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Dorfmark 18.4.14 - 100 bei Mahnwache gegen Ludendorffer

19. April 2014 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Artikelserie "Ludendorffer"

100 bei Mahnwache gegen Ludendorffer-Rassisten am Karfreitag 18.4.14 in Dorfmark (Bad Fallingbostel)

Zu Protesten gegen die Ostertagung des rassistischen "Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) eV" hat das breite "Bündnis-gegen-Ludendorffer" (aber ohne FDP, CDU) gleich für 2 Tage nach Dorfmark (Bad Fallingbostel) eingeladen.  An der Mahnwache nahe dem Haupttagungslokal der Rassisten "Hotel Deutsches Haus" am Karfreitag 18.4.14 nahmen 100 Menschen teil. Anmelder Egon Hilbich, Grüner Ratsherr, ging auf den Rassismus und Antisemitismus der Ludendorffer ein und erklärte, dass sie bereits seit ca. 40 Jahren in den Hotels und Pensionen freundlich aufgenommen werden. Seit 2007 wird die Rassistentagung von Protesten begleitet.
An der Mahnwache beteiligten sich auch der Bürgermeister von Bad Fallingbostel, Rainer Schmuck/ CDU, seine Konkurrentin zur Neuwahl fürs Bürgermeisteramt, Tanja Kühne/ Parteilos bzw. FDP sowie Ratsmitglieder von SPD und Grüne, Kreistags- und Landtagsabgeordnete von DieLinke und SPD, Gewerkschaftfunktionäre u.a.
Die ausgesprochen friedliche Protestveranstaltung war unnötig weiträumig abgesperrt. Die Polizei hatte die Absperrung anfangs sogar noch weiträumiger vorgenommen, als der Auflagenbescheid des Landkreis Heidekreis vorschrieb. Nach Protest der Anmelder zog die Polizei die Absperrung wieder entsprechend zurück. Man kanns ja mal versuchen?!

Die Szenerie stand unter Beobachtung der bekannten StaatsschützerInnen.
Durch die Polizei-Absperrung gelangten Ludendorffer ins "Hotel Deutsches Haus". Auch 3 junge Männer wurden durchgelassen, weil sie im Hotel Bier trinken wollten. Die 3 beobachteten in Flur und Gaststube was so vorging und kamen bald wieder heraus. Am Hotel-Ausgang brüllten sie dann mehrfach ins Haus hinein "Nazis raus!". Dafür erhielten sie von den Teilnehmenden der Mahnwache Applaus. Die Polizei führte die 3 jungen IG BCE-Gewerkschafter der JAV im Industriepark Walsrode (Chemiewerke in Bomlitz) zur Personalienfeststellung ab.

Am 17.4.14 kündigte die Walsroder Zeitung die Proteste gegen die Ludendorffer redaktionell an. Polizei, Bürgermeister und Verfassungsschutz werden zitiert, das Bündnis-gegen-Ludendorffer jedoch nicht. Mit ausfühlichen, aber fadenscheinigen Argumenten kann des VS in der WZ zu dem Schluss kommen:   „Für die Gesamtentwicklung des Rechtsextremismus spielen die Ludendorffer keine Rolle." Kritiklos nennt die WZ die WZ die Erfinderin der rassistischen Ludendorffer-Ideologie, Mathilde Ludendorff, gar "Philosophin".
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FOTOs:  DGB-KulturAK

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