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Walsroder Zeitung 17.10.2001: „Männerfreundschaft“ vor einem Neubeginn?

17. Oktober 2001 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Hells Angels & Neonazis

Walsroder Zeitung  17.10.2001

 

„Männerfreundschaft“ vor einem Neubeginn?

Drafi Deutscher und Wolfgang Heer schließen vor Gericht Vergleich

Walsrode. Im Show-geschäft sind Freundschaften nicht sehr dauerhaft. Das wurde auch bei der einstigen Männerfreundschaft zwischen Schlagersänger Drafi Deutscher und seinem Manager Wolfgang Heer deutlich. Vor Gericht sahen die beiden sich wieder. Einziges Thema: Geld. Am Dienstag haben die beiden einstigen Freunde Frieden geschlossen.

Vier Monate kämpfte der 55-jährige Drafi Deutscher, der inzwischen in Aschaffenburg wohnt, vor dem Celler Arbeitsgericht gegen sein Ex-Management, die Firma Hebra. 95 500 Mark sollte Hebra ihm an Lohn nachzahlen. Dieser Forderung stand die Forderung der Hebra entgegen. Wolfgang Heer warf Drafi Deutscher vor, eine Musikanlage im Wert von 70 000 Mark mitgehen lassen zu haben.

Die Firma konnte vor Gericht nachweisen, für die Zeit von Januar 1999 bis April 2001 Sozialabgaben, Lohnsteuer und Pfändungsraten für den Sänger gezahlt zu haben. Die restliche Summe von 49 000 Mark habe Deutscher „unbar erhalten“, sagte Manager Wolfgang Heer. Die Firma habe Deutscher eine Euro- und eine Visa-Karte überlassen, mit der dieser monatlich 30 000 Mark abheben konnte, darin sei der Lohn enthalten gewesen.

Jetzt einigten sich die beiden Parteien auf einen Vergleich: Deutscher verzichtet auf eine Nachzahlung von Lohn (die neue Ausrechnung ergab 49 500 Mark), darf aber die Aufnahmeanlage behalten.

Gegenüber der „Celleschen Zeitung“ sagte Drafi Deutscher, er könne mit dem Vergleich leben. Wenn noch offene Fragen aussergerichtlich geklärt seien, könne er sich sogar vorstellen, mit Wolfgang Heer wieder Freundschaft zu schließen. Und auch der will „endlich wieder mit Drafi ins Reine kommen“.

Artikel vom 17.10.2001

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