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Posts mit #frauen tag

Internationaler Frauentag - 8. März 2010

3. März 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen




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Flyer zum Internationalen Frauentag 2010

IFT2010b.JPG

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Keine Kriminalisierung der Walpurgisnachtdemo !!

8. Dezember 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen

Wochen nach der Walpurgisnachtdemonstration vom 30.04.2009 gegen Patriarchat und Nazis flatterten der Anmelderin der Demo ein Ordnungswidrigkeits- und ein Strafverfahren ins Haus: Begründung. sie habe gegen von der Polizeidirektion Hannover festgesetzte Auflagen verstoßen. Die vermeintlichen Verstöße betreffen so schwerwiegende Delikte wie das Verbinden von Transparenten und das Verwenden einer „größeren Zahl“ oder „anders gekennzeichneter Ordner“ - wir hielten weiße Armbinden  mit der Aufschrift „ORDNERIN“ für angebracht.

Wir sehen bereits in den Auflagen eine Einschränkung der von der Verfassung garantierten Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Erst recht aber verwahren wir uns entschieden dagegen, dass die Exekutive sich die Definitionsmacht bezüglich angeblicher Verstöße gegen derartige Auflagen anmaßt, was durch entsprechende ZeugInnen-Aussagen von PolizistInnen vor Gericht untermauert wird. So sollen AnmelderInnen von Demonstrationen eingeschüchtert und zu Bütteln der Staatsmacht degradiert werden. So wird das Demonstrationsrecht vollends ausgehöhlt und ausgehebelt – eine Tendenz, die in den letzten Jahren in der gesamten Republik und auch in unserer Stadt verstärkt zu beobachten ist. Wir dürfen und werden diese Entwicklung nicht widerstandslos hinnehmen und fordern die sofortige Einstellung der anhängigen Verfahren gegen die Anmelderin der hannoverschen Walpurgisnachtdemo.

Wir – ein breites Walpurgisnachtbündnis von Frauen, Lesben und Trans – sind in Hannover am 30.04.2009 auf die Straße gegangen, um unser Recht auf Selbstbestimmung und Respekt deutlich zu machen. Mit unserer Demonstration haben wir an die langjährige Tradition feministischer Kämpfe angeknüpft und gerade auch in dieser Nacht vor dem 1. Mai 2009 in Hannover den öffentlichen Raum besetzt, um uns gegen jede Form der Herrschaft, Ausgrenzung und Diskriminierung zu stellen. Als Feministinnen sind wir insbesondere dagegen aufgetreten, dass Faschisten und Faschistinnen dieses Datum für sich vereinnahmen und auf Hannovers Straßen marschieren.

Unter dem Motto „Wir nehmen uns, was uns sowieso gehört“  haben wir mit einer vielfältigen, lebendigen und lauten Walpurgisnachtdemo gegen rassistische und sexualisierte Gewalt sowie gegen die patriarchale Normierung unserer Körper und Persönlichkeiten Stellung bezogen. Mehr als 400 Frauen, Lesben und Trans sind unserem Aufruf gefolgt. Die lokalen Medien - mit Ausnahme von Radio Flora – haben vorher unsere Pressemitteilung und Demoankündigung ignoriert und nachher mit keinem Wort/Bild über diese nicht alltägliche Demonstration berichtet. Das finden wir ärgerlich, wenngleich nicht verwunderlich.

Was uns jedoch in hohem Maß empört, ist die Tatsache, dass die Polizei von Anfang an ein aggressives, anmaßendes Verhalten an den Tag legte und uns behandelte, als seien wir potentielle gefährliche Gewalttäterinnen. Ein Bagatellereignis – eine angeblich aus der Demo heraus erfolgte Sprühaktion gegen die sexistische Werbung in einem Schaukasten der „FKK-Villa“ in der Unterführung am Bahnhof – nahm der Einsatzleiter zum Anlass, mit der Auflösung der Demo und Strafmaßnahmen gegen die Anmelderin derselben zu drohen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurden die Demoteilnehmerinnen lückenlos und in aufdringlicher Weise von Polizeikräften gefilmt. Nach Abschlusskundgebung und Auflösung der Demo griffen PolizistInnen eine auf dem Rückweg befindliche Demonstrantin ab und nahmen sie in Gewahrsam. Sie wurde beschuldigt, die Sprühaktion durchgeführt zu haben.

Ein Zeichen zu setzen gegen die alltägliche und allgegenwärtige sexuelle Belästigung von Frauen im öffentlichen Raum wird so in absolut unverhältnismäßiger Weise kriminalisiert.

      WIR SAGEN: BASTA  !!!

KEINE KRIMINALISIERUNG DER ANMELDERIN UND DER WALPURGISNACHTDEMO INSGESAMT

SOWIE EINSTELLUNG ALLER VERFAHREN !!!

17.09.09    Walpurgisnachtbündnis Hannover

            www.walpurgisdemo-hannover.de.vu

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Abendforum: Frauen in Afghanistan Rückblick - Resümee – Ausblick | Dienstag, 13. Oktober 2009 von 19 – 21.30 Uhr Gewerkschaftshaus – verdi center – Atrium, Besenbinderhof 56

19. September 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen

Abendforum

 

Frauen in Afghanistan

Rückblick - Resümee – Ausblick

Dienstag, 13. Oktober 2009 von 19 – 21.30 Uhr

Gewerkschaftshaus – verdi center – Atrium, Besenbinderhof 56

 

 

 

Im Januar 2002, nach dem Sturz des Taliban-Regimes, veranstalteten wir als Landesbezirksfrauenrat von ver.di Hamburg das 1. Forum zur Situation der Frauen in Afghanistan. Seitdem haben wir die Entwicklung im Lande verfolgt mit dem Fokus auf die Lebensbedingungen von Mädchen und Frauen und sind regelmäßig an politisch Verantwortliche in Deutschland herangetreten.

 

Nach ersten ermutigenden Entwicklungen mussten wir vermehrt Rückschläge und extrem feindseliges Verhalten gegenüber Frauen feststellen. Die patriarchalen Strukturen zeigen sich als sehr verfestigt. Dennoch lassen sich viele afghanische Frauen und Mädchen nicht einfach zurück drängen. Sie behaupten ihren Platz in Schulen und im Beruf sowie in der öffentlichen Meinungsäußerung. Dies geschieht oft unter erheblichen Gefahren für Leib und Leben.

 

Eine wachsende Bedrohung stellt inzwischen die militärische Eskalation dar. Ist es an der Zeit, auch und besonders im Interesse der Frauen für einen Abzug der ausländischen Truppen einzutreten?

 

Referentin: Eine Referentin zum Themenbereich "Truppenabzug aus Afghanistan" ist angefragt

Moderation: Arbeitsgruppe Tagespolitik des Landesbezirksfrauenrates

Anmeldung und Information: ver.di Hamburg
Nursen Rencber-Lüdemann, Telefon 040 – 28 58 – 1181, nursen.rencber-luedemann@verdi.de

 

Teilnahme: Das Abendforum ist für alle Interessierten, Mitglieder und Nicht-Mitglieder offen.

Kosten: es entstehen keine Kosten

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FRAUEN STÄRKEN. KLIMA WANDELN!

16. August 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen

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Verden: Visionen gekonnt in Szene gesetzt

9. Juli 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen


Anita Augspurg - ein Lebensmonolog / Viel Applaus


Quelle: Verdener Aller Zeitung 25.06.09

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Der lebensmonolog ist ausverkauft - Anita Augspurg tritt zweites Mal auf

31. Mai 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen

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Gewerkschaft verteilt 2000 rote Rosen zum Internationalen Frauentag 8.3.09

23. März 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen

ver.di-Funktionäre Jörg Grigoleit und Charly Braun verteilen Rote Rosen an Reinigungsfrauen in der Grundschule Schwarmstedt,   FOTO: DGB-KulturAK



Gewerkschaft verteilt 2000 rote Rosen zum Internationalen Frauentag 8.3.09

2000 Rote Rosen zum Internationalen Frauentag verteilten Gewerkschafter zwischen Lindwedel und Munster.
Bedacht wurden vorrangig Frauen, die in prekären Jobs arbeiten und an Frauen, die solidarisch Courage gegenüber Chefs und Rotstiftpolitikern bewiesen haben. Die ver.di-Funktionäre Jörg Grigoleit und Charly Braun besuchten im Aller-Leine-Tal unter anderem Frauen, die im Handel, in sozialen Diensten, Tankstellen, Seniorenheimen oder Gastgewerbe arbeiten. Dabei wurde deutlich, dass im Reinigungsdienst Frauen sogar am gleichen Arbeitsplatz unterschiedliche Löhne und Arbeitsbedingungen haben. "Es ist erklärtes gewerkschaftliches Ziel, die niedrigen Löhne anzupassen", erklärt Charly Braun. Die Frauentagsaktion wurde mit der Kampagne für den Mindestlohn verbunden.
 Im Vogelpark erhielten die beschäftigten Frauen rote Rosen als Dankeschön für ihr couragiertes Engagement für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.

Der Internationale Frauentag geht zurück auf den Streik von 14.000 Textilarbeiterinnen gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit 1912 in USA. Dabei entstand das Lied "Brot und Rosen".
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Internationaler Frauentag - Flyer der Rosenverteiler

23. März 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen


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2000 rote Rosen für die Frauen

16. März 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen


Quelle: Verdener Aller Zeitung 10.03.2009


Die Berichterstattung über den Internationalen Frauentag und was dort in der Heide los war, kommt etwas spät, aber sie kommt.
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Frauentag – kein Grund zum Feiern

8. März 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Frauen

Frauentag – kein Grund zum Feiern

Auch 2009 sind Frauen im Berufsleben immer noch stark benachteiligt

Zum Frauentag am 8. März erinnert die ver.di Jugend an die weiterhin bestehenden ungleichen Chancen von Frauen im Arbeitsleben. Frauen verdienen nach wie vor weniger als ihre männlichen Kollegen. Und das auch oft bei gleicher Tätigkeit. Der Frauentag als Kampftag der Frauenbewegung habe daher nichts von seiner Bedeutung verloren, betont die ver.di Jugend.


Im EU-Durchschnitt verdienen Frauen 17 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Über das gesamte Erwerbsleben summiert sich das auf 160.000 Euro weniger, gab die EU-Kommission Anfang März 2009 bekannt. In Deutschland ist das Gefälle zwischen den Geschlechtern mit 23,9 Prozent am dritthöchsten.

Auch die Sonderauswertung der DGB-Jugend des Index "Gute Arbeit" deutet auf immer noch bestehende Ungleichheiten hin: Demnach leiden junge Frauen unter 30 Jahren  mit 31 Prozent häufiger unter sehr schlechten Arbeitsbedingungen  als junge Männer mit 27 Prozent. Sie beziehen auch häufiger extrem niedrige Armutslöhne trotz Vollzeitarbeit: zehn Prozent der jungen Frauen gegenüber nur 4 Prozent der jungen Männer.

Aber auch bei weiteren Kriterien des Berufslebens ziehen Frauen immer noch den Kürzeren, wie die Hans-Böckler-Stiftung Anfang März bekannt gab: Sie erhalten seltener Sonderzahlungen zusätzlich zu ihrem Gehalt, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld oder Gewinnbeteiligungen. Sie arbeiten seltener in tarifgebundenen Betrieben und profitieren auch weniger von der Tarifbindung als ihre männlichen Kollegen.

Überstunden bekommen sie seltener mit Überstundenzuschlägen bezahlt und ihre Aufstiegschancen sind immer noch schlechter. Nur 18 Prozent von ihnen wurden schon einmal befördert, aber 26,6 Prozent der Männer. Männer sind auch zu 70 Prozent davon überzeugt, die Aufstiegschancen seien mittlerweile gleich. Frauen schätzen dies nur zu 54 Prozent falsch ein.

Zum Frauenlohnspiegel der Hans-Böckler-Stiftung.

Als Ursachen für diese Ungleichheiten führt die Stiftung folgende Punkte an:

Frauen:

  • arbeiten vielfach in Wirtschaftszweigen und Berufen mit niedrige(re)m Einkommensniveau,

  • sind in Leitungs- und Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert,

  • haben Nachteile aufgrund von familienbedingter Berufsunterbrechung,

  • arbeiten häufiger in - schlechter bezahlten - Teilzeitarbeitsverhältnissen,

  • sind Opfer mittelbarer Diskriminierung - etwa durch nicht geschlechtsneutrale Tarifverträge oder     durch falsche betriebliche Eingruppierung.

Ein gesetzlicher Mindestlohn würde die Situation von vielen Frauen bereits erheblich bessern. Unter dem Ausbau des Niedriglohnsektors leiden Frauen besonders stark.

Der Frauentag  wurde als Gedenk- und Kampftag der Frauenbewegung eingeführt und erinnert an den Streik von 129 Arbeiterinnen einer Textilfabrik in New York am 8. März 1908. Die streikenden Frauen wurden in ihrer Fabrik eingeschlossen und kamen dort anschließend bei einem Feuer ums Leben. Nur sehr wenige konnten sich lebend retten.
1910 rief die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz  (100 Delegierte aus 17 Ländern) auf Initiative von Clara Zetkin den 8. März als Internationalen Frauentag aus, um für die Interessen der Frauen und gegen ihre Ausbeutung und Unterdrückung in Arbeit, Politik und Familie zu kämpfen.

Seit dem hat die Frauenbewegung einiges erreicht. Aber auch in Deutschland gibt es 99 Jahre nach dem ersten Frauentag genug Gründe, für Gleichberechtigung einzutreten.
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