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Diskussion über ,,Friedenssteine" am Dienstag, 28.04.09,19.00 Uhr, Raschplatzpavillon, Hannover

26. April 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frieden

Diskussion über ,,Friedenssteine" am Dienstag, 19.00 Uhr, Raschplatzpavillon, Hannover

Sehr geehrte Damen und Herren,
am Dienstag, 28. April 2009, Beginn 19.00 Uhr, wird im Kulturzentrum Raschplatz (direkt hinter dem hannoverschen Hauptbahnhof) über die "Friedenssteine" diskutiert. Diese Skulptur des hannoverschen Künstlers Wilfried Behre mit der Aufschrift "Nie wieder Krieg" lag neun Jahre lang im Opernpark neben dem Holocaust-Mahnmal - bis die Stadt sie im Zuge der Umgestaltung des Operparks entfernen ließ. Dagegen hat sich Protest erhoben. Neben anderen hat sich auch der Bezirksrat von Hannover-Mitte dafür ausgesprochen, die ,,Friedenssteine" wieder an ihren Platz zu legen. Unter der Leitung von Steffen Holz (DGB) werden der Künstler, Vertreter des Friedensbüros und der Kulturverwaltung der Stadt Hannover über das Pro und Contra diksutieren. Einzelheiten entehmen Sei bitte der pdf-Anlage. Über Ihr Kommen würden wir uns freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Vorstand des Friedensbüros Hannover e.V.



Vom Juni 1999 bis Sommer 2008 lagen die Friedenssteine mit der Inschrift: "Nie
• Wieder Krieg" des bekannten hannoverschen Künstlers Wilfried Behre auf der
Rasenfläche des Opernparks in Hannover.
Anlaß der Skulptursetzung in·. Juni 1999: Kosovokonflikt und NATO· Bomben auf
Serbien.
Die Stadt Hannover hat die Umgestaltung des Parks benutzt/um die
Friedenssteine zu entfernen. Sie liegen jetzt auf einem städtischen Bauhof.
Der Bezirksrat Mitte hat sich für die Rückkehr der Steine ausgesprochen, Die
Stadtverwaltung ist dagegen, Begründung: Die unmittelbare Nähe der Steine
zum Holocaust..Mahnmal berührten die Singularität des Mahnmals und seien mit
der besonderen Würde und Bedeutung dieses Mahnmals nicht zu vereinbaren.
Nach der Initiative des Bezirks rats Mitte will die Stadtverwaltung nun einen
Alternativstandort anbieten. Der Künstler ist zu einer Gastprofessur in China und
wird am 28. April zurücksein. Er wird an der Diskussion teilnehmen.

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