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Sand im Getriebe – Kitas verschicken Sand ans Kultusministerium

31. August 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Bildung

PRESSEMITTEILUNG 
 
Sand im Getriebe – Kitas verschicken Sand ans 
Kultusministerium 
 
Eine weitere hannoversche Aktion im Rahmen der landesweiten 
Kampagne „Kinder sind mehr wert“ 
 
Hannover (cke), 27.08.2009 
Mit einer erneuten stadtweiten Aktion machen Kindertagesstätten in Hannover auf die 
unzureichenden gesetzlichen Rahmenbedingungen in ihren Einrichtungen aufmerksam. 
Am Donnerstag, den 03.09.2009 in der Zeit von 10:00 – 11:00 Uhr versenden die 
Kindertagesstätten der Wohlfahrtsverbände und Kindertagesstätten anderer Träger Sand aus 
dem Sandkasten ihrer Kita an die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann. 
Die Kindertagesstätten wollen mit ihrer Aktion deutlich machen, dass es in den Kitas durch die 
unzureichenden Rahmenbedingungen in Niedersachsen immer mehr knirscht, wie Sand im 
Getriebe. 
Bereits im Juni dieses Jahres forderten die Wohlfahrtsverbände mit einem stadtweiten Aktionstag 
ihrer Kindertagesstätten bessere Bildungsbedingungen für die Kinder ein. 5.000 Kinder 
versammelten sich am 09.06.2009 auf Straßen und Plätzen in Hannover, um lautstark nach mehr 
Bildung zu schreien. 
„Trotz gestiegener Anforderungen haben sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen 40 
Jahren nicht wesentlich verändert“, so Ulrich Bensmann, Fachberater für Kindertagesstätten des 
Caritasverbandes Hannover e.V. „ Wir haben in unseren Kindertagesstätten den 
niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich umgesetzt 
und unsere Einrichtungen stellen sich ständig den aktuellen gesellschaftlichen und familiären 
Erfordernissen, aber die vorhandenen personellen und institutionellen Rahmenbedingungen 
reichen nicht aus, um den gesetzlichen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag 
angemessen umzusetzen“, so Bensmann weiter. 
„Wir wollen mit der Aktion die Forderungen der Landesarbeitsgemeinschaft der freien 
Wohlfahrtspflege (LAGFW) untermauern und werden nach der jetzigen Aktion erneut am 11. 
September 2009 auf uns aufmerksam machen und Unterschriften aus den Kindertagesstätten in 
Stadt und Region Hannover an den niedersächsischen Kultusausschuss übergeben. Wir hoffen, 
dass das Land Niedersachsen sich seiner Verantwortung bewusst wird. Gestiegene 
Qualitätsanforderungen haben ihren Preis und dieser ist gerade bei unseren Kindern sehr gut 
angelegt“, führt Marga Wiehler, Fachberaterin für Kindertagesstätten der AWO Region Hannover 
aus. 
 
 
Die LAGFW ruft derzeit landesweit alle Kindertagesstätten zu einem Aktionstag am 04.09.2009 
auf und fordert in einem sechsseitigen Positionspapier eine bessere Kind-Fachkraft- Relation in 
den Gruppen, Erhöhung der Verfügungszeit für pädagogische Fachkräfte, die angemessene 
Freistellung von Leitungsaufgaben, die Aufwertung der Raumstandards, eine gute Qualifikation 
der pädagogischen Kräfte und den stärkeren Einsatz von Fachberatung für die 
Kindertagesstätten. 
Mehr Informationen zur landesweiten Kampagne und zu den einzelnen Aktionen finden Sie unter 
www.kinder-sind-mehr-wert.de
  
 
 
Mit freundlichem Gruß 
 
 
Gerhard Jürgens 
Vorsitzender der AGW 
 
 
PRESSEMITTEILUNG 
 
Sand im Getriebe – Kitas verschicken Sand ans 
Kultusministerium 
 
Eine weitere hannoversche Aktion im Rahmen der landesweiten 
Kampagne „Kinder sind mehr wert“ 
 
Hannover (cke), 27.08.2009 
Mit einer erneuten stadtweiten Aktion machen Kindertagesstätten in Hannover auf die 
unzureichenden gesetzlichen Rahmenbedingungen in ihren Einrichtungen aufmerksam. 
Am Donnerstag, den 03.09.2009 in der Zeit von 10:00 – 11:00 Uhr versenden die 
Kindertagesstätten der Wohlfahrtsverbände und Kindertagesstätten anderer Träger Sand aus 
dem Sandkasten ihrer Kita an die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann. 
Die Kindertagesstätten wollen mit ihrer Aktion deutlich machen, dass es in den Kitas durch die 
unzureichenden Rahmenbedingungen in Niedersachsen immer mehr knirscht, wie Sand im 
Getriebe. 
Bereits im Juni dieses Jahres forderten die Wohlfahrtsverbände mit einem stadtweiten Aktionstag 
ihrer Kindertagesstätten bessere Bildungsbedingungen für die Kinder ein. 5.000 Kinder 
versammelten sich am 09.06.2009 auf Straßen und Plätzen in Hannover, um lautstark nach mehr 
Bildung zu schreien. 
„Trotz gestiegener Anforderungen haben sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen 40 
Jahren nicht wesentlich verändert“, so Ulrich Bensmann, Fachberater für Kindertagesstätten des 
Caritasverbandes Hannover e.V. „ Wir haben in unseren Kindertagesstätten den 
niedersächsischen Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich umgesetzt 
und unsere Einrichtungen stellen sich ständig den aktuellen gesellschaftlichen und familiären 
Erfordernissen, aber die vorhandenen personellen und institutionellen Rahmenbedingungen 
reichen nicht aus, um den gesetzlichen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag 
angemessen umzusetzen“, so Bensmann weiter. 
„Wir wollen mit der Aktion die Forderungen der Landesarbeitsgemeinschaft der freien 
Wohlfahrtspflege (LAGFW) untermauern und werden nach der jetzigen Aktion erneut am 11. 
September 2009 auf uns aufmerksam machen und Unterschriften aus den Kindertagesstätten in 
Stadt und Region Hannover an den niedersächsischen Kultusausschuss übergeben. Wir hoffen, 
dass das Land Niedersachsen sich seiner Verantwortung bewusst wird. Gestiegene 
Qualitätsanforderungen haben ihren Preis und dieser ist gerade bei unseren Kindern sehr gut 
angelegt“, führt Marga Wiehler, Fachberaterin für Kindertagesstätten der AWO Region Hannover 
aus. 
 
 
Die LAGFW ruft derzeit landesweit alle Kindertagesstätten zu einem Aktionstag am 04.09.2009 
auf und fordert in einem sechsseitigen Positionspapier eine bessere Kind-Fachkraft- Relation in 
den Gruppen, Erhöhung der Verfügungszeit für pädagogische Fachkräfte, die angemessene 
Freistellung von Leitungsaufgaben, die Aufwertung der Raumstandards, eine gute Qualifikation 
der pädagogischen Kräfte und den stärkeren Einsatz von Fachberatung für die 
Kindertagesstätten. 
Mehr Informationen zur landesweiten Kampagne und zu den einzelnen Aktionen finden Sie unter 
www.kinder-sind-mehr-wert.de
  
 
 
Mit freundlichem Gruß 
 
 
Gerhard Jürgens 
Vorsitzender der AGW 
 
      Mehr Informationen: http://www.kinder-sind-mehr-wert.de/

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