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Posts mit #gentechnik - landwirtschaft - ernahrung tag

Die Räumung des Geflügel-Schlachthof-Bauplatzes für Rothkötter in Wietze hat gerade eben begonnen. 10.8.2010, 6.20 Uhr

10. August 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

Die Räumung des Geflügel-Schlachthof-Bauplatzes für Rothkötter in Wietze hat gerade eben begonnen.
10.8.2010, 6.20 Uhr

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AbL gegen Brandanschläge und für andere Agrarpolitik

5. August 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

 

AbL gegen Brandanschläge und für andere Agrarpolitik

Anlässlich des Brandanschlags auf eine leere Hähnchenmastanlage in Sprötze bekräftigt die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ihre Ablehnung derartiger Mittel im Kampf gegen Agrarfabriken. Allerdings sei bisher nicht erwiesen, dass dieser Brand wirklich durch Tierschutz-Aktivisten gelegt worden sei. Gleichzeitig warnte die AbL die niedersächsische Landesregierung davor, durch ihre massive Förderung und Beschönigung agrarindustrieller, nicht artgerechter Haltungsformen in unverantwortlicher Weise zur weiteren Eskalation der Situation beizutragen. Wenn Agrarministerin Grotelüschen von „optimalen Rahmenbedingungen für Tier- und Verbraucherschutz“ rede, dann sei das mehr als zynisch angesichts von Ställen mit Zigtausenden eng zusammengepferchter und qualgezüchteter Masthühner, die auf ihrem eigenen Kot stehen und unter schmerzhaften Fußballenentzündungen leiden müssten. „Frau Grotelüschen mag sich in ihren eigenen Putenställen vielleicht an solche Zustände gewöhnt haben“, so AbL-Vertreter Eckehard Niemann, „bei den allermeisten Menschen verstärken solche Zustände und Äußerungen den Zorn über Agrarindustrielle und willfährige Politiker.“ Ebenso unverständlich sei es, wenn die Landesregierung keinerlei Konsequenzen aus dem Erstickungstod von 40.000 Masthühnern im Kreis Uelzen ziehe und wenn Vertreter des Agrarministeriums selbst eine Umfrage bei den Kreisveterinären über ähnliche Vorfälle für nicht erforderlich hielten. Der bundesweite Widerstand des „Netzwerks Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ gegen den Bau von Agrarfabriken und unsinnigen Fleisch-Überschüssen werde energisch und erfolgreich weitergeführt.

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Bürgerinitiative Wietze: Neue Informationen im Fernsehen und ein Tipp zum Mitmachen

2. August 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wer am 27.7.10 Frontal 21 nicht sehen konnte, kann den Bericht über den geplanten Großschlachthof für Geflügel in Wietze im Internet aufrufen:
Die Machenschaften der Mästervon Christian Esser und Joe Sperling Die meisten Masthähnchen in Deutschland kommen längst nicht mehr vom Bauernhof, sondern werden in riesigen Anlagen als sogenannte Turbohühner in rund einem Monat schlachtreif gemästet. Obwohl der Markt gesättigt ist, investiert die Agrarindustrie bundesweit in neue Schlachthöfe und Mastanlagen, zum Teil mit staatlicher Unterstützung. [[mehr]] * [Video Hähnchen: Machenschaften der Mäster] [http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,8093415,00.html]
Bitte verbreiten Sie diese Info  und schreiben Sie Protestbriefe an den Bürgermeister von Wietze und den Landrat !

 

Bürgermeister                                              Landrat
Wolfgang Klussmann                                 Klaus Wiswe

Rathaus                                                        Landkreis Celle
Steinförder Straße 4                                   Trift 26
29323 Wietze                                               29221 Celle


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Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter,
ZUR INFORMATION:
Link auf den Fernsehbericht auf N3 - Niedersachsen am 29.07.2010 um 19:30 Uhr auf
 die Sendung "Das Magazin" unter dem Titel "Vetternwirtschaft in Bockhorst":

http://www3.ndr.de/sendungen/niedersachsen_1930/start136.html

UND ZUM MITMACHEN:
Link auf den Aufruf des "Vegetarierbund  Deutschland" zum Protest.

www.vebu.de/aktuelles/petitionen/465-aktionen-und-petitionen/?pet_id=582 

Viele Grüße
BI-Wietze
www.bi-wietze.de - immer aktuell -

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Rundbrief Agrarfabriken

30. Juli 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

latina press Nachrichtenportal

Südamerikas Regenwald durch deutsche Massentierhaltung bedroht

Veröffentlicht: 24. Juli 2010 | Themenbereiche: Lateinamerika,Natur & Umwelt

Was hat eine für den Tourismus erschlossene Region und besonders schützenswerte Naturlandschaft der Südheide mit der größten Geflügelschlachterei Europas zu tun? Und warum führt die blutige Spur bis in die Regenwaldgebiete Südamerikas?
In der beschaulichen niedersächsischen Gemeinde Wietze bei Celle soll Europas größte Anlage zur Schlachtung von Geflügel entstehen. Im Sekundentakt sollen hier hochgezüchtete Hühner massenhaft getötet werden – 135 Millionen Tiere pro Jahr!

Der Investor der Anlage, Franz-Josef Rothkötter, ist kein unbeschriebenes Blatt. Bereits im Emsland betreibt er Mast- und Schlachtbetriebe in ähnlichen Dimensionen. Der unter dem Namen Emsland Frischgeflügel GmbH firmierende Großschlachtbetrieb hat zusammen mit Mitbewerbern eine ganze Region in Agrarland verwandelt und findet nun in Wietze nahe den Flussauen von Aller und Leine ideale Bedingungen für seine Expansionspläne vor. Zudem hat die niedersächsische Landesregierung Stimmung gemacht und einheitlich das Bauvorhaben begrüßt. So käme dringend benötigtes Geld in die Kassen der Gemeinden, zudem würden neue Arbeitsplätze entstehen. Das Gewerbeaufsichtsamt hat in letzter Instanz die erforderliche Genehmigung erteilt.

Seitdem ist das Gelände, auf dem der Megabau entstehen soll, hart umkämpft. Es werden alle Register gezogen, auch aus den Reihen der Gegner der Tierfabrik. Ihr Vorwurf: Hier segelt unter falscher Flagge ein großes Industrieunternehmen, das vorgibt, in Sachen Umweltschutz und artgerechter Tierhaltung vorbildlich zu produzieren. Rothkötter präsentiert sich in seiner Hochglanzbroschüre als engagiertes Vorzeigeunternehmen. Tatsächlich ist der vorgesehene Megaschlachtbetrieb für den deutschen Markt völlig überdimensioniert. Eine entsprechende Überproduktion an Schlachtgut ist aber vorgesehen und ein willkommenes Vehikel, um den Export in das Europäische Ausland anzukurbeln.

Ein industrieller Fleischproduktionsbetrieb mit solchen Ausmaßen geht immer einher mit Tierquälerei, Umweltzerstörung und Konflikten mit der Bevölkerung aus ethischen und sozialen Gründen.
Die Lust auf Fleisch kostet einen hohen Preis: Bereits heute entfällt mehr als die Hälfte des weltweit verfügbaren Ackerlandes auf die Tierzucht. Für jedes Kilogramm Geflügel müssen zwei Kilogramm Getreide und Soja geopfert werden. Wenn man weitere Faktoren wie Wasserverbrauch und ungenutzte Abfälle einrechnet, so ergibt sich eine vernichtende Energiebilanz: 20 Kilogramm an pflanzlicher Masse ist nötig, um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen. Jedes Jahr werden weltweit rund 700 Millionen Tonnen Getreide und Soja an Nutztiere verfüttert. Das ist mehr, als ein Drittel des Weltgetreideverbrauchs. Je mehr Tiere aber mit dem Menschen um Getreide und Soja konkurrieren, desto höher steigt der Preis für die Nutzpflanzen – die Armen können sich dann nicht einmal mehr die pflanzliche Nahrung leisten.

Vor allem der Sojaanbau für die Tierfutterindustrie birgt verheerende Probleme. In den Ländern wie Brasilien, Argentinien, Bolivien und Paraguay führt der Anbau der Nutzpflanze immer zu Menschenrechts- und Landrechtsverletzungen und zur Vertreibung von Urvölkern in Folge von Übergriffen durch Konzerne, die sich große Landstriche zur Bebauung unrechtmäßig aneignen. Menschen hungern, weil ihre Nahrungsmittel in Industrieländer exportiert werden als Futtermittel für unser Vieh. Und um die Ackerflächen für den Anbau von Nutzpflanzen wie Soja zu schaffen, werden in Südamerika die artenreichen Urwaldwald- und Savannengebiete gerodet. Dies führt zur Zerstörung von ursprünglichstem Lebensraum der Urvölker, zum Artensterben und in letzter Konsequenz zu massiven Klimaveränderungen weltweit (siehe Regenwald Report Nr. 01/2009).

Noch kann der Bau der größten Geflügelgroßschlachterei Europas verhindert werden. Denn einige Entscheidungen bis zum ersten Spatenstich für die Anlage stehen noch aus. So bleibt vor allem die Frage zur Wasserversorgung von täglich 3.300 Kubikmetern vollkommen ungeklärt. Und solange der Bau solcher Großbetriebe weiterhin aus Mitteln der EU subventioniert wird, damit diese ihre Massengüter billig auf den Markt bringen können, werden Tiere wie leblose Rohstoffe behandelt. Wir stehen am Beginn einer Entwicklung, die jetzt aufgehalten werden muss.

 

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