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Begleitprogramm zur Ausstellung „Was damals Recht war …“

19. Januar 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Historisches

Begleitprogramm zur Ausstellung „Was damals Recht war …“
im Historischen Museum Hannover

 

09.12.2009 – 28.02.2010

Öffentliche Führungen Sonntags, jeweils 14.00 Uhr
|24.01.|31.01|07.02.|14.02.|21.02.|28.02.

 

Dienstag, 19. Januar 2010, 19.00 Uhr
Vortrag
Wehrmacht, Gestapo und sowjetische Kriegsgefangene
Dr. des. Rolf Keller, Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten
Im Vernichtungsfeldzug gegen die Sowjetunion wurden von deutscher Seite das Völkerrecht und kriegsrechtliche Konventionen weitgehend missachtet. Die Wehrmacht verweigerte den sowjetischen Kriegsgefangenen eine Behandlung nach den Grundsätzen der Internationalen Genfer Konvention von 1929. Die Wehrmachtsgerichtsbarkeit wurde für sie als nicht zuständig erklärt: Bei Flucht, Widerstand oder anderen vermeintlichen Vergehen wurden die Gefangenen der Gestapo übergeben und in der Regel in die Konzentrationslager der SS eingeliefert.
Durch gezielte Mordaktionen und infolge unzureichender Versorgung, brutaler Behandlung und harter Arbeit kamen mindestens 2,5 Millionen sowjetische Krieggefangene ums Leben. In der Lüneburger Heide richtete die Wehrmacht 1941 drei große „Russenlager“ ein: Allein in Bergen-Belsen, Fallingbostel-Oerbke und Wietzendorf starben etwa 50 000 sowjetische Kriegsgefangene. Das Schicksal der Gefangenen in diesen Stammlagern und deren Arbeitskommandos in Nordwestdeutschland steht im Mittelpunkt des Vortrags.
Ort: Historisches Museum Hannover


Donnerstag, 21. Januar 2010, 19.00 Uhr
Treffen der Initiative für ein neues DeserteurDenkmal
Pavillon, Hannover

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