Dienstag, 27. oktober 2009
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Mittwoch, 7. oktober 2009
der Förderverein der Gedenkstätte Ahlem veranstaltet in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover eine Exkursion nach Lahde, um am Ort der Verbrechen die Geschichte des sogenannten Arbeitserziehungslagers aufzuzeigen. Die Fahrt im Reisebus der BFT-Clubreisen findet statt am Sonnabend, 24. Oktober 2009. Abfahrt um 9:00 Uhr vor dem Hauptgebäude der Leibniz-Universität. Rückfahrt in Lahde gegen 17:00 Uhr, Ankunft in Hannover ca. 18:00 Uhr. Fahrtkosten (sehr ermäßigt) 12,00 Euro Hin- und Rückfahrt pro Teilnehmer. Zudem sind alle Teilnehmer zu einer Vorbereitungsveranstaltung eingeladen, und zwar am Dienstag, 20 Oktober um 18:00 Uhr im Gebäude des Historischen Semnars der Leibniz Universität, im Moore 21. Ein gemeinsames Mittagessen für alle TeilnehmerInnen
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Friedhofseingang Grabsteine auf dem Friedhof Gedenktafel Der Jüdische Friedhof Walsrode ist ein ehemaliger jüdischer Friedhof in Walsrode im Landkreis Soltau-Fallingbostel in Niedersachsen. Die Friedhofsanlage ist als Kulturdenkmal eingestuft. Beschreibung [Bearbeiten] Der von einer Mauer aus roten Ziegelsteinen umgebene Friedhof befindet sich südlich des Ortskerns von Walsrode an der Ecke Hannoversche Straße / Beim Vorwerk. Die 56 Grabsteine auf dem Friedhof stehen für jüdische Mitbürger aus Walsrode und Umgebung. Sie verstarben in den Jahren 1783 (nach anderen Angaben: 1805) bis 1938. Eine Gedenk- und Informations-Tafel aus Bronze, die außen an der Mauer befestigt ist, trägt folgenden Text (im Original in Großbuchstaben): „Zur Erinnerung / an unsere während der Zeit von 1933 bis
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NS-Gedenkstätte Sandbostel verfällt (Bild Bremen, 6. Juli 2009) Am 6 Juli 2009 erschien in der "Bild Bremen" ein Artikel über die Gedenkstätte in Sandbostel. Dieser Artikel bedarf einiger Korrekturen und Ergänzungen: Die Stiftung Lager Sandbostel wurde 2004 gegründet. Die Gründungsmitglieder finden Siehier Die Stiftung Lager Sandbostel hat 2005 und 2008 3,2 ha mit 11 Gebäuden des ehemals 35 ha großen Geländes erworben, um dort eine Dokumentations-, Gedenk- und Begegnungsstätte einzurichten. Um der Stiftung den Ankauf zu ermöglichen haben folgende Kommunen, Stiftungen, Institutionen sowie Vereine erhebliche Summen gespendet: Gemeinde Sandbostel, Nds. Gedenkstättenstiftung, Kirchenkreis Bremervörde-Zeven, Landkreis Rotenburg (Wümme), Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge,
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Liebe Mitstreiter, Freundinnen, Freunde und Interessenten, Der Förderverein der Gedenkstätte Ahlem in Hannover lädt ein: Exkursion zur Gedenkstätte Mittelbau-Dora am Sonnabend, 12. 9. 2009 Mit den ferngesteuerten Raketen V1 und V2 wollten die Nazis den Krieg gewinnen. In der Raketen-Versuchsanstalt Peenemünde sind die gefährlichen Waffen unter der Leitung von Werner von Braun entwickelt worden. Im August 1943 wurde im Kohnstein bei Nordhausen ein KZ-Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald eingerichtet. Es war ein Stollensystem unter Tage und es erhielt den Namen Mittelbau-Dora. Hier mussten KZ-Häftlinge eine unterirdische Raketenfabrik einrichten für den Bau der V-Waffen. Die Zwangsarbeiter waren Tag und Nacht in den Stollen eingeschlossen, und viele starben schon nach
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Das Grimme-Institut hat die Nominierungen für den Grimme-Online Award 2009 bekanntgegeben, jährlich ist in der Regel auch ein Projekt dabei, das sich mit Rechtsextremismus auseinandersetzt. 2006 wurde das MUT-Portal nominiert, 2007 www.npd-blog.info und ein Jahr später www.stoerungsmelder.org. In diesem Jahr wurde ein Berliner Forschungsprojekt ausgewählt, das sich im Blick zurück mit den Folgen von Neonazismus auseinandersetzt: Eine Website mit Zeitzeugenberichten über Zwangsarbeit in Deutschland zwischen 1939 und 1945. In der Jurybegründung heißt es über www.zwangsarbeit-archiv.de: "Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte" erinnert als "ein digitales Archiv für Bildung und Wissenschaft" an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland
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Donnerstag, 14. Mai 09, 19 Uhr Veranstaltungsort der Vortragsreihe ist auch dieses Mal die "Galerie" im Haus der Region, Hildesheiner Str. 18, Hannover _________________________________________________________________ Zeitzeugengespräch über das KZ Hannover-Stöckenauf dem Programm der Veranstaltungsreihe der Gedenkstätte Ahlem. Der Hannoveraner Heinz Steuernagel berichtet über seine Erlebnisse, die er durch seinen Zugang als Zeitungsjunge im KZ Hannover-Stöcken hatte. In der ehemaligen Akkumulatorenfabrik war er bei seinen Zeitungslieferungen sowohl mit den KZ-Bewachern wie auch mit Zwangsarbeitern in Kontakt gekommen. Und seine Erlebnisse führten dazu, dass er auch nach der Befreiung die Kontakte zu ehemaligen Zwangsarbeitern aufrecht erhalten und miterlebt hat, wie ihnen die
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Ein subjektiver Rückblick Inzwischen hat sich die politische Klasse in der Bundesrepublik auf die Sprachregelung geeinigt, die Richard von Weizsäcker längst schon vorgegeben hatte: Das Datum der Kapitulation Hitler-Deutschlands ist historisch zu deuten als "Tag der Befreiung". Nur gelegentlich fällt heute noch ein deutscher Politiker aus der Rolle und spricht, wenn es um das Frühjahr 1945 und das Ende des "Dritten Reiches" geht, von "Niederlage" oder "Zusammenbruch". Volkstümlicher freilich ist, wie der Erfolg des gleichnamigen Filmes zeigt, der Begriff vom "Untergang"; er lässt vielerlei Gefühlsregungen zu, auch raunendes Bedauern. Der 8. Mai 1945 als "Tag der Befreiung"? Die Länder, die der deutsche Faschismus mit seiner Kriegsmaschinerie und seinen brutalen Zugriffen überzogen
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Materialien zur Analyse von Opposition Von Jürgen Schröder, Berlin Organisationsstatistik des KBW (1974) Als der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW) im Frühjahr 1974 seine ersten Organisationsstatistiken veröffentlichte, u.a. über die Betriebszellen und die Anzahl ihrer Mitglieder in den Betrieben, da war die Spekulation groß, in welchem Betrieb denn wohl die in der Statistik auftauchende stärkste Betriebszelle mit ihren elf Mitgliedern im Betrieb arbeiten würde. Ich persönlich tippte auf VW Wolfsburg – womit ich falsch lag, angesichts dessen, dass die örtliche Vorläufergruppe zwar recht proletarisch zusammengesetzt war, aber eher im Handwerk als bei VW tätig – oder auf die Bremer AG Weserwerft, tatsächlich aber war diese Betriebszelle in Bomlitz bei Wolff Walsrode tätig. Die
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Landkreis Soltau-Fallingbostel Materialien zur Analyse von Opposition Von Jürgen Schröder, Berlin Separate Darstellungen aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel liegen bisher vor für den Bundeswehrstandort Munster sowie für Wolff Walsrode und die IG Chemie Bomlitz. In dieser wie immer unvollständigen Darstellung erlangt der Landkreis Soltau-Fallingbostel zuerst bundesweite Bedeutung im Rahmen der Bewegung der Ersatzdienstleistenden (EDL) und ihrer Solidaritätsstreiks mit den EDL des Lagers Schwarmstedt (vgl. 25.1.1970, 26.1.1970, 31.1.1970, Feb. 1970). Neben den vermutlich meist ortsfremden EDL sowie den ebenfalls ortsfremden und im Immenhof internierten Heimzöglingen (vgl. Mai 1970) tritt dann auch die örtliche Interessengemeinschaft der Jugend (IDJ) Walsrode auf, die sich offenbar
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Mittwoch, 4. februar 2009
Kinderlager Rühen: Mindestens 350 Säuglinge von Zwangsarbeiterinnen sind dort gestorben: Die Eltern mussten hilflos mitansehen, wie ihre Babys jämmerlich zugrunde gingen Sie waren die hilflosesten Opfer des Nazi-Terrors: Mindestens 350 Säuglinge und Kleinkinder von Zwangsarbeiterinnen ließen in der damaligen Stadt des KdFWagens und im Kinderlager Rühen ihr Leben. Im Alter von wenigen Tagen wurden sie ihren Müttern weggenommen und kamen jämmerlich zu Tode. Weitere 100 Kinder starben in Velpke. Auf dem Friedhof in Rühen erinnert heute eine schlichte Gedenktafel an das grauenhafte Schicksal der überwiegend polnischen und sowjetischen Kinder. „Da lagen die Kinderchen im Dreck, und in den Zimmern stank es nach Urin und Kot. Überall waren Läuse und Wanzen. Das Essen war schlecht und es gab
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Freitag, 20. Februar 2009 um 17.00 Uhr Wandelhalle/Badepark Bad Harzburg Programm: Begrüßung durch Bürgermeister Ralf Abrahms Grußwort von Dr. des. Rolf Keller, Stiftung niedersächsische Gedenkstätten Eröffnung durch die Ausstellungsorganisatoren: Der Weg zur Ausstellung (Markus Weber) Die Bedeutung des Treffens der »Nationalen Front« in Bad Harzburg für den Aufstieg des Nationalsozialismus. Vortrag von Prof. Dr. Joachim Perels, Hannover Die Ausstellung als Bestandteil der Erinnerungskultur und Vergangenheitspolitik in der Bundesrepublik (Dr. Peter Schyga) Musikalische Akzente: Bernd Krage-Sieber und Wolf Berndes, Goslar Revue von Schülerinnen und Schülern aus Bad Harzburg: »Fliehen…?« Rundgang durch die Ausstellung Ab ca. 18.30 Uhr »Kleiner Umtrunk«; die Restauration Palmencafé
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Quelle: Die Harke 24.01.2009
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Donnerstag, 1. januar 2009
Die Geschichtswerkstatt Hannover e.V. erarbeitete im Columbusjahr die Ausstellung: "die anderen aber vollends im Elend ..." Columbus und Norddeutschland 1492 - 1992. Die Urheberrechte liegen bei der Geschichtswerkstatt Hannover eV. und den AutorInnen. Veröffentlichung und Verbreitung ist nur mit Genehmigung der UrheberInnen erlaubt. Ein Teil der Ausstellung (und eine der Ausstellungsbroschüren) beschäftigte sich mit Carl Peters. Nach langer und intensiver öffentlicher Auseinandersetzung benannte der Stadtrat von Hannover 1991 den bisherigen Carl-Peters-Platz um in Bertha-von-Suttner-Platz. Bis heute sind in der Stadt Hannover noch etliche koloniale Straßennamen vorhanden, obwohl damit brutale Ausbeutung und Massenverbrechen an Menschen verbunden sind. Hier gibt es noch viel zu tun.
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Freitag, 14. november 2008
Von Hildegard Kramer, Hannover Als Ausgebombte aus Hannover lebte ich 1944 mit meinem kleinen Kind zeitweilig bei meinen Schwiegereltern in Hildesheim, die ein großes Haus bewohnten. Mein Mann war an der Front. In unmittelbarer Nachbarschaft existierte eine Gastwirtschaft. Die Besitzer "beschäftigten" eine junge russische Zwangsarbeiterin bei sich. Sie mochte ca. 20 Jahre alt sein. Es gab nur spärliche Informationen über ihre Identität: Die junge Frau kam vom Schwarzen Meer und hieß Nadja. Mir gelang es, sie hin und wieder unbemerkt mit Äpfeln aus der Hausgartenernte zu versorgen. Es entging mir jedoch nicht, dass Nadja von ihren "Arbeitgebern" häufig geschlagen wurde. So wurde ich einmal unmittelbare Ohrenzeugin, dass sie von der Gastwirtsfrau furchtbare Schläge bezog. Später
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Mittwoch, 12. november 2008
Landkreis Soltau-Fallingbostel Materialien zur Analyse von Opposition Von Jürgen Schröder, Berlin, 11.10.2008 Separate Darstellungen aus dem Landkreis Soltau-Fallingbostel liegen bisher vor für den Bundeswehrstandort Munster sowie für Wolff Walsrode und die IG Chemie Bomlitz. In dieser wie immer unvollständigen Darstellung erlangt der Landkreis Soltau-Fallingbostel zuerst bundesweite Bedeutung im Rahmen der Bewegung der Ersatzdienstleistenden (EDL) und ihrer Solidaritätsstreiks mit den EDL des Lagers Schwarmstedt (vgl. 25.1.1970, 26.1.1970, 31.1.1970, Feb. 1970). Neben den vermutlich meist ortsfremden EDL tritt dann auch die örtliche Interessengemeinschaft der Jugend (IDJ) Walsrode auf, die sich offenbar u.a. der Bekämpfung der im Kreis aktiven Faschisten (vgl. 11.12.1970) sowie der
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Mittwoch, 12. november 2008
Heute sind die deutschen Frauen die freiesten der Welt." So steht es im Dezember 1918 auf der Titelseite der sozialdemokratischen "Gleichheit". Am 12. November 1918 erhielten die Frauen durch den Rat der Volksbeauftragten das aktive und passive Wahlrecht. Es war die Frucht eines langen Kampfes, in dem die Sozialdemokraten – und hier müssen vor allem die Namen August Bebel und Clara Zetkin genannt werden – und der linke Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung die Hauptlast getragen hatten. Der Kampf um das Frauenwahlrecht In der politischen und gesellschaftlichen Aufbruchsstimmung des Vormärz formierte sich in Deutschland die Frauenbewegung. Zwar hatten schon zuvor immer wieder einzelne Frauen gleiche Rechte für ihre Person eingefordert, doch fehlte weitgehend das solidarische Bewußtsein
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Mittwoch, 12. november 2008
Wolff Walsrode und IG Chemie Bomlitz Materialien zur Analyse von Opposition Von Jürgen Schröder, Berlin, 11.10.2008 Als der Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW) im Frühjahr 1974 seine ersten Organisationsstatistiken veröffentlichte, u.a. über die Betriebszellen und die Anzahl ihrer Mitglieder in den Betrieben, da war die Spekulation groß, in welchem Betrieb denn wohl die in der Statistik auftauchende stärkste Betriebszelle mit ihren elf Mitgliedern im Betrieb arbeiten würde. Ich persönlich tippte auf VW Wolfsburg – womit ich falsch lag, angesichts dessen, dass die örtliche Vorläufergruppe zwar recht proletarisch zusammengesetzt war, aber eher im Handwerk als bei VW tätig – oder auf die Bremer AG Weserwerft, tatsächlich aber war diese Betriebzelle in Bomlitz bei Wolff Walsrode
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Donnerstag, 6. november 2008
"best practice"-Beispiel "Dokumentationsstelle Pulverfabrik Liebenau" NDR Info, 6.11.08, 20:30 h - eine halbe Stunde lang geht es um das Projekt von Martin Guse . Autoren: Stefan Schölermann und Angelika Henkel. Ein Artikel aus der Harke vom 6.11.2008 zu dem Thema.
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