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Keine neuen Erkenntnisse trotz hitziger Diskussion

5. November 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Hells Angels & Neonazis

Detlef Gieseke forderte: „Keine Spenden von den Hells Angel annehmen“

Keine neuen Erkenntnisse trotz hitziger Diskussion


Walsrode - (wb) · Wie gefährlich sind die Hells Angels?“, zu diesen Fragen wollte der Walsroder Grünen-Ratsherr Detlef Gieseke eine Diskussion anstoßen und hatte für Mittwochabend in die Walsroder Stadthalle eingeladen.

Django, Pressesprecher der Hells Angel (l.), sprach zu den versammelten Gästen. Neben ihm nahmen Frank Hanebuth, Michel Heer und Wolfgang Heer Platz (v.l.).

Diese war mit rund 500 Personen am Ende voll besetzt, Gieseke unterstrich noch einmal seine Forderung, dass man von Mitgliedern der Hells Angels keine Spenden annehmen solle, weil man nicht wisse, wo diese herkommen.

Im Kern geht es um Wolfgang Heer, Bordellbetreiber und Mitglied bei den Höllen-Engeln. Heer selbst hatte sich schon im Vorfeld zu der Veranstaltung angekündigt.

Überrascht schien man dann von dem Erscheinen diverser Rocker und besonders von Frank Hanebuth, Geschäftspartner und Freund Heers. Der Hannoveraner gilt als mächtigster Hells Angel, zumindest in Norddeutschland.

Selbstbewusst räumten die Männer erst mal die scheinbar überflüssigen Reservierungszettel in der ersten Reihe weg und rückten damit dichter an Gieseke, die Journalistin Christine Kröger, Silke Stokar (bis 2009 innenpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag) und den Kreistagsabgeordneten der Grünen, Holger Stolz.

Detlef Gieseke war zufrieden.Wer die Berichterstattungen über die Hells Angels in den letzten Wochen und Monaten verfolgt hat, erfuhr nichts Neues. Allerdings entbrannte eine sehr lebhafte und auf beiden Seiten teilweise sehr polemisch geführte Diskussion, bei der so mancher im Publikum erstmal geduldig warten musste, bis er überhaupt das Wort ergreifen durfte. Ihm gehe es nicht um Wolfgang Heer als Person, betonte Gieseke, kritisierte aber nicht nur, dass man dessen Spenden annimmt, sondern auch, dass dessen Security-Firma bei Veranstaltungen, wie dem Walsroder Mittwoch, den Wachdienst übernimmt. „Ich finde es unerträglich, dass der Sicherheitsdienst von einer Organisation übernommen wird, die von der Polizei als sehr gefährlich angesehen wird“, so Gieseke, der dafür viel Applaus erntete.

Den schenkte man aber auch Heer. Bereits seit 1971 spendete er in vielen Bereichen, erklärte er, und das lasse er sich nicht verbieten. Grund sei seine Herkunft aus einer sozial schwachen Familie. „Ich habe keinen Heiligenschein, aber das ist meine Lebenseinstellung.“

Man ließ ihn sagen, was er sagen wollte, später bekam er jedoch kaum die Chance, auf Kritik zu reagieren. Mehr zu den Red Devils, die sich in einem seiner ehemaligen Bordelle in Schneeheide eingerichtet haben, und ein weiterer Grund für die von Gieseke geforderte Diskussion sind, erfuhr man in der zweieinhalbstündigen Veranstaltung nicht. Die Supporter der Hells Angels seien ein eigenständiger Motorradclub mit etwas mehr als zehn Mitgliedern, erklärte Heer auf Nachfrage.

Mitunter geriet Veranstaltung zur Posse. Da wurden dann plötzlich Themenbereiche wie Jugendkriminalität, Kampfsportgruppen und Aidsprävention mit eingebracht oder ein Betriebsrat für Heers Betriebe gefordert. Einer im Publikum sagte, er vermisse die Stimmen des Rates oder der Kirche. Vermisst wurde auch Walsrodes Bürgermeisterin Silke Lorenz, die inzwischen mit Hilfe des Verdener Landgerichts erreichen will, dass Gieseke die Behauptung unterlässt, dass sie sich mit Wolfgang Heer und dessen Sohn Michel duze. Am Dienstag wird darüber verhandelt. Giesekes Fazit: Er habe eine Diskussion in Gang setzen wollen und das sei ihm gelungen.

 

Quelle: Kreiszeitung.de 5.11.2010

 

..und jede Menge Kommentare

 

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Holger 12/13/2010 02:21



Hier gibt es keine zensur? Lachhaft!


Leuten wie ihr es seid wird doch auch eine plattform zur verfügung gestellt damit sie ihren kram veröffentlichen können. Aber den Devils und Angels wird das Maul verboten! Das sind leute die die
augen offen haben und die probleme erkennen. Sie sollen sogar geächtet werden. Wenn das keine zensur ist - na was denn bitte dann! Jedenfalls hat dieser herr giesecke ordentlich minus punkte für
seine partei gesammelt. Weiter so....ich hoffe nur der steuerzahler zahlt ihm seine aktionen gegen die familie herr zurück und wählt so einen nicht erneut. Lächerlich war diese aktion allemal und
damit auch voll kommen daneben und sinnlos. Damit hat er den grünen ordentlich geschadet. So ein "fanatiker" hat in der politik nichts verloren. Jemand er andere zur ächtung einer randgruppe
aufruft gehört nicht in die politik. Solche leute haben unser land schon einmal in ein caos gestürzt. Anstatt sich über rocker auf zu regen sollte der besagte lieber dafür seine zeit dafür
auf wenden das unsere stadt (walsrode) sicherer und sauberer wird. Bis heuet habe ich keinen übergriff der Devils oder Angels in walsrode erlebt...aber die probleme die tagtäglich durch
jugentliche ausländer entstehen die will oder kann er nicht erkennen. Das sind die echten und wahren probleme die walsrode hat! Soll er doch mal in die schulen gehen und sich da mal um schauen.
Aber da werden von seiten der politik die augen verschlossen. Wie verlogen ist das denn? Giesecke und co sollten erst einmal anfangen die wirklichen probleme zu erledigen anstatt sich über leute
wie w. herr (der hier richtig fett steuern zahlt) auf zu regen!



holger 12/11/2010 21:11



hallo...ich war an dem abend zu gegen und habe mit erstaunen fest gestellt das der besagte grüne hier scheinbar einen privat kleinkrieg gegen die famile heer zu führen scheint. Keine seiner
anschuldigungen hatte hand und fuss. Er verdächtigt hier die red devils und macht sich über die hells angels her...dabei hat es in walsrode bis zum heutigen tag nicht einen über griff der angels
gegeben. Das was der w. herr alles schon für die stadt walrode getan hat wurde von diesem hern giesecke mit keinem wort erwähnt...er hat nur verdächtigungen und beschuldigungen vom stapel
gelassen. Und hat steuer gelder der stadt walsrode verschwendet in dem er hier zu einem krieg gegen die familie heer auf gefordert hat. Jeder der ein geschäft des w. herr betritt macht sich lt.
giesecke zum unter stüzer der hells angels. Und das diese personen geächtet werden werden müssen. (lt.giesecke) So etwas gab es schon mal in der deutschen geschichte ...da wurde auch eine
"randgruppe" geächtet. Klasse! Und so einer wie giesecke sitzt im stadtrat? Klasse - na prima.


ps. hoffe mein beitrag wird hier nicht durch die zensur gelöscht!



Parents 12/12/2010 01:27



Gibt hier keine Zensur - Wer Personen angreift sollte dann auch seinen Namen nennen.


Es geht hier aber nicht um die Ächtung einer Randgruppe, sondern es geht darum das man Hells Angels / Red Devils keinerlei Macht geben darf, damit gibt man demokratische Strukturen
auf.