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Bundeswehr / Girl's Day

23. April 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Antimilitarismus


Girls' Day ohne Bundeswehr!


Seit 2001 findet der "Girls' Day", der "Mädchenzukunftstag" statt. Mädchen sollen an diesem Tag Einblick in die Praxis der Arbeitswelt erlangen und Unternehmen sollen auf die Stärken von Mädchen aufmerksam gemacht werden. Ziel ist es ebenso, das öffentliche Problembewusstsein zu schärfen für den geringen Anteil von Frauen in den Natur- und Ingenieurswissenschaften und in Führungspositionen von Politik und Wirtschaft sowie für das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern.

 

Ein Beruf, in dem Frauen unterrepräsentiert sind, ist die Bundeswehr. Seit 2003 beteiligt sich diese Einrichtung am "Girls' Day". In Schleswig-Holstein ist die Bundeswehr mit 19 Veranstaltungen vertreten. Sie stellt damit über 500 Plätze zur Verfügung und ist hinter der Fachhochschule Flensburg der zweitgrößte Anbieter. Vom Sanitätsdienst über Aufklärung bis zu Marine und Luftwaffe wird in alle Bereich eingeführt. Die Bundeswehr will sich eigenen Angaben zufolge als "zukunftsorientierter und innovativer Arbeitgeber" präsentieren. Sie verspricht "Spannung pur".

 

Dazu erklärt Cornelia Möhring, Schleswig-Holsteinische Bundestagsabgeordnete der LINKEN:

 

"Die Bundeswehr ist kein normaler Arbeitgeber, Soldatin kein Beruf wie jeder andere. Tatsächlich verpflichten sich junge Frauen damit, Teil einer Armee zu werden, die mittlerweile in Auslandseinsätzen in kriegerischen Auseinandersetzungen verwickelt ist. Töten und getötet werden, Gewalt als Mittel der Konfliktlösung sind nicht emanzipatorisch, sondern gegen jede Aufklärung gerichtet und widersprechen dem Geist dieses Tages. Die Beteiligung der Bundeswehr am Girls' Day muss genauso wie die Rekrutierung an Schulen und in Job-Centern beendet werden!"

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