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Hilfe für die Opfer der "Reichsbahn"-Verbrechen (Mittwoch, den 8. September 2010)

8. September 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

Mittwoch, den 8. September 2010, 15:54:55 Uhr
Hilfe für die Opfer der "Reichsbahn"-Verbrechen


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit mehreren Monaten bemüht sich der "Zug der Erinnerung" um Hilfe für die
Überlebenden der "Reichsbahn"-Deportationen. Ein von uns veröffentlichtes
Gutachten haben Opferorganisationen aus Osteuropa  zum Anlaß genommen, der
DB AG eine humanitäre Geste zu empfehlen, da zahlreiche Überlebende unter
schwierigen sozialen Verhältnissen leben.

Nach mehreren Verhandlungsrunden hat die DB AG den Opfern jetzt eine Angebot
unterbreitet: 20 (zwanzig) Euro pro Person.

Dieses Angebot ist völlig unangemessen. Es beleidigt die Überlebenden der
"Reichsbahn"-Deportationen. Deswegen wendet sich der "Zug der Erinnerung"
mit einem Memorandum an die deutsche und internationale Öffentlichkeit
(anbei). Wir verlangen ernsthafte Gespräche unter Beteiligung der in
Deutschland lebenden "Reichsbahn"-Opfer und der deutschen Zivilgesellschaft.

Wir bitten Sie, das Memorandum zu verbreiten und die Forderungen mit Ihren
Mitteln zu verstärken. Der "Zug der Erinnerung" wird in den kommenden Wochen
und Monaten auf den deutschen Bahnhöfen für die Unterstützung der
Überlebenden eintreten.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Hans-Rüdiger Minow
Vorstandssprecher
Zug der Erinnerung e.V.

Fax: +49.2297.7248

www.zug-der-erinnerung.eu
info@zugde.eu

 

Spendenkonto: Kreissparkasse Köln - BLZ 370 502 99 - Konto 0352 550 392
Der Verein ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

Memorandum_DE_01.jpgMemorandum_DE_02.jpg


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