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Hells Angels-Chef Frank Hanebuth erklärt Rückzug aus Steintorviertel

15. November 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Hells Angels & Neonazis

Hells Angels-Chef Frank Hanebuth erklärt Rückzug aus Steintorviertel

15 November 2011

Hannover: Die undifferenzierte Berichterstattung über die Tätigkeiten des Motorradclubs der “Hells Angels” und die damit verbundenen Rufschädigungen gingen nun auch einem der führenden Persönlichkeiten der Höllenengel in Deutschland zu weit.

Das zumindest ist der offizielle Grund, warum sich Frank Hanebuth (47) Chef des Chapters Hannover aus seiner Tätigkeit im Steintorviertel in Hannover zurückziehen will. Dort war er zwölf Jahre lang als Sicherheitskoordinator aktiv und wurde unter dem Spitznamen “Steintorkönig” auch als Deutschlands mächtigster “Hells Angel” bezeichnet.

Nun zieht er sich, ebenso wie seine Sicherheitsfirma “Bodyguard Security” von dort zurück, liess Hanebuth über seinen Anwalt erklären.

Die Begründung für diesen Schritt mag so gar nicht zum stereotypen Bild des knallharten Rockers passen, das der Bürger gemeinhin hat: Neben den ungerechtfertigten Hetzkampagnen gegen seine Person und dem Zwang ständig “negativ im Rampenlicht” zu stehen, liegt ihm offenbar das Wohl seines Viertels am Herzen. Letztlich würden die zahlreichen Dienstleister vor Ort und praktisch das gesamte Viertel durch die Negativschlagzeilen zu Unrecht kriminalisiert.

Seiner Ansicht nach ist das Amüsierviertel am Steintor in Hannover “das sicherste und sauberste Rotlichtviertel in ganz Deutschland“. Im Gegensatz zu anderen deutschen Großstädten fanden in Hannover keine blutigen Bandenkriege um die Vorherrschaft in diesen Milieus statt. Ganz lässt Frank Hanebuth von seinem Revier jedoch nicht ab, denn er werde seine Bordelle behalten.

Der Landesvorsitzende der GdP (Gewerkschaft der Polizei) nannte die Begründung des “Hells Angels”-Boss “scheinheilig” und bezweifelt Hanebuths Ankündigung.

Es sei für die Stadt Hannover ein großer Ansehens- und Imagegewinn, wenn sich die “Hells Angels” ausnahmslos, dazu gehören auch “Strohleute” tatsächlich aus dem Steintorviertel zurückziehen, sagte der Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter.

Nun fordert die GdP alle Wirte und Dienstleister am Steintor auf, mit der Polizei zusammenzuarbeiten und dafür zu sorgen, dass nun keine anderen, als kriminell klassifizierten Gruppen im Rotlichtbezirk etablieren, sobald die ordnende Hand der “Hells Angels” sich von dort zurückzieht.

Die Polizei begrüßt somit zwar die Ankündigung von Hanebuth, allerdings besteht die Gefahr, dass sich durch die fehlende Präsenz der “Hells Angels” ein Machtvakuum bilden könnte – dessen Eskalation dem Viertel einen schlechteren Ruf einbringen würde, als dies die Schlagzeilen um die Person eines “Hells Angels” jemals könnten.

Nicht umsonst kündigte die Polizei an, dass man die Entwicklungen um das Steintor in den kommenden Wochen und Monaten genau beobachten werde. Es bleibt ihnen wohl auch nichts anderes übrig.

Quelle:15.11.2011  http://members.home.nl/bikerstarke/hellsangelschef.htm 15.11.

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