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NDR.de 29.3.13 -- 70 bei Mahnwache gegen Ludendorffer am Karfreitag

29. März 2013 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Artikelserie "Ludendorffer"

Dorfmark demonstriert gegen die Ludendorffer

Eine ältere Frau hält eine rote Karte in der Hand. Sie trägt die Aufschrift: "Rote Karte gegen Rechts". © NDR Fotograf: Angelika Henkel Detailansicht des Bildes Inzwischen schon Tradition: Zu Ostern wird in Dorfmark gegen rechts protestiert. (Archivbild) Rund 70 Menschen haben nach Veranstalterangaben am Karfreitag in Dorfmark (Heidekreis) gegen ein Treffen des "Bundes für Gotterkenntnis" demonstriert. Nach Ansicht des niedersächsischen Verfassungsschutzes ist dieser Verein, die sogenannten Ludendorffer, rechtsextrem und fremdenfeindlich.

Demonstrationszug angekündigt

Vor dem Hotel "Deutsches Haus", dem Tagungsort der Ludendorffer, hielten die Demonstranten Plakate mit Aufschriften wie "Ostereier ohne Nazi-pan" oder "Rechtsextremismus ist Gift für unser Land" hoch, sagte der DGB-Kreisvorsitzende im Heidekreis, Charly Braun. Ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kirchenvertretern und der Organisation Antifa hatte zu dem Protest unter dem Motto "Nie wieder wegschauen - Rassisten nicht verharmlosen" aufgerufen. Die Aktionen sollen am Sonnabend unter anderem mit einem Demonstrationszug um 13 Uhr fortgesetzt werden.

Widerstand organisierte sich nur langsam

Bereits seit 40 Jahren kommen die Ludendorffer zu einer Ostertagung nach Dorfmark, wie das Bündnis mitteilte. Den ersten Widerstand leisteten die Anwohner in den 80er-Jahren, so Braun. Die erste Kundgebung habe allerdings erst 2007 stattgefunden.

Der "Bund für Gotterkenntnis e.V." (Ludendorff)

Der "Bund für Gotterkenntnis e.V." geht auf die Lehren von Mathilde Ludendorff (1877-1966), der Ehefrau von Hitlers Kampfgefährten Erich Ludendorff (1865-1937), zurück. Das Denken der Mathilde Ludendorff war von antisemitischen Verschwörungstheorien geprägt. 1961 wurde die Gruppierung in einigen Bundesländern verboten, das Verbot wurde von einem bayerischen Verwaltungsgericht 1977 wegen Formfehlern wieder aufgehoben. Die Gruppierung wird von den Verfassungsschutzbehörden beobachtet. Ihr werden rund 250 Mitglieder zugerechnet. In der rechtsextremen Szene gilt sie als weitgehend isoliert. Die Vereinigung weist in Veröffentlichungen den Vorwurf des Rechtsextremismus und Antisemitismus als falsch zurück.
(Quelle: Bundeszentrale für Politische Bildung  "Rechtsextremismus")

Antisemitisch und rassistisch

Die Ludendorffer wurden 1951 gegründet und stehen in der Tradition von Vereinen, die Mathilde Ludendorff und ihr Mann Erich - Hitlers Putsch-Gefährte - gegründet hatten. Braun erklärte, die Lehren Mathilde Ludendorffs seien antisemitisch und rassistisch. Auf ihnen bauten Verbrechen wie die Morde der Terrorzelle NSU auf. Der "Bund für Gotterkenntnis" "vertritt in seinen Schriften judenfeindliche und fremdenfeindliche Thesen und betreibt Geschichtsfälschung", sagte Anke Klein, Sprecherin des Verfassungsschutzes. Die Behörde beobachtet den Verein.
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Kommentare:
27.03.2013   21:41
Dorfmark demonstriert gegen Ludendorffer
Seit Jahrzehnten kommt der rechtsextreme "Bund für Gotterkenntnis" zu Ostern nach Dorfmark. Und auch in diesem Jahr sind die Bürger dagegen auf die Straße gegangen.
(Stand 29.03.2013   15:32)
Gestern 10:52      Autor schotkanicka Gast
Demonstration in Dorfmark
Ich habe vor ca. 2 Jahren mit einem Mann aus Dorfmark gesprochen, den ich von früher kenne. Es ist eine sehr geachtete und honorige Person, deren Namen ich hier (verständlich) nicht nenne. Er sagte: Diese Personen, (Demonstranten) kennen wir hier überhaupt nicht. Das sind alles herangekarrte und fremde Leute. Wir haben absolut nichts gegen die Ludendorffer. Lieber, NDR, bitte objektiv recherchieren und nicht blind mit der Rassismuskeule kloppen.
Gestern 16:52     Autor Dorfmarkerr Gast
Dorfmarker
Eine investigative Auseinandersetzung mit dem Thema gab es bis jetzt noch nicht. Es werden stets ALLE Dorfmarker über einen Haufen geworfen. Das macht nicht nur der NDR, sondern auch Frau Ahrens.   Natürlich haben viele Dorfmarker dagegen Protestiert...woher weiß der NDR denn, wer Dorfmarker ist und wer nicht. Die paar Idioten, die damals rechte Sprüche abgelassen haben sind bekannt, und 2 von den 4 kamen noch nichtmal aus Dorfmark. Aber sie werden stets als Representanten für die Meinung aller Dorfmarker gesehen. Allerdings wohne ich den Protesten selbst auch nicht mehr bei, seit ich gemerkt habe, dass von den Protestanten teils mehr Intoleranz und Aggressivität ausgeht als von den Ludendorffern selbst. Gemeinsame Rufsprüche wie "MARLENE ist scheiße", "nieder mit Deutschland und für den Anarchismus"" oder Fuck you all" haben mich spüren lassen, dass sich viele der Protestanten mit dem Thema kaum auseinandergesetzt haben und einige nur protestieren, um zu protestieren. Die, die sich Toleranz auf die Fahne schreiben, scheinen oft die intolerantesten von allen zu sein. Das die Ludendorffer auch einen an der Waffel haben, ist ja wohl auch klar. Das rechte Parteien in Dorfmark stets unter 1% haben spricht doch eigentlich auch für sich, oder?
Gestern 19:24     Autor Beobachter Gast
Investigative Auseinandersetzung
Wenn Herr Dorrfmarker eine investigative Auseinandersetzung mit den Ludendorffern vermisse, sollte er sich die NDR- Berichterstattung der vergangenen Jahre zu Gemüte führen- dann wird er diesen Vorhalt nicht wiederholen wollen.Es sind Gastwirte und Privatleute aus Dorfmark, die dieser Truppe Jahr für Jahr Unterkunft gewähren. Nur wenige Dorfmarker haben sich an den Protesten beteiligt-dafür um so mehr ganz normale Menschen aus dem Landkreis. Dass einige junge Leute bei ihrem Protest über die Stränge schlagen mögen, mag sein- aber engagierte junge Leute sind mir um vieles lieber, als Rassisten, deren geistige Saat in den grausamsten Verbrechen der Menschheit aufgegangen ist. Und sie säen Jahr für Jahr aus Neue.....Wäre ich Dorfmarker, würde ich vor Wut darüber laut aufschreien und auf die Strasse gehen.
Heute 10:37    Autor Mahnwache Gast
Dummheit kann nicht verboten werden...
So jedenfalls die Meinung der FDP zur NPD. Hier zeigt sich in den Kommentaren, dass sich viele - ohne sich kundig zu mache - eine Meinung erlauben, die in die oben genannte Richtung geht.
Gestern war jedenfalls eine bekannte Holocaust-Leugnerin zu Gast im Deutschen Haus. In den Vorjahren bekannte Neonazis und Kriegshelden, die dafür bekannt waren, am rechten Rand immer wieder Vorträge zu halten.
Soviel dazu, dass diese Ludendorffer doch so harmlos sind...
Heute 16:11   Autor 1234 Gast
"Zitat von Dorfmarkerr
Eine investigative Auseinandersetzung mit dem Thema gab es bis jetzt noch nicht. Es werden stets ALLE Dorfmarker über einen Haufen geworfen. Das macht nicht nur der NDR, sondern auch Frau Ahrens. Natürlich haben viele Dorfmarker dagegen protestiert...woher weiß der NDR denn, wer Dorfmarker ist und wer nicht. Die paar Idioten, die damals rechte Sprüche abgelassen haben sind bekannt, und 2 von den 4 kamen noch nichtmal aus Dorfmark. Aber sie werden stets als Representanten für die Meinung aller Dorfmarker gesehen. Allerdings wohne ich den Protesten selbst auch nicht mehr bei, seit ich gemerkt habe, dass von den Protestanten teils mehr Intoleranz und Aggressivität ausgeht als von den Ludendorffern selbst. Gemeinsame Rufsprüche wie "MARLENE ist scheiße", "nieder mit Deutschland und für den Anarchismus"" oder "Fuck you all" haben mich spüren lassen, dass sich viele der Protestanten mit dem Thema kaum auseinandergesetzt haben und einige nur protestieren, um zu protestieren. Die, die sich Toleranz auf die Fahne schreiben, scheinen oft die intolerantesten von allen zu sein. Das die Ludendorffer auch einen an der Waffeln haben, ist ja wohl auch klar. Das rechte Parteien in Dorfmark stets unter 1% haben spricht doch eigentlich auch für sich, oder?

Mit dieser Meinung bin ich ich als Urdorfmarker völlig konform und habe diesem so nichts mehr zuzusetzen. So gibt es volle Zustimmung meinerseits *Bravo*

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