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! Laut gegen Nazis !

21. Juli 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

! Laut gegen Nazis !

Demo am 01.08.2009 in Hamburg
Am 01. August 2009 sind die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und alle Gäste in Hamburg aufgerufen, gemeinsam mit vielen verschiedenen Künstlern ein Zeichen für unsere "Demokratie und Freiheit" -Gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und
Nazigedankengut- mitten im Herzen von St. Pauli auf dem Spielbudenplatz zu setzen.


Vorab ruft die Gruppe Laut gegen Nazis gemeinsam mit Viva con Agua, der Amadeu Antonio Stiftung, EXIT Deutschland um 13.00 Uhr zu einem Demonstrationszug rund um St. Pauli, über die Landungsbrücken zurück zum Spielbudenplatz auf.

Gemeinsam mit Corny Littmann (Schmidts Tivoli/FC St. Pauli), Afrob, Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), Rolf Stahlhofen (Söhne Mannheims), LeFly (St. Pauli Tanzmusik), Anna Yina, Quietstorm (Tibor Sturm) und weiteren Künstlern wird es ab 15.00 Uhr Musik, Kurzlesungen und Redebeiträgen direkt auf dem Spielbudenplatz einen bunten Tag geben.

Was ist der Grund? 142 Todesopfer durch rechte Gewalt, 1.113 Verletzte durch rechte Gewalt 2008, über 20.000 politisch motivierte Straftaten der Rechtsextremen in 2008 und eine steigende einschleichende größere Präsenz bei Naziveranstaltungen. Erst letztes Wochenende feierten 5.000 Rechtsextreme in Gera (aktuell laut Polizei) das sogenannte "Rock für Deutschland", am 13. Februar 2009 marschierten 2.000 Rechtsextreme mit einem Fackelmarsch und am darauffolgenden Tag (14. Februar 2009) 7.000 Nazis im Rahmen einer sogennnaten Gedenkveranstaltung durch Dresden. In Hamburg marschierten am 01. Mai 2008 1.500 gewaltbereite Rechtsextreme durch die Stadt, in Altenburg/Thüringen organisierte der Hamburger Nazianwalt Jürgen Rieger im Oktober 2008 das sogenannte "Fest der Völker mit ca. 1.500 Rechtsextremen. Hinzu kommt der stets steigende Alltagsrassismus in der Gesellschaft und eine immer größere Akzeptanz von rechtsextremen Ideologien und ihren Folgen wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Ausgrenzung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhaltet Ihr auf

www.lautgegennazis.de

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