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Zug der Erinnerung - Neue Fahrt beginnt im März

26. Januar 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Zug der Erinnerung

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Noch vor Beginn seiner neuen Fahrt durch Nordrhein-Westfalen (NRW) und an die niederländische Grenze begleitet der "Zug der Erinnerung" das Gedenken in den früheren Deportationsorten (Fahrplan). Zum Holocausttag (27. Januar 2011) und unter Hinweis auf den kommenden Aufenthalt des Zuges wurde in Mönchengladbach angeregt, am Bahnhof der Stadt ein Mahnmal zu errichten Über 400 Bürger sind aus Mönchengladbach mit der "Reichsbahn" verschleppt worden.

Die Anregung erging in einem Brief an den heutigen Bahnchef Rüdiger Grube (Medienberichte). Grube ist auch Adressat zahlreicher Beschwerden, in denen Bürgerorganisationen ebenso wie Kommunalvertretungen auf der neuen Fahrtroute des Zuges ein Ende der Bepreisung des Gedenkens durch die Deutsche Bahn AG verlangen. Der private Trägerverein des Zuges rechnet in NRW mit Bahngebühren von über 10 Tausend Euro.

Bruch mit dem Erbe der Täter

Kooperationspartner des Zuges ist in NRW das Bistum Aachen. Es hat für die Aufnahme der Zugausstellung in mehr als 10 Städten gesorgt und trägt erhebliche Teile der Kosten. Damit unterstützen deutsche Katholiken zum zweiten Mal das Gedenken an den Bahnhöfen und setzen eine Initiative der katholischen Arbeiterbewegung in Münster fort (Nicht Schuld, aber Verantwortung). Die überparteilichen Aktivitäten des Zuges schliessen Menschen jedweden Bekenntnisses ein, wenn sie gegen Rassismus und Rechtsextremismus zusammenstehen, wie jetzt in Wuppertal (http://wuppertal-gegen-rechts.de). Einziges Ziel des Trägervereins ist der vorbehaltlose Bruch mit dem Erbe der Täter, das Gedenken an die Opfer und die Hilfe für die Überlebenden.

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