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Kirche nimmt Hausrecht gegen NPD-Trupp wahr

15. November 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Soldatenfriedhof Essel

Mitten im schönsten Sonntagssonnenschein marschierte am Sonntag Mittag gegen 12.30 Uhr ein schwarzer Block Nazis durch die Stadt. Ziel: Theaterplatz. Flankiert von Polizei, überquerten die etwa 30 Männer und Frauen den Markt und liefen durch Karlstraße und Querstraße zum Theaterplatz, wo sie am städtischen Gebäude II des Ernst-Abbe-Gymnasiums unter der Gedenktafel für die 33 durch den sowjetischen Geheimdienst als Werwolf-Angehörige verhafteten und später rehabilitierten Jugendlichen einen Kranz anbrachten. Absender: „Nationaler Widerstand Eisenach“ Nach Informationen der Polizei handelte es sich um eine bei Ordnungsamt und Polizei angemeldete Kundgebung des Landesverbandes der NPD Thüringen. Ziel war ursprünglich die Georgenkirche, wo Stadt und Kirchgemeinde zum Gedenken an die Kriegsopfer anlässlich des Volkstrauertages vor dem Gottesdienst 10 Uhr einen Kranz niedergelegt hatten. Die Kirchgemeinde sei überrascht worden vom Ansinnen der NPD, ebenfalls einen Kranz niederlegen zu wollen, so Georgenpfarrer Stephan Köhler. Deswegen habe sie von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und das untersagt. Dazu waren schnell informierte Kirchenälteste, Pfarrer und Kirchgemeindemitglieder 12 Uhr zur Georgenkirche geeilt. Superintendentin Martina Berlich sprach das Verbot aus.

via tlz.de:

 

Quelle: Dokumentationsarchiv 15.11.2010

 

 


Solches Vorgehen erhofft man sich auch mal beim Soldatenfriedhof Essel.

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