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Kino achteinhalb - Celle Spielplan Juli 2010

20. Juni 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #alternative Medien

DONNERSTAG
01.07.10

20.00 Uhr

15 Jahre achteinhalb !
OPEN AIR KINO im französischen Garten
in Zusammenarbeit mit der Stadt Celle:

WILLKOMMEN BEI DEN SCH'TIS 
Komödie - Eintritt: 1 Euro
Frankreich 2008, Kinostart: 30. Oktober 2008, 106 Minuten, 
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regie/Buch: Dany Boon, mit Kad Merad und Dany Boon
Verleih: Prokino über  20th Century Fox     
FilmhomepageTrailer
, franzoesischer-film.de       
WIKIPEDIA
FilmZPresseschaukulinarische Aspekte im Film   
2009 wurde der Film vom Bundesverband kommunale Filmarbeit mit dem Liliput Preis für herausragende Filmsynchronisation ausgezeichnet. Herausragend hierbei vor allem die Synchronisation von Christoph Maria Herbst -  einem breiteren Publikum alsBernd Stromberg bekannt.
Inhalt:
Philippe, ein gemütlicher Postler, wird von seiner Frau Julie gedrängt, sich endlich von der sonnigen Provence an die noch sonnigere Cote d'Azur befördern zu lassen. Philippes Bemühungen diesbezüglich schlagen kläglich fehl; er wird für zwei Jahre strafversetzt als Postfilialleiter in den äußersten Norden, in das Sibirien Frankreichs zu den Sch'tis.
In der Vorstellung der lebensfrohen Südfranzosen steht der Norden für Bergwerke, für die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs, für endlosen Nieselregen, Arbeitslosigkeit und miese Stimmung. Der Nordfranzose gilt zudem als geistig zurückgebliebener Hinterwäldler, der Katzen grillt, statt Wein Bier trinkt und dabei die Flaschen im Sekundentakt leert. Extrem-Urlauber und Abenteurer einmal ausgenommen, wäre nie jemand auf die Idee gekommen, einmal selbst in diese jämmerliche Gegend zu reisen. Alles in allem würde man in heutiger Sprache sagen: eine No-Go-Area.
Philippe beißt notgedrungen in den sauren Apfel und zieht als eine Art Fremdenlegionär in den Norden; seine Familie verbleibt im sicheren Süden. Seine Befürchtungen scheinen sich zuerst zu bewahrheiten: die Sch'tis tunken ihren heimischen Maroilles-Käse in den Kaffee (genauer gesagt Muckefuck) damit er (der Käse) weniger stinkt, verbringen ihre Mittagspause an der Frittenbude und reden in einer unverständlichen Mundart, dem Ch´tim, einen Dialekt, der an die Averner in dem gleichnamigen Asterix-Klassikererinnert ("S" wird wie "Sch" und "Sch" wird wie "S" ausgesprochen). Jedoch von der Lebensart, Herzlichkeit, Unkompliziertheit und Gelassenheit der Sch'tis ist Philippe schnell angetan, er erkennt, das Herz sitzt bei den kauzigen, skurrilen Sch'tis am rechten Fleck und man steht füreinander ein.
Die Modernisierung in Form von Neoliberalismus und Globalisierung sind hierher noch nicht vorgedrungen. Kunden werden am Schalter bedient und sind dem Beamten namentlich bekannt, von unpersönlichen Kommunikationsmitteln wie Internet und Mobiltelefon wird kein Gebrauch gemacht. Um sich zu unterhalten, klingelt man an der Tür. Philippe begreift schnell, dass er in eine Art Idylle geraten ist
, er fühlt sich so wohl wie nie zuvor. Also modelt der von außen kommende Postleiter den Betrieb nicht nach seinen gelernten Regeln der Effizienz um, sondern passt sich den Sitten der Einheimischen an - und alle werden damit glücklich. 
Zu Hause im Süden aber glauben sie ihm kein Wort von seinem neuen Glück im Norden – seine Frau hält es für eine tapfere Notlüge gedacht zu ihrer Beruhigung. Die nunmehr ganz liebende Ehefrau erwartet, ja besteht auf die wöchentlichen Katastrophenberichte, um sich danach besonders rührend um ihren Gatten zu kümmern. Die vorher so problembeladene Zweisamkeit läuft so gut wie lange nicht mehr, wenn er am Wochenende "aus dem Gulag" zurückkehrt. Und so pendelt er zwischen seinen neuen Doppelleben: in seinem Sibirien geniesst Philippe unter der Woche seine Freiheit mit den neuen Freunden, zu Hause lässt er sich am Wochenende bedauern, verwöhnen und bewundern. Doch dann beschließt sie, ihn doch mal für eine Woche tapfer in die "Walachei" zu begleiten...
Am Ende der zwei Jahre sagt sein neuer Freund Antoine zu Philippe: 
»Ein Fremder weint zweimal, zuerst, wenn er in den Norden kommt, und dann, wenn er ihn verlässt.«

  
Diese französische Schelmerei (
eine Art Culture-Clash-Komödie) in der Tradition von Jacques Tati Schützenfest, ist als relativ kleine Produktion (mit 10,6 Millionen Euro Produktionskosten) vollkommen überraschend mit 22 Millionen Besucher der erfolgreichste Film aller Zeiten in Frankreich geworden und in Deutschland hat er immerhin die Herzen von über 2,5 Millionen Zuschauern gewonnen.
"Ein echtes Kinovergnügen!" - ZDF Heute Journal
"Ein liebenswert-charmanter warmherziger Wohlfühl-Film, eine leichte aber nicht seichte Komödie
, einfach ein Gute-Laune-Film" - KulturSPIEGEL
    

 

   

SONNTAG
04.07.10

20.00 Uhr

15 Jahre achteinhalb !
OPEN AIR KINO im französischen Garten
in Zusammenarbeit mit der Stadt Celle
SAINT JACQUES... Pilgern auf französisch
Komödie, Roadmovie - Eintritt: 1 Euro
Frankreich 2005, Kinostart: 30. November 2006, Länge: 110 Minuten, FSK: ab 6 Jahre
Regie/Buch: Coline Serreau (Warum nicht! (Pourquoi pas!); Drei Männer und ein Baby)
Coline Serreau hat diese Geschichte als gleichnamigen Roman in Buchform veröffentlicht.
Verleih: Schwarz-Weiss über Die Filmagentinnen
WIKIPEDIA  
Drei zerstrittene Geschwister - eine streitbare Lehrerin, ein strebsamer Unternehmer und ein stets alkoholisierter Tunichtgut - unternehmen gemeinsam eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela, weil sie nur so das Erbe ihrer Mutter antreten können. Im Lauf des beschwerlichen Fußmarschs kühlen sich ihre Gemüter ab, und am Grab des Apostels Jakobus stellt sich so etwas wie Familiengemeinschaft ein. Die Wallfahrt als Reise zu sich selbst in Form eines langsamen Road Movie.
Filmdienst

Coline Serreau hat Legende und Wirklichkeit der seit einigen Jahren wieder aufgeflammten Wanderlust zum Grab des Apostels Jakobus zu einer einfühlsamen Komödie verwoben. Unter dem liebevollen Blick der Regisseurin entwickelt sich das gemächlich, zu Fuß voranstolpernde Roadmovie wie selbstverständlich zu einer Art Allegorie auf die moderne Gesellschaft.“ 

Neue Züricher Zeitung
FilmZ     

 

   

DONNERSTAG
08.07.10

20.00 Uhr

15 Jahre achteinhalb !
OPEN AIR KINO im französischen Garten 
in Zusammenarbeit mit der Stadt Celle
DER HALS DER GIRAFFE
Komödie, Melodram, Roadmovie - Eintritt: 1 Euro
Frankreich 2004, Kinostart: 17. August 2006, Länge: 84 Minuten, FSK: ohne Altersbeschränkung
Verleih: Schwarz-Weiss   
mit Sandrine Bonnaire
Nachdem ein neunjähriges Mädchen die Briefe der angeblich toten Großmutter gelesen hat, "entführt" es seinen Großvater aus einem Pariser Altenheim. Die Mutter im Schlepptau, erzwingt das Kind eine Familienzusammenführung und bringt ein Gebilde aus Lebenslügen zum Einsturz. Erstlingsfilm als präzis beobachtendes Road Movie, das subtil zwischen Komödie und Melodram wechselt und von der entwaffnenden Kraft kindlicher Wahrheitssuche handelt. Gänzlich unaufgeregt erzählt der leise Film seine mitunter ergreifende Geschichte.
FilmZ      

 

   

24.6.-4.8. Sommerferien

 

SOMMERPAUSE

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