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Die geheimen Termine des NPD Flaggschiffes

30. Juli 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis


Wie die NPD optimistisch über ihre "Deutschlandfahrt" mit ihrem "Flagschiff" berichtet:
http://npd.de/html/1938/artikel/detail/2906/

Und die Realität:
  
Hier finden sich zwischen 12.7.12 und 27.7.12  Berichte über die NPD-Deutschlandtour in Hannover und Lüneburg:
   http://antifa.sfa.over-blog.com/categorie-10314031.html

http://www.graswurzel.tv/p212.html
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Die geheimen Termine des NPD Flaggschiffes

www.scharf-links.de      23.07.12
AntifaschismusAntifaschismusNews 
 
 
von Antifaschistisches Rechercheteam in Zusammenarbeit mit dem Kommando „Daumen runter für Nazischrott“

Die Routenstruktur der NPD-Deutschlandfahrt liegt offen. In Zusammenarbeit mit dem Kommando „Daumen runter für Nazischrott“ und dem Antifaschistischen Rechercheteam  präsentieren wir das Desaster des NPD-Flagschiffes und die Orte zum aktiven Widerstand.  Unter 0151 / 172 78 279 gibt die NPD gerne Auskunft über die aktuellen Orte und Plätze. 

Bei Unklarheiten sollten auch wir von der Nummer Gebrauch machen. Unser Motto:„Den Nazis den Freiraum nehmen – im Netz und auf der Straße!“ Auch Städte und Gemeinden müssen der NPD entgegen treten. Warum versuchen Behörden und Polizei eine rechtsextreme Veranstaltung so lange wie möglich geheim zu halten?

So ungewöhnlich der Anlass, so ungewöhnlich der Artikel. Wir schreiben die Geschichte diesmal von Hinten und nicht von Vorne. D.h. wir werden erst einen Überblick über die kommenden Termine der NPD-Deutschlandfahrt geben, die sich für die rechtsextreme Partei von Woche zu Woche mehr zum Fiasko entwickelt, bevor wir uns einer Darstellung des erfolgreichen Widerstandes dagegen widmen. Eins vorweg: 100 bis 850 GegnerInnen der Neonazipartei standen jeweils 4 bis 24 Anhängern entgegen. Die Reden wurden nie verstanden. Plakate und Schirme mussten als Schutz vor Eierwürfen herhalten. Gerade noch, dass sich das Flagschiff trotz einiger Beschädigungen noch Fortbewegen kann. Am erfolgreichsten war der Widerstand immer dort, wo sich die verschiedenen gesellschaftlichen Kräfte nicht voneinander distanzierten sondern solidarisch miteinander gegen die Fahrt des Flaggschiffes auftraten.

Vor den Terminen ein Hinweis zur Nutzung derselbigen. Wichtig ist es für alle Interessierte: „Schaut auf die örtlichen Ankündigungen eurer lokalen Gruppen!“ Die sind nah dran und wissen am Besten über Änderungen Bescheid. Sinnvoll ist es, vor der NPD vor Ort zu sein, d.h. z.B. vormittags um 10:00, nachmittags um 14:30 Uhr. Wichtig ist es, immer vor Ort  präsent zu sein. Falls keine Gegenkundgebung erlaubt ist, sollte Niemand der Besuch des angemeldeten NPD-Standes verboten werden können. 
Bei einigen Orten ist der genau Termin, oder der Ort noch nicht bekannt. Über Liegenschaftsämter, Ordnungsämter, Parteien, Gewerkschaften oder sonstige lokale Kontakte vor Ort lassen sich die Daten sicherlich ermitteln. Tragen wir die genau Route des Flagschiffs zusammen. 

Die ersten drei Termine wurden von der NPD selbst herausgegeben. Eine Änderung der Stadt ist unwahrscheinlich. Dass der Platz geändert wird, ist immer und überall aus den verschiedensten Gründen möglich. 

Montag, 23.07.2012 

11.00 Uhr Düsseldorf, Heinrich-Heine Platz 
16.00 Uhr Duisburg, Kometenplatz 

Dienstag, 24.07.2012 

11.00 Uhr Solingen, Mühlenplatz 
16.00 Uhr Köln, Heumarkt 

Mittwoch, 25.07.2012 

11.00 Uhr Bonn, Münster Platz 
16.00 Uhr Trier, Simeonsstiftsplatz

Sicher sind für die folgenden drei Tage (Donnerstag bis Samstag) Gießen, Frankfurt und Mainz  in obiger Anfahrtsreihenfolge. 
Am Donnerstag, 26.07. ist Koblenz um 11:00 Uhr wahrscheinlich
Am Samstag, 28.07.12 ist um 16:00 Uhr Darmstadt wahrscheinlich
Eine weitere Stadt steht noch offen.

Danach ist die Tour dann für eine Woche klarer. Der Samstag bedarf noch einer genaueren Verifizierung.

Montag, 30.08,12: Stuttgart 11:00

Montag, 30.08,12: Ulm 16:00

Dienstag, 31.08.12: Augsburg 11:00

Dienstag, 31.08.12: München 16:00

Mittwoch, 01.08.12: Regensburg 11:00

Mittwoch, 01.08.12: Nürnberg 16:00

Donnerstag, 02.08.12: Bayreuth 11:00

Donnerstag, 02.08.12: Würzburg 16:00

Freitag, 03.08.12:  Erfurt 11:00

Freitag, 03.08.12: Gera 16:00

Samstag, 04.08.12: Leipzig 11:00

Samstag, 04.08.12: Halle 16:00   

Ein möglicher Ablauf der gesicherten Städte wäre Kassel Hildesheim Braunschweig Magdeburg Dessau Potsdam und wohl zwei Termine in Berlin zum Abschluss, also am Freitag, dem 10.08.12.

Die folgenden Städte könnten  ebenfalls in folgender Reihenfolge in die Tour aufgenommen sein: Göttingen nach Kassel  sowie Wolfsburg nach Braunschweig  würde den Kalender voll machen.

Die bisherige Fahrt verlief für die NPD katastrophal. Wollen wir dafür sorgen, dass sich die Geschichte des Desasters der Deutschlandfahrt fortschreiben lässt.

Am 12. Juli startete die NPD ihre Deutschlandfahrt in Wolfsburg und Hannover. Kern der Tour ist ein mit rassistischen und eurokritischen Parolen bekritzelter LKW der Marke Renault, was von vielen Anhängern der NPD angekreidet wird. Verrat wird der Partei vorgeworfen, die ein französisches Autofabrik einem deutschen vorgezogen hat. Auch beim Generator sollen die Kameratten nicht die deutsche Ware bevorzugt haben, die sie sonst so propagieren, sondern ein günstigeres Produkt aus dem Ausland bevorzugt haben. Dass die NPD Flüchtlinge für 1,- Euro die Stunde angeheuert haben soll, um ihre Plakate mit „Deutschland den Deutschen“ und ähnlichen rassistischen Schund in die Höhe zu halten, scheint angesichts der Teilnehmerzahlen eher ein Gerücht zu sein. Abgesehen von den Rednern wäre dann kein echter  Nationalsozia… Korrektur Nationaldemokrat anwesend gewesen.

Schon beim Auftakt in Wolfsburg demonstrierten am Vormittag 600 GegnerInnen, welche die NPD lauthals nicht zu Wort kommen ließen. In Hannover standen 400 DemonstantInnen 15 Nazis gegenüber. Der Platz der Kundgebung war weiträumig abgesperrt. Ein Erreichen von Bürgerinnen somit vollkommen unmöglich. Heftiger Widerstand schlug den Faschisten dann auch in Bremen und Bremerhafen entgegen.

In Delmenhorst wurde anscheinend die Scheibe des Schiffes während der Kundgebung in Mitleidenschaft gezogen. Unserer Meinung nach ist ein Fahrzeug nach der neuesten Gesetzgebung so nicht mehr Fahrtüchtig. Wir gehen davon aus dass der Schaden repariert wurde. Falls wider Erwarten nicht, sollten die zuständigen Beamten eine Weiterfahrt bis zur Widerherstellung der Fahrfähigkeit  sofort beenden. Nicht dass ein deutscher Hirsch von dem Ungetüm auf seiner Kriegsfahrt überrollt wird.
 
In Lüneburg wurde das "Flaggschiff" der Nazis blockiert und konnte nicht auf den Kundgebungsort gelangen. Die Neonazis mussten aus ihrem Flaggschiff aussteigen Der Kundgebungsplatz war außerhalb und konnte nur zu Fuß erreicht werden. Die Kundgebung mit Megaphon statt Lautsprecheranlage brachen die enttäuschten Ewiggestrigen nach wenigen Minuten ab und sehnten sich im innersten möglicherweise nach den historischen Zeiten im letzten Jahrhundert.

In Kiel war die Sache schnell erledigt stellt der NDR fest: "Nach nur wenigen Minuten war die Aktion beendet. "Es wurde so unruhig und so gefährlich, dass wir die Kundgebung auflösen mussten", sagte der Leiter des Kieler Ordnungsamtes, Manfred Rotzoll.“ In Neumünster musste der Kundgebungsort der NPD aufgrund der Proteste kurzfristig verlegt werden.
350 DemonstantInnen fanden sich in Rostock gegen 16 Nazis ein und übertönten die Rechtradikalen mit Pfiffen und Buhrufen ebenso wie am Nachmittag desselben Tages 200 AntifaschistInnen in Schwerin.

150 Menschen ließen die weiträumig abgesperrten Faschisten am Hamburger Hauptbahnhof im Abseits stehen. Der Nachmittag wurde ebenfalls zur Niederlage für die Altnazis in Hamburg Bergedorf wo sie abgeschirmt von Mensch und Tier ihren Müll zum Besten zu geben versuchten.

In Oldenburg wurden die Nazis von 200 GegnerInnen in Empfang genommen. Am Nachmittag standen den NPD Funktionären 350 lautstarke AntifaschistInnen gegenüber.

300 BielefelderInnen zeigten den Rechtsextremen durch laute Pfiffe und Zwischenrufe die Rote Karte. Rund 50 ProtestlerInnen innerhalb des abgesperrten Bereichs verhinderten eine Stunde lang den Auftritt der Rechten. In Münster schrien dann 850 GegendemonstrantInnen die Nazis Nieder. Die Münstersche Zeitung berichtet: „Nur 12 Rechtsextreme sind gekommen, die die ganze Zeit damit beschäftigt sind, die geworfenen Eier der Gegendemonstranten mit ihren Plakaten und Fahnen abzuwehren. Zwei Rechte hat es trotzdem erwischt.“

In Dortmund wurden die NPDler ebenso niedergeschrien wie von den 300 DemonstrantInnen in Bochum. Der Ruhrpott machte kurzfristig und spontan mobil. Jetzt ist es an uns in allen anderen Städten, der NPD zu zeigen, dass sie bei uns nicht erwünscht ist.

Neuigkeiten gibt es demnächst wieder zu DeutschlandEcho, Altermedia, Politically Incorrect und weiteren rechtsextremen Portalen und den Möglichkeiten, ihnen den Freiraum zu nehmen. 
Keinen Fußbreit den Nazis auf der Straße und im Netz!

VON: ANTIFASCHISTISCHES RECHERCHETEAM

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