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25.8.11 VVN/BdA lädt RatskandidatInnen "Antifaschismus in Lüneburg"

25. August 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kommunales | Daseinsvorsorge

Antifaschismus in Lüneburg
Ratskandidatinnen und -Kandidaten auf dem Prüfstand

 
Podiumsdiskussion der VVN/BdA   Donnerstag 25.8.11 um 19 Uhr im Foyer der VHS Lüneburg, Haagestraße

 
Warum steht Hitlers Bronzegaul vor Lüneburgs Museum?  Wie lange noch wird der Nazi-Landrat Albrecht durch einen eigenen Straßennamen geehrt?
Mit diesen und weiteren Fragen zum Faschismus in Lüneburger Straßenbild werden die Kandidaten/-innen der Parteien für den rat der Stadt Lüneburg konfrontiert, wenn sie sich auf einer Veranstaltung am Donnerstag 25.8.11 den Anmerkungen und Forderungen antifaschistischer Gruppen stellen.

 
Dabei geht es keineswegs nur um die Relikte vergangener Nazi-Ziten in Lüneburg.
Organisator Peter Asmussen von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-BdA: " Es werden dabei äußerst kritisch diskutierte Probleme angesprochen aus den Bereichen der antifaschistischen Bildungsarbeit vor Ort, der Gedenkstättenarbeit, der kommunalen Asyl- und Migrationspolititik und des Kampfes gegen Rechts. Wir geben den verschiedenen Gruppen Lüneburgs die Gelegenheit, ihre Erwartungen und Forderungen zu stellen und den Ratskandidaten/-innen ein Forum, ihre Positionen dazu zu erläutern."

 
Eine besondere Kontroverse wird auch im Bereich Militärpolitik erwartet. Zwar sei die Beteiligung deutscher Soldaten am Afghanistan-Krieg vom Bundestag beschlossen, allerdings gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung. Es stehe deshalb zu erwarten, dass aus dem Plenum kritische Fragen in Bezug auf die städtische Beteiligung an diesem Krieg an die Kandidaten gestellt werden.

 
Zugesagt, sich dieser Diskussion zu stellen, haben bislang Frau Lotze für die "SPD", Herr Ernst Bögershausen für die Partei "Bündnis 90/Die Grünen" und Herr Karlheinz Fahrenwald für die Partei "Die Linke".
Asmussen: "Wir hoffen, dass auch die örtliche CDU und die FDP ihre Verantwortung wahrnehmen und der interessierten Wahlbevölkerung Auskunft über ihre Politik geben werden. Es ist ein Stück gelebter Demokratie, wenn auch diese Parteien dieses vor der Wahl und öffentlich tun." Auch weitere Parteien und Initiativen, die sich um Ratsmandate bewerben, wurden zu dieser interessanten Diskussionsrunde eingeladen, die im Foyer der Volkshochschule in der Haagestraße stattfindet und um 19.00 Uhr beginnt.

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