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DGB-Funktionäre zu Celler Trialog und Konversion am Truppenübungsplatz Bergen

13. Mai 2013 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Antimilitarismus

Erklärung zum Celler Trialog „Zukunft denken - Gegenwart gestalten“ am 22./23. Mai 2013

Die bevorstehende abgespeckte Neuauflage des „Celler Trialogs“ ist mehr als nur eine Wahlkampfshow des CDU-Bundestagsabgeordneten Otte.
Hier soll abgeschirmt von der Öfffentlichkeit wieder einmal der Schulterschluss von Politik, Militär und Rüstungsindustrie vollzogen werden.
Direkt soll die Akzeptanz von Militäreinsätzen und Rüstungsexporten gesteigert werden.
Wir empfinden es als Provokation, dass nach der jüngsten Entscheidung über die Lieferung von Panzern nach Indonesien, dem Beharren auf eine weitere Aufrüstung der Bundeswehr mit Kampfdrohnen und dem Bekenntnis zur weiteren Stationierung von KSK und Bundeswehr in Afghanistan diese illustre Männerrunde in städtischen Gebäuden tagen soll.
Zukunft denken – Gegenwart gestalten“ bedeutet für uns als Gewerkschafter: Weitere Abrüstungsschritte, ein sofortigesVerbot von Rüstungsexporten und die Förderung konsequenter Friedenserziehung in unseren Schulen.

Paul Stern (DGB-Kreisvorsitzender Celle)

In den Landkreisen Celle und Heidekreis ist die größte militärische Konzentration Deutschlands mit dem größten - von den Nazis eingerichteten - europäischen Truppenübungsplatz zwischen Bergen und Bad Fallingbostel, dem Militärstandort Munster und noch etliches mehr an Militärischem. Ein bedeutender Teil der lokalen Wirtschaft ist davon abhängig. Mit dem jetzt bevorstenden Abzug der British Army werden deren Zivilbeschäftigte ins soziale Nichts geschickt. Auch die Bundesregierung zeigt hier keine soziale Verantwortung. 1991 forderte die Gewerkschaft ÖTV unter dem Motto "Abrüstung JA - arbeitslos Nein", den Aufbau einer neuen Wirtschaftsstruktur und soziale Sicherheit für die Zivilbeschäftigten beim Militär und darüber hinaus - zu bezahlen aus dem Militäretat der Bundesregierung. Diese Forderungen sind wieder aktuell und an die deutsche und britische Regierung zu richten. Statt Celler Trialog ist "Abrüstung JA - arbeitslos NEIN" immer noch angesagt.
  H-D Charly Braun (DGB-Kreisvorsitzender Heidekreis)
 

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