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Neonazi Hupka bei Ludendorffern und schlägt Journalisten

9. April 2012 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Artikelserie "Ludendorffer"

Aus Dorfmark erreichte uns dieses Ereignis-Protokoll:
Der Bekannte Neonazi Steffen Hupka schlägt in Dorfmark Journalisten vorm Tagungslokal der Ludendorffer
Am Karfreitag 6.4.12 folgten 230 Menschen dem Aufruf des breit aufgestellten "Bündnis gegen Ludendorffer" zum Protest gegen die Ostertagung der rassistischen Sekte in Dorfmark.

Am Ostersonntag-nachmittag 8.4.12 in Dorfmark hielten sich 2 Journalisten auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Ludendorffer-Haupttagungslokals "Hotel Deutsches Haus" auf. Etwa 16.30 Uhr kam ein Pkw und parkte vorm Kaufhaus Ranck (Nachbarhaus vom Hotel Deutsches Haus). Aus dem Pkw stieg der bekannte Nazi-Führer Steffen Hupka aus. Hupka war bereits vor einigen Jahren als Referent bei der Ostertagung der Ludendorffer in Dorfmark. Hupka gilt seit vielen Jahren als einer der führenden Köpfe der militanten Naziszene (sh. http://de.wikipedia.org/wiki/Steffen_Hupka).
Hupka sah, dass der Journalist A. von der gegenüberliegenden Straßenseite aus, seine Kamera auf ihn gerichtet hatte. Schnurstracks ging er auf den Journalisten zu und baute sich bedrohlich einen Meter vor ihm auf, sagte kein Wort, drehte sich dann wieder um und ging ins "Hotel Deutsches Haus". Nach 5 Minuten kam er zurück, ging zielstrebig auf A. zu, baute sich körperlich drohend erneut direkt vor A. auf und sagte: "Wenn du noch ein Foto machst, nehm ich dir die Kamera weg". Dann ging Steffen Hupka ins Hotel zurück.

Kurz darauf kam B., ein weiterer Journalist, zu A. Als eine Gruppe von Frauen in Trachten in Richtung "Hotel Deutsches Haus" gingen, zückten beide Fotografen ihre Kameras. (gerade Ludendorffer-Frauen tragen bei ihren Veranstaltungen Trachten). Daraufhin kam Hupka zum dritten Mal aus dem Hotel. Den Journalisten A. schubste er (auf der gegenüberliegenden Straßenseite) vom Bürgersteig runter und schubste ihn weiter, so dass A. dabei annähernd 15 Meter rückwärts gehen mußte. Hupka versuchte dabei A. die Kamera zu entreißen. Hupka schlug mit seiner flachen Hand kräftig auf die Brust von A.    A's Aufforderung, er solle das lassen, beeindruckte Hupka überhaupt nicht.
Diese Szene versuchte der Journalist B. zu filmen. Als Hupka das bemerkte, ließ er von A ab, ging auf B zu und schlug B mehrfach auf den Schulterbereich, schubste B und versuchte dessen Camcorder zu entreißen. Hupka schaffte es, den Camcorder zu bekommen und warf diese Kamera etwa 10 Meter weit auf die Straße. Danach ging Hupka zurück ins Hotel.

Die Journalisten riefen über 110 die Polizei an und weil die Polizei nach 20 Minuten noch nicht gekommen war, riefen sie erneut 110 an. Nach etwa weiteren 10 Minuten war die Polizei (aus Bad Fallingbostel oder Walsrode) angekommen. Inzwischen waren also 30 Minuten seit dem ersten Anruf vergangen.  Was dann als erstes passierte, war, dass der ältere Polizist mit einem Mann sprach, der einen Pullover der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr trug. Dieser Mann sagte zum Polizisten, dass er über dem Kaufhaus Ranck wohne. Er fühle sich durch die Fotografen belästigt. Er wolle sich über die Fotografen beschweren, denn die seien die Störer und bringen "hier Unruhe rein".
Dem anderen jüngeren Polizisten schilderten dann die beiden Journalisten, was passiert war. Inzwischen war auch die Wirtin des "Hotel Deutsches Haus" auf die Straße gekommen. Sie sprach mit dem älteren Polizisten und rechtfertige die Bewirtung der Ludendorffer mit ihren Geschäftsinteressen und dass sie nach dem Winter mit weniger Umsatz, die Tagung der Ludendorffer für sie aus finanziellen Gründen notwendig ist.
Der ältere Polizist sagte zur Wirtin, dass die Journalisten sensationsgeil seien, boulevardmäßig arbeiteten und wörtlich: "Die wittern hier 'ne Riesenstory".

Hauptsächlich der jüngere Polizist nahm die Berichte der Journalisten auf. Beide stellten gegen Steffen Hupka Strafantrag wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Eine Strafanzeige wegen Nötigung wollten sie nicht aufnehmen. Der ältere Polizist kommentierte gegenüber den Journalisten: wenn Sie mich gegen meinen Willen fotografieren, würde ich mich auch wehren.   Die Polizisten ließen per handy das Kfz-Kennzeichen des Pkw, mit dem Hupka angereist war, überprüfen. Allerdings gingen sie nicht in das Hotel, um Hupka zu sprechen und zu überprüfen. Die Polizisten sagten, dass die Strafanzeigen an den Ermittlungsdienst gehen würden und verabschiedeten sich kurz und knapp. Erstaunt fragte einer der Journalisten die Polizisten nur noch: "Fahren Sie jetzt weg ?"  Der eine Polizist sagte noch: Presseberichterstattung hat auch ihre Grenzen.

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