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Zwei Vereine der Hells Angels und Bandidos nun verboten

29. April 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Hells Angels & Neonazis

Im Kampf gegen die Rockerkriminalität hat Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie nun die Vereine „Hells Angels MC Charter Flensburg“ und „Bandidos MC Probationary Chapter Neumünster“ verboten.

Heute Morgen auf dem Gelände des Vereinsheims der “Hells Angels MC Charter Flensburg“

Heute Morgen auf dem Gelände des Vereinsheims der "Hells Angels MC Charter Flensburg"

29. April 2010 

Nach blutigen Auseinandersetzungen im Rockermilieu hat Schleswig-Holstein zwei Vereine der Hells Angels und Bandidos verboten. Die „Hells Angels MC Charter Flensburg“ und die „Bandidos MC Probationary Chapter Neumünster“ verstießen gegen die Strafgesetze und richteten sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung, sagte Innenminister Klaus Schlie (CDU) am Donnerstag in Kiel.

300 Polizeibeamte - darunter ein Spezialeinsatzkommando - durchsuchten am Donnerstagmorgen zehn Wohnungen von Mitgliedern sowie Vereinsheime in und um Flensburg und Neumünster. „Die Durchsuchungen dienen der Feststellung, Beschlagnahme und Einziehung des Vermögens der Vereine“, hieß es beim Innenministerium.

 

„Es handelt sich nicht um harmlose Motorradclubs“

Beide Vereine hätten den Zweck, „in einem bestimmten Gebiet kriminelle Macht zu entfalten und die Gebiets- und Machtansprüche gegen den jeweils anderen Verein mit Waffengewalt durchzusetzen“. „Es handelt sich nicht um harmlose Motorradclubs, deren Mitglieder sich zu friedlichen Wochenendausflügen treffen“, sagte Schlie. Der unbescholtene freiheitsliebende Familienvater, der in seiner Freizeit Motorrad fährt, sei eine Legende aus der Öffentlichkeitsarbeit dieser Clubs.

Die beiden Vereine wurden mit sofortiger Wirkung aufgelöst, erklärte der Innenminister. „Jede Tätigkeit und die Bildung von Ersatzorganisationen ist ihnen untersagt. Die Kennzeichen der Vereine dürfen nicht mehr in der Öffentlichkeit verwendet oder verbreitet werden.“ 17 Mitglieder der Bandidos und 12 Mitglieder der Hells Angels erhielten am Donnerstag die Verbotsverfügungen. In Flensburg bauten Polizisten das rot-weiße Vereinszeichen am Vereinsheim der Hells Angels ab.

Trotz der Verbote schließen die Ermittler weitere gewalttätige Auseinandersetzungen im Rockermilieu nicht aus. Die Vereine seien zwar aufgelöst, die ehemaligen Vereinsmitglieder aber nach wie vor vorhanden, betonte Schlie. Mit dem Vereinsverbot im Rücken könne die Polizei aber künftig sofort einschreiten, „wenn auch nur ansatzweise gegen das Verbot verstoßen werden sollte“. Von den Hells Angels gibt es noch Gruppen in Alveslohe (Kreis Segeberg), Kiel und Lübeck, die bislang nicht verboten sind.

Text: dpa
Bildmaterial: APN

 

Quelle: FAZ.net 29.04.2010

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Otto Normal 05/27/2010 10:31


Wo ist das Problem mit den Angels??? Ihr habt sie doch erst Groß gemacht... Die Stadt Hannover war froh, einen "Ausputzer" am Steintor zu haben, jetzt ist das Gejammer groß... Gerade auch die HAZ
hat diese Verbrecher (OK - Organisierte Kriminalität) geradezu hofiert. Das war der hilflose Versuch, Informationen über die "Szene" zu bekommen und endete darin, den HHAMC als "harmlose
Kuschel-Bärchen" darzustellen. Sätze wie "Wer in Hannover was machen will, muss den Amts-Leiter und Frank fragen" sind unvergessen! Ihr Medien- Deppen habt euch böse vor den Karren spannen lassen!
Pöese, Pöse! ... Seit den 80'ern fahre ich Motorrad, kenne alle alten Clubs hier und im Umland. Der HHAMC hat seit der Übernahme der Bones nichts mehr mit "Ehre" zu tun! Leute wie der damalige
Reporter (Euro-Run-Hofberichterstatter) sollten sich mehr mit uns unterhalten, um Einblicke in eine "Szene" zu bekommen, vor der sich Oma besser fürchten sollte. Biker oder Rocker sind das nicht
und das hatten wir auch so deutlich gemacht. Das ist ja auch kein Zufall, dass es keine Schwarzen beim HAMC gibt.


Otto Normalverbraucher 05/27/2010 10:28


Wo ist das Problem mit den Angels??? Ihr habt sie doch erst Groß gemacht... Die Stadt Hannover war froh, einen "Ausputzer" am Steintor zu haben, jetzt ist das Gejammer groß... Gerade auch die HAZ
hat diese Verbrecher (OK - Organisierte Kriminalität) geradezu hofiert. Das war der hilflose Versuch, Informationen über die "Szene" zu bekommen und endete darin, den HHAMC als "harmlose
Kuschel-Bärchen" darzustellen. Sätze wie "Wer in Hannover was machen will, muss den Amts-Leiter und Frank fragen" sind unvergessen! Ihr Medien- Deppen habt euch böse vor den Karren spannen lassen!
Pöese, Pöse! ... Seit den 80'ern fahre ich Motorrad, kenne alle alten Clubs hier und im Umland. Der HHAMC hat seit der Übernahme der Bones nichts mehr mit "Ehre" zu tun! Leute wie der damalige
Reporter (Euro-Run-Hofberichterstatter) sollten sich mehr mit uns unterhalten, um Einblicke in eine "Szene" zu bekommen, vor der sich Oma besser fürchten sollte. Biker oder Rocker sind das nicht
und das hatten wir auch so deutlich gemacht.


Anouschka Wittke 04/30/2010 11:32



Ich finde es toll, dass er das durchgesetzt hat und die beiden jetzt verboten sind. Finde solche Dinge total schlimm, die Rockerkriminalität muss eh gestoppt werden und das ist auf jeden Fall der
richtige Schritt.