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Transnet + GDBA = EVG | Fusion zu neuer Bahn-Gewerkschaft

1. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #soziale Gerechtigkeit - gewerkschaftliche Kämpfe

Fusion zu neuer Bahn-Gewerkschaft

Transnet + GDBA = EVG

Die Vorstände der neuen Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (Foto: dapd)Großansicht des BildesDie Vorstände der neuen Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft dürfen sich freuen.Der Weg für die neue Bahngewerkschaft EVG ist frei. Die DGB-Gewerkschaft Transnet und die bisher zum Beamtenbund gehörende Schwesterorganisation GDBA stimmten in Fulda ihrer Vereinigung zu. Die neue Interessenvertretung wird dem DGB angehören und den Namen Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft tragen. Ihr werden bundesweit rund 240.000 Mitglieder angehören.

Den Anträgen auf Fusion stimmten auf separaten Treffen 96 Prozent der Transnet-Delegierten und 91 Prozent der GDBA-Vertreter zu. Die bisherige Gewerkschaft Deutscher Bundesbahnbeamter und Anwärter, GDBA, tritt mit rund 30.000 Mitgliedern der EVG bei, von Transnet kommen 210.000 Eisenbahner.

GDBA-Chef Kirchner wird EVG-Vorsitzender

Der Gründungskongress der neuen Gewerkschaft EVG steht morgen in Fulda an. Dort ist am Vormittag auch eine Rede von DGB-Chef Michael Sommer geplant. Im DGB will die EVG die Beschäftigten des Verkehrssektors vertreten und dabei auch mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zusammenarbeiten.

In Abstimmung mit der GDBA votierten die Transnet-Delegierten auch dafür, dass ihr bisheriger Vorsitzender Alexander Kirchner erster Vorsitzender der EVG werden soll. Einer von zwei Vizechefs der Gewerkschaft wird dann vereinbarungsgemäß Klaus-Dieter Hommel werden, der bislang der GDBA vorstand.

GDL will nicht mitmachen

Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) lehnte das Angebot der EVG ab, ihr ebenfalls beizutreten. «Dass die EVG ein Interesse daran hat, uns unter ihre Fittiche zu bringen und uns damit zähmen zu wollen, können wir zwar nachvollziehen. Diesem Wunsch werden wir aber nicht nachkommen», kommentierte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky.

Die GDL vertrete mehr als 75 Prozent der insgesamt 26.000 Lokomotivführer in Deutschland und zahlreiche Zugbegleiter. Deren Belange bei den Arbeitszeiten, der Qualifizierung, der Entlohnung oder auch bei Berufsunfähigkeit bedürften spezieller Regelungen, sagte Weselsky.

Quelle: www.tagesschau.de 

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