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Krach schlagen statt Kohldampf schieben!

23. Oktober 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #soziale Gerechtigkeit - gewerkschaftliche Kämpfe

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Kommt nach Hannover!

Krach schlagen statt

Kohldampf schieben!

Am 6. November mit dem DBG

Druck machen gegen soziale Kälte


Am 10.10.2010 fand im niedersächsischen Oldenburg

die bundesweite Demonstration der großen

Erwerbslosennetzwerke statt. Unter dem Motto

„In die Pötte kommen! Krach schlagen statt Kohldampf

schieben! Mindestens 801 Euro mehr für Lebensmittel

sofort!“ kamen über 3.000 Erwerbslose,

Gewerkschafter, Mitglieder von Bündnis90/Grüne,

Linke, SPD, Sozialen Bewegungen und Milchbauern

zusammen und schlugen gewaltigen Krach

für einen höheren Hartz IV-Eckregelsatz. Auf der

Oldenburger Demo wurde dazu aufgerufen Krach

zu schlagen statt Kohldampf zu schieben: überall,

jederzeit, seid bereit!

Wir rufen deshalb auf zu:

Krach schlagen statt Kohldampf schieben bei

der DEMO durch die Innenstadt und der Kundgebung

auf dem Opernplatz am 6. November in

Hannover. Lasst uns mit mächtigem Lärm den

Politikern Druck machen und sie mit dem Hungerregelsatz

von Hartz IV konfrontieren. Ihnen

soll der Kopf nur so dröhnen, damit sie endlich

merken, dass wir uns ihre gewollte Umverteilung

von unten nach oben nicht mehr gefallen

lassen! Gemeinsam gegen den Sozialabbau, gegen

die soziale Kälte.

Die Politiker von Schwarz-Gelb sollen sich darauf

einstellen, dass wir sie nicht mehr in Ruhe lassen

und sie überall und jederzeit mit Krach konfrontieren,

dass allein für eine ausgewogene und gesunde

Ernährung mindestens 80 Euro im Monat fehlen.

Weniger HARTZ IV ist schlecht für alle. Gemeinsam

stellen wir ihre Politik als unsozial bloß.

• Wir sind wütend über die Milliardengeschenke

an Banken und Reiche. Denn ausgerechnet die

Ärmsten der Gesellschaft müssen die Geschenke

durch Kürzungen bezahlen.

• Wir sind wütend über die Streichung des Elterngelds

für Hartz-IV-Beziehende. Deren Kinder

sind nicht erwünscht.

• Wir sind wütend darüber, dass die Reichen immer

reicher und die Armen immer ärmer werden.

• Wir sind wütend darüber, dass die Gesundheit

immer teurer, die Rente immer kleiner und die

Zukunft immer ungewisser wird.

• Wir sind wütend darüber, dass es in unserer reichen

Gesellschaft immer noch keinen gesetzlichen

Mindestlohn und kein ausreichendes Einkommen

für alle gibt.

Wir wollen nicht jammern und nicht betteln! Wir schlagen

Krach mit Töpfen und Kochlöffeln und haben dabei

Spaß und Selbstbewusstsein! Wir zeigen, dass wir

uns nicht mehr beschimpfen und verhöhnen lassen.


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Zur Demo rufen die bundesweiten Erwerbslosennetzwerke auf, bisher:

Erwerbslosen Forum Deutschland, Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen,

ABSP, BAG Prekäre Lebenslagen, Tacheles e. V. Wuppertal, ALSO Oldenburg, (Stand

21.10.2010)

Wir wissen um die Proteste vom 5. -7- November in Gorleben. Viele Menschen werden dort

ihren Widerstand gegen den Atommüll-Castor zeigen. Wir sind solidarisch mit den Atom-

Gegnern und sehen die Atkion in Bonn als einen Verbund des gemeinsamen Widerstands.

Wir wehren uns gegen eine Politik, die gegen uns ist und die die Interessen mächtiger Lobbyisten

und deren Reichtum (bzw. unsere Armut) fördert.

 

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