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Anschlag auf das Haus eines Rechtsanwalts

3. November 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Hells Angels & Neonazis

Auf das Haus von Rechtsanwalt Lasthaus ist in der heutigen Nacht um 1:10h ein Anschlag nach bekanntem Muster verübt worden: Brand in der Mülltonne, Mauer mit Zielscheibe bemalt und der Aufschrift "eine Kugel reicht".

RA Lasthaus hat in den vergangenen Monaten als einer der wenigen in Walsrode eindeutig Stellung genommen. Ein Zusammenhang zu dem Anschlag vom Oktober 2010 auf das Grundstück von 
Detlef Gieseke erscheint deshalb nahe liegend.

 

Das meldet der NDR dazu: 

Brandanschlag in Walsrode - Rache von Rockern?

 


Hier nochmals der Artikel über den Anschlag auf das Grundstück von Detlef Gieseke - damit Zusammenhänge klarer werden:


Brief von Detlef Gieseke / Bd.90Die GRÜNEN, Ratsherr der Stadt Walsrode
    an die Bürgermeisterin Silke Lorenz und die Mitglieder des Rates der Stadt Walsrode   Mittwoch 13.10.10


Betreff:  Anschlag der HA?

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, liebe Kolleginnen und Kollegen!

In der Nacht von Sonntag auf Montag sind auf meinem Grundstück in Altenboitzen bei den PKWs meines Sohnes und einer Besucherin drei Reifen zerstochen und eine Heckscheibe eingeschlagen worden. Außerdem wurden die PKWs mit schwarzer Bitumenfarbe beschmiert. Zum Schluss sind auf den Autos bengalische Feuer und Knallkörper entzündet worden. Durch den Vorgang sind sowohl Nachbarn als auch meine Sohn und eine Besucherin aufgeweckt worden, konnten aber nur das Licht und den Krach der Knallkörper wahrnehmen. Mit Rücksicht auf die im Haus schlafenden sieben Kleinkinder haben sie zunächst nichts unternommen.

Sie können sich vielleicht vorstellen, wie sich meine Frau und ich gefühlt haben, als wir diese Vorgänge von unseren Kindern telefonisch am Montagabend in unserem Urlaubsort in Österreich geschildert bekommen haben. Wir sind daraufhin am Dienstag zurück gefahren und haben noch während der Fahrt mit der Bürgermeisterin und Herrn Börner telefoniert, der uns erklärte, dass die Kripo die Vorgänge sehr ernst nimmt und  die Abt. Organisierte Kriminalität in die Untersuchungen  eingeschaltet hat.

Mir erscheint ein Zusammenhang zur Vorbereitung der Veranstaltung am 3.11. auf der Hand zu liegen. Besonders die offenkundige Absicht der Täter, nach vollzogener Zerstörung durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern aufzufallen, weist in diese Richtung.

Meine Frau und ich fühlen uns auf Grund dieser Einschüchterung und Bedrohung unserer Kinder, Enkelkinder und ihrer Freunde persönlich verletzt. Da offensichtlich meine politische Tätigkeit im Rat, meine Anträge zur Aufklärung über die Hells Angels, Ursache dieser Tat ist, wende ich mich heute mit dieser mail an Sie.

Ich bin selbst unsicher, was  in Bezug auf die Veranstaltung am 3.11. zu tun ist. Allerdings weiß ich, dass ich meine Familie auf jeden Fall vor weiteren kriminellen Akten schützen muss.

Damit aber solche Formen der Einschüchterung in unserer Stadt nicht Schule machen, erscheint es mir wichtig, dass die Bürgerschaft  Stellung bezieht.

Mit freundlichem Gruß
Detlef Gieseke

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