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Misburg-rechte (Jugend-)strukturen auf dem Vormarsch?

6. März 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #soziale Gerechtigkeit - gewerkschaftliche Kämpfe

Misburg-rechte (Jugend-)strukturen auf dem Vormarsch?
Nachdem sich rechte Aktivisten in Misburg
schon lange ohne bürgerliche Gegenwehr
frei bewegen und ausbreiten konnten,
gipfelte ihr Aktivismus vorerst in einem
gewalttätigen Übergriff.
Am Samstag, den 24.11.07 wurden zwei
SchülerInnen von einer Gruppe Neo-Nazis
angepöbelt, angespuckt und geschlagen.
Dabei wurde einer der Angegriffenen am
Auge verletzt. Beim Eintreffen der Polizei
waren die Faschisten leider schon weg.
„Was mich wirklich ärgerte, war, dass obwohl
Leute drum herum standen, niemand
eingegriffen hat“, sagte eine der
Betroffenen.
Nachdem eine Anzeige gegen einen der
Faschisten wegen Körperverletzung gestellt
wurde, griff der Nazi die Schülerin erneut an
und versuchte sie einzuschüchtern.
Dabei ließ er verlauten, dass er mit 30 Mann
wieder käme, wenn die Jugendlichen diese
Anzeige nicht fallen lassen würden.
Trotz dieser massiven
Einschüchterungsversuche lassen wir uns
nicht unterkriegen!

Das ist allerdings
nur die Spitze des
Eisbergs, denn die
Naziszene in
Hannover-Misburg
ist leider ziemlich
aktiv.
Neben regelmäßigen
Wahlkampfaktivitäten der NPD vor den
Landtagswahlen, bei denen auch der in
Misburg ortsansässige Daniel Vieting
kandidieren wollte, werden auch Aufkleber
von NPD und "nationalem Widerstand" sowie
Sprühereien mit faschistischen Gedankengut
verbreitet.
In ihrem Größenwahn titulieren sie Misburg
nun als „national befreite Zone“! Das
bedeutet für sie, dass sie z.B.
GewerkschafterInnen, MigrantInnen,
Obdachlose, nicht heterosexuelle Menschen
oder BürgerInnen, die sich für Demokratie
und Toleranz einsetzen beseitigt hätten.
Nazis sind keine Alternative,
Volksgemeinschaft verschärft soziale
Konflikte, sie löst sie nicht auf!
Lasst uns den Nazis entschlossen
entgegentreten. In Misburg gibt es
keinen Platz für rechte Gewalt- weder
dort noch anderswo! Lasst uns den Nazis
zeigen, dass wir uns NICHT von ihnen
einschüchtern lassen.

Aber was
kann ich
denn schon
dagegen
tun?
Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt:

Sehen Sie nicht weg! Greifen Sie ein! Holen
Sie Hilfe oder rufen Sie ggf. die Polizei oder
einen Krankenwagen!
• Beschweren Sie sich bei Politikern, z.B. bei
Stephan Weil [kontakt@stephan-weil.info]
• Sprechen Sie Personen gezielt an, wenn Sie
sie beim Aufkleben oder Verteilen von
Nazipropaganda beobachten
• Entfernen sie Nazi-Propaganda!
• Nehmen Sie an den Protesten und
Demonstrationen gegen rechtsradikale
Gewalt teil
• Organisieren Sie Vorträge, Diskussionsrunden
und Demonstrationen
• Lassen Sie sich von den Neo-Nazis nicht
einschüchtern. Ihre Meinung ist wichtig!

Reden Sie mit Ihrer Familie, Ihren
FreundInnen, ArbeitskollegInnen und

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