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Mahnwache gegen rechte Gewalt 05. März 18 Uhr Kantplatz | demonstration: 06. März 14 Uhr Steintorplatz

24. Februar 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

DemoH100306.jpg
Immer öfter werden Menschen, die
nicht ins Weltbild der Neonazis passen,
angegriffen. Im Jahr 2008 gab
es etwa 20.400 rechte Straftaten. Seit
1990 wurden etwa 190 Menschen
bundesweit von Neonazis sogar ermordet.
Angesicht dieser Situation ist die
Gleichstellung von AntifaschistInnen
mit Nazis unter dem Begriff „extremistische
Gewalt“ durch die Familienministerin
Kristina Schröder
eine grundsätzlich verfehlte Politik,
welche die rechte Gewalt gegenüber
Menschen herunter spielt.
Dies zeigt ein aktueller Fall rechter
Gewalt in Hannover. In der Silvesternacht
fand in der Innenstadt ein brutaler
Übergriff von Neonazis auf einen
18-jährigen statt. Eine Gruppe von
etwa acht Männern schlug auf den
Jugendlichen ein. Er erlitt Verletzungen
am Kopf. Gegen zwei bekannte
Neonazis aus Wunstorf und Kleefeld
läuft nun eine Anzeige wegen schwerer
Körperverletzung. Weitere Täter
konnten jedoch nicht ermittelt werden,
da die Polizei trotz vieler Aufforderungen
des Betroffenen die Videobänder
der Üstra nicht sicherte.
Dies zeigt, dass die Polizei, aber auch
Medien und Politik das Thema Rechte
Gewalt längst nicht so ernst nehmen,
wie sie es sollten. Ein solches Fehlverhalten
von der Polizei muss Konsequenzen
haben!

Keinen Fußbreit den Faschisten!
In Hannovers Stadtteilen, beispielsweise
in Misburg oder Kleefeld, aber
auch in der Innenstadt werden die
Zeichen einer aktiven rechten Szene
immer offensichtlicher. In Kneipen
und auf öffentlichen Plätzen treffen
sich Anhänger der rechten Szene ungestört
zum Feiern und verschandeln
die Straßen mit faschistischen Graffitis
und Aufklebern.
Wir werden nicht zulassen, dass Neofaschisten
in der Gesellschaft auf
diese Art und Weise an Einfluss gewinnen.
Wir wenden uns nicht nur gegen rechte
Gewalt, sondern gegen diese menschenverachtende
Ideologie an sich.
Beteiligen Sie sich an den Aktionen
am 05. und 06. März und setzen Sie
ein lautes Zeichen gegen rechte Gewalt
in Hannover und anderswo.
Denn eins ist sicher: Faschismus ist
keine Meinung, sondern ein Verbrechen! 

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Maik Korber 02/26/2010 19:53


Ja, da bin ich schon sicher dabei. Da habe ich mir so extra von der Arbeit frei genommen.