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Schlecker-XL Aktion in Schneverdingen

9. April 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #soziale Gerechtigkeit - gewerkschaftliche Kämpfe

Liebe Freundinnen, Freunde, Mitstreiter/innen, Gewerkschafter,

wir wollen am kommenden Samstag, den 10.04.2010 vor dem Schlecker XL-Markt in Schneverdingen zeigen, dass wir nicht vergessen haben mit welchen Methoden Anton Schlecker versucht auf Kosten seiner Mitarbeiter/innen Profit zu machen.
In den nächsten Wochen wollen wir immer wieder
darauf aufmerksam machen, wie mit den Kolleginnen und Kollegen umgesprungen wird.
Hier reicht es nicht eine einmalige Aktion durchzuführen.
Immer wenn Schlecker glaubt es ist Gras über die Sache gewachsen, dann
müssen wir die Geschehnisse wieder in die Öffentlichkeit bringen.
Auch nach dem Rückzug der Leiharbeitsfirma Meniar hat sich nicht viel geändert.
Die Gehälter sind bei XL niedrig geblieben. Im Vergleich zu den Löhnen bei den konventionellen Schleckermärkten.
Es gibt bei den Xl-Märkten fast durchweg nur befristete Arbeitsverträge.
Die bei den alten Verträgen erworbenen Rechte sind verloren.
Kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld mehr, weniger Urlaub, längere Arbeitszeiten und der nach langer Betriebszugehörigkeit erworbene Kündigungsschutz entfällt.
Auch die vorher angebotene und erworbene betriebliche Altersvorsorge ist verloren.
Bei Xl hat auch Verdi nichts mehr zu sagen und es gibt daher dort keine Betriebsräte mehr.
Anton Schlecker hat offen gezeigt, was er von den bisherigen Anstrengungen der Politik und den Gewerkschaften hält.
Nämlich NICHTS. Er will bis Ende des nächsten Jahres nur noch XL-Läden haben.
Seit der vollmundigen Äußerung von Frau von der Leyen sich darum zu kümmern, werden täglich Schleckermärkte geschlossen. 2 bis 3 Schließungen steht dann ein neuer XL-Markt gegenüber.
Die alten Mitarbeiterinnen werden nicht eins zu eins übernommen.
Zu teuer, zu alt. Entweder sie arbeiten zu obigen Bedingungen, oder sie werden entlassen.
Es hat sich also bisher nichts geändert. Anton Schlecker macht weiter wie gehabt.
Das heißt, dass bis heute im Schnitt pro Tag 3-4 Mitarbeiterinnen bundesweit entlassen werden. Seit Januar wären das schon über 300 Frauen.
Viele sind alleinerziehende Mütter, oder auch Frauen, die mitarbeiten müssen, da Ihre Männer auch keinen gerechten Lohn erhalten, von dem sie allein die Familie ernähren könnten.
Daher bitten wir Euch, kommt am Samstag nach Schneverdingen. Zeigt Anton Schlecker die rote Karte, zeigt Flagge!
Wenn wir etwas erreichen wollen, dann müssen wir uns gegenseitig unterstützen, denn auch in anderen Kreisen sind schon XL-Märkte geplant und sogar schon eröffnet worden.
Jeder für sich erreicht nichts! Darauf spekuliert Anton bloß!
Zeigen wir ihm, dass er sich geschnitten hat!!!

Solidarische Grüße
Herbert Schui
Bernd Schwarz

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