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Gegendemo und Partymeile 2011

7. August 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

In diesem Jahr war vieles anders als in der Vergangenheit. Aber das hier ist 'wie immer', dass tolle Video vonbussfoerare für alle, die an diesem Wochenende an dem friedlichen und kreativen Widerstand gegen rechtsextremes Gedankengut teilgenommen haben:





Und da ich weiß wie engagiert bussfoerare an diesen beiden Tagen in Bad Nenndorf mitgewirkt hat, ein besonders herzliches Dankeschön! für diese zusätzliche Arbeit. :)

Bad Nenndorf hat Zeichen gesetzt und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Alles ist friedlich geblieben und ich habe noch nie vorher einen derart entspannten Polizeibericht über die Gegendemo gelesen wie in diesem Jahr.

Die Headlines der Presse sprechen durchweg vom Widerstand gegen den Naziaufmarsch - was bedeutet, dass wir den Rechtsextremisten den Rang abgelaufen haben, denn die Aufmerksamkeit der Presse galt dem friedlichen Widerstand und nicht dem sogenannten "Trauermarsch". 

Das Engagement unserer Bundestagsabgeordneten Katja Keul und Sebastian Edathy wurde in der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen (und wird, wie ich aus Gesprächen weiß, im kleinen sehr engagierte Nachahmung finden, was mich persönlich sehr freut). Natürlich möchte ich an dieser Stelle nicht das Engagement der Landes- und vor allem unserer Lokalpolitiker unterschlagen. Nein, auch das wurde in der Bevölkerung sehr positiv aufgenommen. 

Die Stimmung bei den Gegendemonstranten war aus meiner Sicht den gesamten Tag über entspannt und fröhlich. 

Tja und zu guter letzt kamen wohl auch die Initiatoren des Trauermarsches nicht mehr daran vorbei, den Widerstand des "Versagerbündnisses" wahrzunehmen. Zitat von ihrer Seite "13:30Uhr: Ca. 100 bürgerliche demonstrieren am Wincklerbad, Antifa ist nicht vorhanden!" Richtig und sehr gut erkannt, der "bürgerliche" Widerstand war am Wincklerbad zu sehen. Was nicht heißt, das es keinen Protest der Antifa gegeben hätte, denn ich z.B. habe mit jungen Antifaschistinnen und Antifaschisten gefeiert. ;)
Obendrein haben die Neonazis in diesem Jahr ziemlich Tacheles geredet wodurch sie aus meiner Sicht die Mär um ihrer "Trauer" in Zukunft kaum aufrecht erhalten können. Unter anderem wurde Bad Nenndorf von den Rednern der Neonazis als ein "Schlachtfeld" und unser Demokratieverständnis als eine "krankhafte Weltanschauung" bezeichnet. Wohl als Reaktion auf unsere bunt geschmückte Bahnhofstraße drohten die Rechtsextremisten, dass sie so lange weiter nach Bad Nenndorf kommen werden, bis wir Trauerflor hängen würden.

Darauf können sie lange warten! Ich sage es mal mit der heutigen Headline aus den Schaumburger Nachrichten:

Bad Nenndorf bleibt bunt - Basta!



BNib-bk

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