheit aus Rassen bestehe. Für Mathilde Ludendorff zählte zu den „Todesgefahren der Völker“ vor allem die „Rassemischung“. Denn: „Der Rassemischling ist nicht mehr so ‚instinktsicher‘ wie der rassereine Mensch“. Die Folge: „Vor allem wird sich die Triebentartung sehr stark bemerkbar machen.“

Den meisten Dorfmarkern dürfte inzwischen klar sein, wen sie da regelmäßig beherbergen. Aber einige stören sich mehr an den Gegendemonstranten, die die heile Dorfwelt durcheinanderbringen, als an den adrett gekleideten Rassisten-Familien. Die seien doch „sehr nett und freundlich“. Vor allem aber: Die rechten Gäste – einst bis zu 300, inzwischen noch 50 bis 100 – steigern den Umsatz von Hotels und Pensionen im 3100-Einwohner-Ortsteil der Stadt Bad Fallingbostel.

Zeichen gegen Hass

Ganz wirkungslos waren die Mahnwachen aber nicht. Schon 2008 – nach Pöbeleien von Rechten gegen ausländische Demonstranten wie Nelson Mandelas Nichte Pumeza Mandela – beschloss das Fallingbosteler Stadtparlament einstimmig eine Resolution gegen die „Ludendorffer“, samt dem Appell: „Stellen Sie extremistischen oder rassistischen Gruppierungen keine Tagungsräume und Unterkünfte zur Verfügung.“ Es dauerte allerdings noch bis 2015, bis das angestammte Tagungslokal, ein Hotel mit dem passenden Namen „Deutsches Haus“, erstmals auf die lukrativen Gäste verzichtete. Doch sie fanden schnell ein Ausweichquartier: das Gasthaus „Zur Post“.

Beim Ehepaar Ludendorff in Tutzing seit 1937 zu Hause: der „nationalreligiöse“ e.V. Foto: Imago

Dabei schrieb 2015 sogar Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) ein Grußwort an die Gegendemonstranten: Sie setzten ein „ganz wichtiges Zeichen ... gegen Ausgrenzung, Hass und Ablehnung“. Und diesmal wird ein Schreiben des evangelischen Landesbischofs Ralf Meister verlesen. Wie bereits Pistorius bedankt auch er sich für den Einsatz der Demonstranten.

Die bleiben hartnäckig. Der Lehrer im Ruhestand Hilbich jedenfalls versichert: „Solange die Ludendorffer da sind, werden auch wir da sein.“

AUTOR

Eckhard Stengel

Korrespondent, Bremen

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Internationaler Frauentag 2016

7. März 2016 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen

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Antifa-Sozialkonferenz 13.2.16

3. Februar 2016 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Bundesweit

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