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Ein Nazikaff soll schöner werden - Hitler ließ Autobahnen bauen - Bührig baut die Dorfstraße zum Hof Nahtz in Eschede

31. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

31. Mai 2009

Eschede bei Celle, ein Dorf, dass eigentlich nur durch seine Sonnenwendfeiern auf Nahtz seinem Bauernhof bekannt ist, möchte offensichtlich seine Wege sanieren. Besonders die Zufahrt zum Nahtzibauernhof, Zum Finkenberg musste dringend ausgebessert werden, damit die Autos der Nazis nicht schmutzig werden oder gar die Stoßdämpfer in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn sie zu ihren dortigen Veranstaltungen fahren. Da die Gemeinde Eschede das nicht allein finanzieren kann helfen die netten Nazis von nebenan natürlich gern.  Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren ist, haben die Faschisten der Kameradschaft 73 in Celle am Freitag die 1800 Meter lange Straße, Zum Finkenberg ausgebessert. Die Materialkosten trägt die Gemeinde. Der Kameradschaftsführer Dennis Bührig, der selbst  den Behörden dieses Staates als gewaltbereiter Rechtsextremist bekannt ist und am 1. Mai dieses Jahres den ganzen Tag über von der Polizei überwacht werden musste, weil er eine verbotene Nazikundgebung in Hannover angemeldet hatte, ist auch für die Nazikrawalle am 1. Mai 2008 in Hamburg mit verantworlich. Auf ihren “Weltnetzseiten” feiern die Nazis ihren großartigen Einsatz für ihre Heimat und kündigen weitere Aktionen dieser Art an.

Doch was geht in solchen Faschisten vor, die die Verbrechen des Hitlerfaschismus verharmlosen oder verherrlichen, wie in Bad Nenndorf jedes Jahr im August, wo der Massenmörder Oswald Pohl von den Alliierten inhaftiert war, oder vor der JVA in München Stadelheim, wo der Holocaustleugner Horst Maler inhaftiert ist, oder die gegen den Bau von Gotteshäusern demonstrieren wie die Nazis von “Pro Köln”, oder die mithelfen, die Nazis in der Mitte der Gesellschaft zu integrieren, wie in Eschede?

Ein Hinweis auf die Ursache faschistischen “Gedankenguts” bietet das Schicksal des rassistischen Liedermachers Michael Müller aus Amberg. Dieser erfreute die Kamradschaftszene und seine Burschenschaft, Teutonia zu Regensburg, mit seiner Hetzmusik.  Einer seiner ersten Texte hieß “Mit 6 Millionen Juden”. Die Melodie hatte er von dem Lied “Mit 66 Jahren” geklaut. Die Klassenjustiz interessierte sich nur kurz für diesen Nazischlager und auch nur deshalb, weil Udo Jürgens Urheberrechte verletzt sah. Bei Müller war die Ursache dieser “Geistes”haltung offenbar ein Gehirntumor an dem er gestern in Herzberg verstarb.

 

Quelle: http://dierostigelaterne.wordpress.com/

 

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