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NDR.de 15.12.11 -- Brandanschlag gegen antifaschist. Pastor

15. Dezember 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

NDR.de

Brandanschlag auf Pastorenhaus in Unterlüß

von Stefan Schölermann, NDR Info
Symbolbild Polizei © dpa Detailansicht des Bildes Die Polizei ermittelt nun nach dem Brandanschlag auf ein Pastorenhaus in Unterlüß. Auf das Haus eines Pastors aus Unterlüß (Landkreis Celle) ist in der vergangenen Nacht ein Brandanschlag verübt worden. Der Geistliche engagiert sich seit Jahren intensiv gegen die Aktivitäten von Rechtsextremisten in der  Region um Eschede.
Auch wenn der Anschlag keinen großen Sachschaden am Haus hinterließ, sitzt der Schock bei dem Geistlichen doch tief: Mit bebender Stimme berichtete Pastor Wilfried Mannecke, was sich in der vergangenen Nacht an seinem Haus zugetragen hatte: Heute früh entdeckte er eine zerbrochene  Flasche mit einer  Zündschnur auf seinem Grundstück. An der Wand waren seinen Angaben zufolge deutliche Brandspuren zu erkennen. Unbekannte hatten offenbar in der vergangenen Nacht einen Brandsatz gegen sein Haus geworfen und entkamen unerkannt. Von einem Bekennerschreiben ist zurzeit noch nichts bekannt. Die Polizei ist seit ungefähr neun Uhr vor Ort.

Pastor engagiert sich seit vielen Jahren

Wilfried Manneke setzt sich seit Jahren unter anderem gegen die  Neonazi Sonnwendfeiern auf dem Hof eines rechtsextremen Landwirts in der Nachbargemeinde Eschede ein. Der Geistliche hat für das kommende Wochenende erneut zu einer Kundgebung gegen das rechte Spektakel auf dem Bauernhof aufgerufen.
Ein Polizist steht vor einem Schaufenster. Es ist beschmiert mit: "Linksfaschisten stoppen! Kein Platz für Mauermörder. Wer sein Volk verrät ist der Schande wert" © Udo Genth Fotograf: Udo Genth Detailansicht des Bildes Vor wenigen Tagen beschmierten in Hermannsburg Unbekannte mehrere Schaufenster mit rechtsextremen Parolen. Erst vor rund 14 Tagen hatte es rechtsextreme Übergriffe in der Nachbargemeinde Hermannsburg gegeben. Neonazis beschmierten die Schaufenster mehrerer Geschäfte mit einschlägigen Parolen. Auch sogenannte Stolpersteine, mit denen an die Opfer des Hitler-Regimes erinnert wird, wurden von den bislang unbekannten Tätern verschmutzt. Noch ist unklar, ob es zwischen den Schmierereien und dem Brandanschlag einen Zusammenhang gibt.

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