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„Antisemitismus – Eine deutsche Erbkrankheit?“

10. November 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Antisemitismus

„Antisemitismus – Eine deutsche Erbkrankheit?“

am Di, 17.11. um 20 Uhr im Freizeitheim Linden (Windheimstraße 4, 30451
Hannover). Eine Veranstaltung der Grünen Jugend im Rahmen der
Aktionswochen gegen Antisemitismus
(http://www.aktionswochen-gegen-antisemitismus.de).

mit

*Robert Beyer* (Uni Jena, Mitarbeiter im Projekt: Antisemitismus und
Anti-Israelismus in Deutschland: Sprachliche und konzeptuelle
Charakteristika)
*Levi Salomon* (Beauftragter für die Bekämpfung des Antisemitismus der
Jüdischen Gemeinde Berlin)
*Paul Stefanowske* (Bildungsbausteine gegen Antisemitismus)
*Sven-Christian Kindler* (Mitglied des Bundestages, Bündnis 90/Die Grünen)
*Julia Willie Hamburg* (Sprecherin Grüne Jugend Niedersachsen, Moderation)

„Juden haben zu viel Einfluss in der Welt.“ Jede und jeder dritte Deutsche
stimmt dieser klassisch antisemitischen Behauptung zu. Auch mehr als 60
Jahre nach Auschwitz ist der Antisemitismus fest in der Mitte der
deutschen Gesellschaft verankert.

„Ich habe nichts gegen Juden, aber...“. Ein Großteil der Menschen, die
antisemitischen Äußerungen zustimmen, würde sich selbst nicht als
antisemitisch bezeichnen. Wie also zeigt sich Antisemitismus im Jahr 2009?
Wo stecken die AntisemitInnen? Wie problematisch ist der Antisemitismus in
der deutschen Mehrheitsgesellschaft oder wird hier nicht einfach
übertrieben?

Zu Beginn der Veranstaltung wird Robert Beyer die vorläufigen Ergebnisse
einer Studie über den „Tatort Sprache“ der Uni Jena, in der Zuschriften
zur Israelischen Botschaft und dem Zentralrat der Juden ausgewertet
werden, vorstellen.

Was tun? Gibt es erfolgsversprechende Konzepte gegen Antisemitismus?
Aufklärung und pädagogische Konzepte sind wichtig. Doch kann man
Antisemitismus aberziehen? Oder ist der Antisemitismus ein Grundelement
der bürgerlichen und speziell der deutschen Gesellschaft?


Hinweis:

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der
rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch
rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige
menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der
Teilnahme an der Veranstaltung ausgeschlossen.

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