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Friedensbiwak 2012

21. Juni 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Antimilitarismus

PD1.JPG
Mit deutschen Waffen sterben 
Menschen in aller Welt - 
Rüstungsexporte stoppen!
Freitag, 22. Juni 2012, 18.00 Uhr, 
Pavillon (Hannover)

Die Bundesrepublik Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur weltweit. 
Neben Panzern und anderen Großwaffen stellen Minen und Kleinfeuerwaffen und 
deren Export ein Problem dar. Der Export geht in alle Welt. Bei dieser Veranstaltung stehen ausgehend von einer Erörterung der Rüstungsexporte die Interessen 
der deutschen Außenpolitik im Blickpunkt.
Es referiert: 
Niels Dubrow, Rüstungsexperte und 
Mitautor des „Rüstungsatlas Bodensee“ 
Eine Veranstaltung des Friedensbüro Hannover e.V. und der DFG-VK Hannover, 
in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen.
Weitere Informationen auf www.frieden-hannover.de.
Das „Friedensbiwak“ findet jedes Jahr statt, um Protest gegen das militärische 
Sommerbiwak der ersten Panzerdivision zum Ausdruck zu bringen. Auch in 
diesem Jahr fi nden gegen das militärische Sommerbiwak (diese Jahr am 29. Juni 
2012) auch weitere Protestveranstaltungen statt. Informationen und Links fi nden 
sich auch hierzu unter: www.frieden-hannover.de.

39. Kriegsspektakel im Stadtpark
Sie hören nicht auf!
Sie hören nicht auf damit, Kriege zu feiern.
Immer und immer wieder feiert die 1 . Panzerdivision ihr
„Sommerbiwak“. Zusammen mit Repräsentant_innen aus Politik und
Wirtschaft feiern sie, damit sie Krieg führen können. Dieses Jahr
findet die Feier am 29. Juni statt.
Sie verändern viel!
Die 1 . Panzerdivision soll nach Oldenburg abziehen.
Dieser Umzug ist aber nur ein weiterer Teil der Umstrukturierung der
Bundeswehr zu einer Interventionsarmee.
Und auch wenn die 1 . Panzerdivision nach Oldenburg umzieht,
bleiben ihre Einheiten in Munster und Luttmersen/Neustadt a. Rbg. In
Wunstorf ist der Ausbau des Fliegerhorstes zum Drehkreuz für
weltweite kriegerische Interventionen in vollem Gange. Mit der neuen
Feldjägerschule befindet sich in Hannover ein Zentrumg der
Ausbildung von in- und ausländischen Militärs zur
Aufstandsbekämpfung.
Sie reden auch viel!
Mit dem Umbau zur Berufsarmee sieht sich das Militär gezwungen,
mehr für sich zu werben. An Schulen versuchen sie, Schüler_innen zu
überreden, sich rekrutieren zu lassen. In Arbeitsagenturen werden
junge Arbeitsuchende durch „sichere“ Ausbildungen und Jobs
geködert. Durch Marketing versuchen sie, ihr Kriegshandwerk schön
zu reden.
Sie reden auch vom Abzug aus Afghanistan.
Während die Regierungen der Nato-Staaten vom „Abzug“ und der
„Übergabe der Verantwortung an die afghanische Regierung“ reden,
eskaliert der Krieg.


Sie produzieren auch viel.
Die deutsche Kriegsindustrie ist inzwischen drittgrößter
Rüstungsexporteurin derWelt. Sie verdienen am Krieg.
Wir hören nicht auf!
Wir hören nicht aufmit unserem Widerstand und Protest gegen alle
öffentlichen Aktivitäten und Auftritte der Bundeswehr.
Wir hören nicht auf damit, die Besucher_innen des Sommerbiwaks
mit unserem Widerstand und Protest zu konfrontieren.
Leisten wir überall Widerstand gegen die Kriegsschauplätze – egal ob
am Fliegerhorst in Wunstorf, an der Feldjägerschule in Hannover oder
bei der ersten Panzerdivision in Oldenburg!
Darum:
Aufzug statt Abzug – laut, bunt, mit Tammtamm, Dschingderassa
und großem Hallo und Tschüss!
Sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und
anderswo!
Keine Rüstungsproduktion!
Keine Interventionsarmee!
Keine Bundeswehr!
Antimilitaristischer Aktionskreis Region Hannover [AMAK

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