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"Rock gegen Rechts" mit drei überregional bekannten Bands

25. Juni 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis - Norddeutschland

Von Merle Osterthun
Wildeshausen (thu). Mit "Rock gegen Rechts" will der Arbeitskreis Bunt gegen Braun am Sonnabend, 2. Juli, ab 20 Uhr Flagge gegen Rechtsextremismus zeigen. 200 Menschen werden dazu im Jugendzentrum JottZett, Wittekindstraße 9, erwartet. Der Einlass ist um 19 Uhr.
 
"Wir wollen damit zeigen, dass es in Wildeshausen keinen Platz für rechtes Gedankengut und Rassismus gibt", sagt Nils Hesse, Mitglied des Arbeitskreises und Organisator der auftretenden Bands. Er hat für drei überregional bekannte Musikgruppen gesorgt. So wird die Band "Jonah" auftreten, die unter anderem Vorband der US-amerikanischen Band "Plain White T's" sein durfte. Sie werde etwas ruhigere Singer-Songwriter-Musik spielen, beschreibt Hesse das Genre der aus Berlin und Hamburg stammenden Band. Die zweite Gruppe heißt "Desona" und konnte als Vorgruppe der deutschen Band Madsen bereits auf sich aufmerksam machen. Die Bremer Band "Scumpies", die sich laut Hesse selbst als "Punk-Band mit Melodychor-Einflüssen" versteht, komplettiert das Trio. Die "Scumpies" setzen sich seit Jahren aktiv gegen rechts ein, was sich auch in ihren Texten widerspiegele, erklärt er.

Neben dem Arbeitskreis Bunt statt Braun unterstützten auch der Präventionsrat der Stadt und das Wildeshauser Jugendparlament das Projekt. Sie erklären, dass es an das vergangene Jahr erinnern soll, als sich 600 Aktivisten einer Kundgebung der DVU entgegengestellt hatten. "Wir sind noch auf der Suche nach einer lokalen Band, die neben den drei anderen einen kleinen Auftritt haben möchte", fordert Roni Moklaschi vom Präventionsrat auch lokale Musiker auf, sich zu melden.

"Die ganze Veranstaltung ist kostenlos und jeder, der nicht mit dem Nationalsozialismus sympathisiert, herzlich willkommen", laden die Organisatoren alle Interessierten ein. Auf Alkohol und Nikotin müssen die Gäste allerdings wegen des Jugendschutzes verzichten.

 

Quelle: Weser Kurier 24.06.2011

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