Zeitzeugen der Pulverfabrik erinnern sich / Jugend aus Ukraine bei Gedenktreffen in Liebenau für eine Woche zu Gast Der Artikel als PDF Quelle: Die Harke 11.10.2008
Zeittafel „Pulverfabrik Liebenau“ 1935-1945 1935: Im Zuge der Aufrüstung und mit Einführung der allgemeinen Wehrpflicht trat das Reichswehrministerium an die Firma Wolff & Co mit dem Wunsch heran, die Kapazität der Pulverherstellung zu erhöhen. Oktober 1938: Die Firma Wolff & Co. aus Walsrode gründete die Tochtergesellschaft Eibia GmbH. Später betrieb die Eibia privatwirtschaftlich sechs große staatseigene Rüstungsanlagen an den Standorten Bomlitz, Dörverden und Liebenau. November 1938: Das Heereswaffenamt erteilte den Auftrag für einen „Mob-Betrieb“ auf Privatgelände bei Liebenau. ab Sommer 1939: 3.000 bis 4.000 Bauarbeiter im ständigen Arbeitseinsatz. Die ersten Planierungsarbeiten übernahmen starke Einheiten des Reichsarbeitsdienstes, den Straßen-, Hoch- und Tiefbau sowie die […]
Orte des Nationalsozialismus: Tief unter der Heide Die Eibia war der größte Bombenbauer im Dritten Reich. Heute findet sich auf ihrem Areal ein Erholungsgebiet. Erster Teil einer Serie über Orte des Nationalsozialismus. Kein schöner Land I... Jan Süselbeck Sie greifen die Eibia an!!« So beginnt eine Szene in Arno Schmidts Roman »Aus dem Leben eines Fauns«, in der ein Bombardement im Zweiten Weltkrieg beschrieben wird. Das Ziel des Luftangriffs der Alliierten ist in Schmidts Fiktion eine »große Munitionsfabrik, die ›Eibia‹, mit ihren Eisenbahnen, Straßen, Riesenbunkern (oben mit Tarnwäldern bewachsen), und Tausenden von Arbeitern«. Die zwischen den Heidedörfern Cordingen, Borg, Bomlitz und Uetzingen sowie den Flüssen Bomlitz, Böhme und Warnau strategisch ideal gelegene Eibia wurde […]
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"Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen!"