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Kein Einkauf mehr bei Amazon!

7. Juli 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis

Kein Einkauf mehr bei Amazon!

 Zur Information! 




Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

aufgrund unserer Informationen über die Zusammenarbeit von dem  Online-Händler Amazon mit der NPD hat es einige Reaktionen gegeben. 

Ich gebe einige wieder, wie:
"Die haben doch das Partnerprogramm mit der NPD aufgelöst."
"Amazon hat sich doch dem Druck von PolitikernInnen gebeugt"

"Jetzt kann man da doch wieder einkaufen."
"Amazon ist doch nur einem Fehler unterlaufen".
"Amazon hat schnell auf die Kritik reagiert".

Richtig ist, dass Amazon nach den ersten Hinweisen durch den 
 Verfassungsschutz und durch verschiedene Tageszeitungen
erst Monate später das Partnerprogramm aufgelöst hatte. Amazon hat sich 
 nicht einem moralischen Druck gebeugt, sondern hat bei einem 
 drohenden Boykott finanzielle Einbußen befürchtet.
Amazon ist auch kein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen, sondern weiß 
 genau, mit wem sie Geschäfte betreibt.
"Unser Ziel ist es, unseren Kunden die größtmögliche Auswahl an 
 verschiedenen Titeln bereitzustellen", so Amazon-Sprecherin Christine 
 Höger. In einer weiteren Stellungnahme heißt es u.a.;" Man verkaufe 
 ja keine verbotenen Bücher und alles andere käme einer dem Recht auf 
 freie Meinungsäußerung widersprechenden Zensur gleich". 
 Amazon bietet auch heute weiterhin Nazi-Propaganda an! 
  Unter "www.amazon.de und  Suche: Alle Kategorien/Zeitschriften/Bücher
 und dann rechts daneben  "Deutsche Stimme"  eingeben,  
  findet ihr die Monatszeitschrift DS " Deutsche Stimme ". Herausgeber 
 ist der NPD  Parteivorstand in Berlin.

Die Geschäftsführung von Amazon hat aus der Geschichte nichts 
 gelernt. Auch damals haben zahlreiche Unternehmer die Nazi Propaganda unterstützt und verbreitet. 


 Deshalb muss für uns gelten: Selbst wenn das Unternehmen auf 
 weiteren Druck diese Propaganda in mehreren Monaten oder in einigen 
 Jahren endlich aus dem Angebot nehmen würde, kann man dort nicht mehr 
 einkaufen. Deshalb sollten wir auch weiterhin die Forderung von 
 unserer Kollegin und Landesbezirksleiterin Gabriele Schmidt 
 beherzigen:

 

 "Kein Einkauf mehr bei Amazonâ! âKeine finanzielle Unterstützung 
 der NPD durch Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter"
.  

Bitte leitet auch dieses Info an eure Kolleginnen und Kollegen weiter.

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O 07/11/2009 22:46








Zur Info: Schriftwechsel zwischen AMAZON und mir
Datum: Freitag, 10. Juli 2009, 12:37
 ---Ursprüngliche Nachricht---Von: "Amazon.de" An: "mailto:...@t-online.de" Betreff: Ihre Anfrage bei Amazon.deDatum: 10. Jul 2009 11:52Guten Tag Herr ...,vielen Dank für Ihr Schreiben an Amazon.de. Amazon hat die Überprüfung der angesprochenen Website Nationales Netztagebuch bereits vor mehr als 4 Wochen abgeschlossen und entschieden, die Website von der weiteren Teilnahme am Amazon.de-Partnerprogramm auszuschließen. Unser Ziel ist es, unseren Kunden die größtmögliche Auswahl an verschiedenen Titeln bereitzustellen. Aus diesem Grund umfasst unser Sortiment eine beinahe unbegrenzte Anzahl von Artikeln, die frei erhältlich sind. Artikel, die gesetzlich verboten sind und nicht im Einklang mit unseren Verkaufsbedingungen stehen, schließen wir selbstverständlich aus. Sollten uns von Besuchern unserer Website dennoch Titel angezeigt werden, die sie für diskussionswürdig oder verboten halten, so prüfen wir, ob die jeweiligen Artikel gegen unsere Verkaufsbedingungen verstoßen. (http://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=3369411)Dazu zählen unter anderem:1. Artikel, deren Verkauf gegen gesetzliche Vorschriften verstoßenAmazon zieht zur Überprüfung von Inhalten grundsätzlich die offizielle Einschätzung der Stellen heran, die zu einer solchen inhaltlichen Bewertung berufen sind und die jeweiligen Produkte umfassend prüfen können: die Gerichte und Staatsanwaltschaften, sowie die Bundesprüfstelle jugendgefährdender Medien (BPjM). Sämtliche Titel, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), die eine Bewertung von Medien aufgrund ihrer Jugendgefährdung hin vornimmt, indiziert worden sind, dürfen nicht über www.amazon.de verkauft werden. Die BPjM wird jeweils auf Antrag tätig, so dass auch Besucher unserer Website über ihr örtliches Jugendamt eine Überprüfung selbst anregen können. Mehr dazu unter: www.bundespruefstelle.de2. Artikel, die zur Verherrlichung oder Verharmlosung des Nationalsozialismus beitragendProdukte, die uns in diesem Zusammenhang angezeigt werden, überprüfen wir. So haben wir unter anderem den Titel des "Deutsche Stimme Verlags" bereits aus unserem Angebot entfernt.Der Umstand, dass ein Produkt bei Amazon gelistet ist, bedeutet keinesfalls, dass wir mit Meinungen, die z.B. in bei uns erhältlichen Titeln geäußert werden, sympathisieren oder solche Aussagen unterstützen. Allerdings übt Amazon im Sinne des Rechts auf freie Meinungsäußerung keine Zensur und belässt dementsprechend auch Titel, die diskussionswürdig sein könnten, auf der Website, sofern sie im Einklang mit unseren Verkaufsbedingungen stehen.Wir bedanken uns nochmals für Ihr Schreiben.Freundliche GrüßeTina EilhauerUnser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein http://www.amazon.de=====================---- Ursprüngliche Nachricht: ----07/08/09 11:55:23Ihr Name: O.Bemerkungen:Zur Information:2008 bestellte ich die Dokumentation "Die Großen FeldzüŒge des Zweiten Weltkrieges" als Geschenk bei Ihnen. Bei der Ansicht der DVDs war ich entsetzt, ÃŒber die inhaltliche GeschichtsverfÀlschung. Leider habe ich mich erst dann ÃŒber den Herausgeber (Polar Film) informiert und muÃxte feststellen, der Herausgeber steht der "Gesellschaft fÃŒr freie Publizistik" nahe, die wegen Rechtsextremismus vom Verfassungsschutz beobachtet wird.Somit habe ich unwissendlich (im Vertrauen auf Ihr Versandangebot) durch meinen Kauf die "Rechte Szene" finanziell unterstÃŒtzt. Ich fÃŒhle mich dadurch, als ÃŒberzeugter Demokrat, betrogen. Aus Pressemitteilungen erfuhr ich dann noch, daÃx bei Ihnen auch ein Zeitungs-Abo der "Deutsche Stimme" vertrieben wird, die in Verbindung mit der Partei NPD steht.Das VerhÀltnis KÀufer/Internet-Versand begrÃŒndet sich auch auf Vertrauen, daÃx meinerseits leider sehr erschÃŒttert ist.Ich bitte Sie deshalb, Ihre Zusammenarbeit mit diesen Verlagen zu ÃŒberdenken, denn dieses Politikspektrum argumentiert verfassungsfeindlich und menschenverachtend und hat somit nichts mit Freier MeinungsÀuÃxerung zu tun.Nicht auszudenken, wenn solches Material in die HÀnde von Heranwachsenden zur Meinungsbildung gelangt. Neben ökonomischen Gesichtspunkten sollte auch die "Moralische Verpflichtung" in der Aufnahme in Ihr Angebot eine Rolle spielen, um Ihr Versandhaus davor zu schÃŒtzen, sich zur Plattform fÃŒr verfassungsfeindliche Extremisten jeglicher Art machen zu lassen. Sie stehen damit in der Pflicht, die Ãffentlichkeit (den KÀufer) davor zu schÃŒtzen.Bis dahin werde ich meine Bestellungen bei Ihnen einstellen.Es wÀre nett, wenn Sie diese Nachricht an Ihre Sprecherin, Frau Christine Höger, weiterleiten.MfGO