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Posts mit #gentechnik - landwirtschaft - ernahrung tag

bäuerliche Landwirtschaft statt Dioxin-Skandal

6. Januar 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung


Newsletter 01/2011
Donnerstag, 6. Januar 2011 - 336.534 Abonnenten
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Kein Gift auf unsere Teller!

Der Dioxin-Skandal zeigt - neben besseren Kontrollen brauchen wir einen grundlegenden Politikwechsel: Weg von Agrarfabriken, hin zur bäuerlichen Landwirtschaft. Doch Landwirtschaftsministerin Aigner blockiert dieses Vorhaben. Unterzeichnen Sie unseren Appell!

 

Der Skandal um dioxin-verseuchtes Tierfutter zieht immer weitere Kreise: Über 150.000 Tonnen sollen bereits in Umlauf gebracht und als Ei oder Fleisch auf unseren Tellern gelandet sein. Jetzt braucht es Konsequenzen: schärfere Kontrollen und ein Verbot gefährlicher Futterbestandteile. Doch nicht nur das. Was wir wirklich brauchen, ist eine andere Politik, die Agrarfabriken mit Massentierhaltung, hohem Pestizideinsatz und Überdüngung nicht länger subventioniert.

Doch Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner stemmt sich bisher gegen solch einen Politikwechsel - und macht Politik für die Agrarlobby: In Brüssel blockiert sie Pläne der EU-Kommission, die milliardenschwere EU-Subventionen von Agrarfabriken auf jene bäuerlichen Betriebe umschichten will, die strengere Umweltauflagen einhalten. Als Konsequenz aus dem Dioxin-Skandal fordern wir von Aigner endlich die Kehrtwende. Sobald 50.000 Menschen unseren Appell unterzeichnet haben, wollen wir ihn der Ministerin persönlich überreichen.

Unterzeichnen Sie unseren Appell!

Der Dioxin-Skandal ist auch ein Resultat der EU-Subventionspolitik: Diese fördert die Entstehung von Agrarfabriken, die ihr Tierfutter nicht mehr selbst produzieren, sondern über verzweigte und schwer kontrollierbare Lieferketten beziehen. Ein Drittel der Subventionen fließen in gerade einmal 1,5 Prozent der Betriebe, während sich die Hälfte der Bauern mit weniger als 5.000 Euro im Jahr begnügen müssen. Gefördert wird alles, egal wie umweltschädlich gewirtschaftet wird.

Die neuen Pläne der EU-Kommission wollen hiermit brechen: Subventionen für Agrarfabriken sollen gekappt werden, das Geld soll stattdessen an kleinere Höfe gehen, die strenge Umwelt-Auflagen einhalten. Doch Landwirtschaftsministerin Aigner lässt sich bisher vor den Karren der Agrarlobby spannen und macht in Brüssel Front gegen die fortschrittlichen Pläne der Kommission.

Fordern Sie die Ministerin zu einem Politikwechsel auf!

Mit herzlichen Grüßen

Astrid Goltz und Christoph Bautz

PS: Ein Politikwechsel weg von Agrarfabriken, hin zur bäuerlichen Landwirtschaft - das ist auch eine zentrale Forderung der Demonstration am 22. Januar während der Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche" in Berlin. Die Demonstration gegen Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte organisieren wir zusammen mit einem Bündnis von Umwelt-, Tierschutz- und Entwicklungsverbänden. Demonstrieren Sie mit!

Alle Infos zur Demo...


Astrid Goltz | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de
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Wir haben es satt! Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten

1. Januar 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin
12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature am Brandenburger Tor

Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 internationale Agrarkonzerne mit Landwirtschaftsministern aus aller Welt. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft. Das bedeutet: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Konzerne wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe. Angeblich um den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.


Diese Agrarpolitik haben wir satt!

Nein zur Landwirtschaftspolitik von EU und Bundesregierung!

Sie fördert die Gentechnik-Industrie. Sie zerstört unsere Umwelt und die biologische Vielfalt. Sie zerstört lokale Märkte und schafft Hunger in Entwicklungsländern. Sie macht krank und erlaubt Tierquälerei. Sie schafft unmenschliche Arbeitsbedingungen auf Plantagen, in Ställen und Schlachthöfen. Sie macht Lebensmittel zu Agro-Sprit und heizt den Klimawandel weiter an.

 

Wir wollen:

gentechnikfreie, gesunde und fair produzierte Lebensmittel eine bäuerlich ökologische Landwirtschaft in Europa und weltweit eine tiergerechte und klimaschonende Landwirtschaft

 

wir haben es satt

Wir fordern von Berlin und Brüssel:

Ausstieg aus der Agro-Gentechnik - sofort! Kein Patent auf Leben! Stopp der Subventionen für industrielle Tierhaltung! Stopp der Milchseen und Fleischberge! Stopp von Dumping-Exporten in Entwicklungsländer! Stopp der Spekulationen mit Lebensmitteln! Faire Marktregeln für bäuerlich ökologische Landwirtschaft weltweit!

 

Wir fordern eine neue, gerechte Agrarpolitik - in Deutschland und Europa! Politik über unsere Köpfe hinweg war gestern. Jetzt entscheiden wir über unser Essen.



Ja zu bäuerlich ökologischer Landwirtschaft weltweit !

Hier gibt es den Aufruf als PDF zum Download

Die Mitfahrbörse finden Sie hier

Ablaufplan und Route finden Sie hier.



 

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Ist Grotelüschen Wulffs "vergiftetes Abschiedsgeschenk"?

12. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

Astrid Grotelüschen ist ein Glücksfall für den Tierschutz

Astrid, halt durch!

KOMMENTAR VON BENNO SCHIRRMEISTER

Viele halten es für wahrscheinlich, dass Niedersachsens Agrarministerin Astrid Grotelüschen in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr zurücktritt. Das wäre ausgesprochen bedauerlich. Denn Astrid Grotelüschen ist ein Glücksfall für den Tierschutz, für die Bürgerinitiativen, die sich gegen die Hähnchen- und Puten-Fabriken in ihrer Nachbarschaft wehren - und für die gesamte niedersächsische Opposition.


Seit Christian Wulff sie als eine Art vergiftetes Abschiedsgeschenk im Kabinett installiert hat, reißen die Enthüllungen über die menschenverachtenden und kreaturfeindlichen Prinzipien der Massenmast nicht ab. Seit sie Ministerin ist versteht auch der Naivste, wie stark diese so finanzstarke wie volkswirtschaftlich schädliche Branche unverfroren mitregiert - weil Grotelüschen ihre Verstrickung in sie nicht bestreiten kann. Und weil sie durch dieses Metier so abgestumpft ist, empört sie sich auch nicht über die beschämenden und juristisch verdächtigen Bedingungen, unter denen Menschen in solchen Betrieben arbeiten. Sie kennt ja die Branche. Da ist das normal.

Astrid Grotelüschen wird keine Anstrengungen unternehmen, um das zu ändern. Aber als skandalöse Personalie hält sie das Interesse am Dauerskandal dieser Industrie wach. Sie ist derzeit die wirksamste Agentin von deren Abschaffung. Hoffentlich hält sie dem wachsenden Druck aus CDU-Fraktion und Kabinett stand.

 

 

taz-Nord online 13.12.10link

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Massentierschlachthof als Erlösung

12. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

 

Massentierhaltung

Schlachten als Erlösung

Der Präsident des niedersächsischen Landvolks nörgelt über neue Tierschutzbestimmungen, während eine Studie offenbart, wie Hühner und Puten in den niedersächsischen Mastbetrieben wirklich leiden. VON BENNO SCHIRRMEISTER

Sterben oft schon in der Mast, weil sie unter anderem unter Fußballenentzündungen leiden: Hühner und Puten. Foto: dpa

Als "überzogen" hat der Präsident des niedersächsischen Landvolks, Werner Hilse, Pläne des Agrarministeriums bezeichnet, bei der Geflügelmast künftig stärker auf Tierschutz zu achten. "Wir fühlen uns ans Bein getreten", sagte Hilse laut dpa zu den Ankündigungen der Landesregierung, über ein Verbot des Schnäbelstutzens und qualitative Verbesserungen bei der Einstreu nachzudenken. "Es wird der Eindruck erweckt, in den Geflügelbetrieben sei alles ganz schlimm", so Hilse.

Damit hat er nicht Unrecht. Allerdings entspricht dieser Eindruck der Realität - oder genauer: den Forschungs-Ergebnissen des Instituts für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Und die zögerlichen - inzwischen dementierten - Tierschutzvorstöße des niedersächsischen Agrarministeriums sind allenfalls verspätete Reaktionen auf deren Studien: So hatten Institutsdirektor Jörg Hartung - ausgewiesener Befürworter der Massenmast - und seine Assistentin im Auftrag des Ressorts Untersuchungen zur Besatzdichte bei Hähnchen durchgeführt. Bereits im März 2009 - da waren rund 80 Prozent der Tests abgeschlossen - informierten sie ihren Auftraggeber über erste Ergebnisse, seit Juli liegt im Ministerium ihr Endbericht vor.

Da ruht er sanft: Weder er noch der Bericht über erste Ergebnisse scheinen für die Öffentlichkeit bestimmt. Das könnte am Ergebnis liegen. Zusammengefasst nämlich besagen sie, dass bereits die geltenden, niedrigschwelligen Tierschutznormen durch industrielle Mast nicht verwirklicht werden können: Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die 1999 als eine Art Selbstverpflichtung der Geflügelfabrikanten formulierten "bundeseinheitlichen Eckwerte" und die stark von Lobbyismus geprägte EU Richtlinie von 2007, eine "Mindestvorschrift".

Gegen die verstoßen Hühnermasten "unter praxisüblichen Bedingungen" in dramatischer Weise, wie schon die anderthalb Jahre alte, nach sieben von neun beobachteten Mastdurchgängen erstellte Vorabfassung zeigt, die der taz vorliegt. So hält die Studie fest, dass bereits die Mast oft tödlich verläuft - in der Hälfte der untersuchten Fälle für deutlich mehr Hähnchen, als die einschlägige EU-Richtlinie 2007/43/EG erlaubt. Diejenigen, die bis zur Schlachtreife überleben, leiden so lange unter schmerzhaften Fußballenentzündungen - der hannoverschen Studie zufolge in den Wintermonaten sogar ausnahmslos: "In der feucht-kalten Jahreszeit", heißt es in der Studie, ist eine Pododermatitis bei bis zu 100 Prozent der Sohlenballen zu beobachten". Allerdings sind nur 60 Prozent der Pododermatiden dann auch hochgradig.

Das liegt den Veterinären zufolge vor allem am Bodenbelag: Die ohnehin "ab Mitte der Mast" in Tränkenähe "pappig-matschige" in den übrigen Bereichen durch die Ausscheidungen zu "verkrusteten festen Platten" verdichtete Einstreu weist im Winter nämlich eine noch schlechtere Qualität auf. "Die Kotanteile überwiegen", heißt es in dem Gutachten über den letzten Masttag. Das Schlachten scheint demgegenüber eine fast wünschenswerte Erlösung.

"Das sind in der Tat drastische Missstände", sagt Christian Meyer, agrarpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion über die Ergebnisse der Studie, "und es ist davon auszugehen, dass die tatsächliche Praxis deutlich schlechter aussieht als im niedersächsischen Forschungsgut." Gerade in der Diskussion um die Gesetzgebung - Ende der Woche findet im Agrarausschuss eine Anhörung zur Putenmast statt - dürfe das Grotelüschen-Ministerium "jetzt nichts mehr verschleiern": Auch zur Putenhaltung liegen Studien vor, die neben bis zu 100 Prozent Fußballenerkrankungen noch 27,2 Prozent schmerzhafte Brustblasenentzündungen erfasst haben.

Politisch brisant sind diese Forschungs-Ergebnisse auch, weil die niedersächsische Landesregierung ans Grundgesetz gebunden ist: In Artikel 20a nennt das "den Schutz der Tiere" als ein Staatsziel. Dennoch hat die Regierung die Ansiedlungs-Offensive, mit der Mast- und Schlachtindustrie seit 2009 nach Ostniedersachsen drängen, trotz Kenntnis einer grundgesetzwidrigen Realität nicht gebremst, sondern ideell und finanziell unterstützt. Auch jetzt scheint das Agrarland Nummer eins nicht gewillt, am Staatsziel mitzuwirken: Gerade hat Grotelüschens Staatssekretär Otto Ripke die Behauptung zurückgewiesen, er trete für Verschärfungen von Tierschutzbestimmungen ein.

Eine entsprechende Unterstellung in der HAZ habe ihn "persönlich sehr betroffen gemacht", vertraute er der jüngsten Ausgabe des Fachblatts "Land und Fors"t an, und erteilte "Spekulationen" um eine "Kehrtwende beim Tierschutz" eine deutliche Absage. "Einen Frontalangriff gegen die Tierhaltung", so Ripke könne es in seiner Amtszeit "aus Niedersachsen nicht geben".

 

taz-Nord online 13.12.10link

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Demo gegen Gentechnik 22.1.2011 Berlin

9. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

 


Gentechnik
Donnerstag, 09.12.2010 - 334.468 Abonnenten
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Bundesweite Demonstration in Berlin

Gentechnik im Essen? - Wir haben es satt! Am 22. Januar 2011 demonstrieren wir zur Grünen Woche in Berlin für eine gentechnikfreie Zukunft. Protestieren Sie mit! Und unterstützen Sie die Demo mit Ihrer Spende!

 

gegen Welthunger und Klimawandel wollen sie kämpfen - internationale Agrarkonzerne und Minister aus aller Welt, die sich am 22. Januar auf Einladung der Bundesregierung zur Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche" in Berlin treffen. Doch diese Absichtserklärungen sind Augenwischerei, denn de facto wollen sie die Industrialisierung der Landwirtschaft weiter vorantreiben. Die Folgen: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte ersetzen immer häufiger eine bäuerliche Landwirtschaft.

Diese Agrarpolitik im Interesse der industriellen Landwirtschaft haben wir satt! Daher werden wir gemeinsam mit Umwelt-, Entwicklungs- und Bioverbänden am 22. Januar in Berlin demonstrieren. Tausende Bäuerinnen und Bauern, Umweltschützer/innen und Verbraucher/innen werden gemeinsam auf die Straße gehen und deutlich machen: Wir wollen keine Agrarindustrie, wir wollen eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft. Wir wollen gesunde, fair produzierte Lebensmittel.

Unterstützen Sie die Demonstration mit Ihrer Spende!

Kommen auch Sie zur Demonstration...

Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte in Entwicklungsländer - diese drei Themen der Demo sind eng miteinander verwoben. In deutschen Mastanlagen werden pro Jahr fünf Millionen Tonnen Soja verfüttert, das größtenteils gentechnisch manipuliert aus Südamerika importiert wird. In den Megaställen wird Fleisch am Fließband produziert, das dann wiederum zu Dumpingpreisen in den Export geht und in Entwicklungsländern die Märkte der Kleinbauern zerstört.

Für Campact ist die Demonstration auch der Auftakt für weitere Aktionen gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Denn schon in den nächsten Monaten will der US-Konzern Monsanto den Genmais MON810 in Brüssel neu genehmigen lassen. Kommt der Antrag durch, verliert auch das hiesige Anbauverbot seine Gültigkeit. Und ohne breiten gesellschaftlichen Protest wird Landwirtschaftsministerin Aigner den Mais nicht erneut verbieten - schließlich propagiert Schwarz-Gelb den Einsatz von Agro-Gentechnik.

Mit der Demonstration am 22. Januar setzen wir auch ein Signal gegen ein Comeback der Gentechnik auf unseren Feldern. Doch damit dies gelingt, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Bestellen Sie Werbematerial und machen Sie die Demo bekannt!

Informieren Sie Freunde über die Demo...

Helfen Sie uns, die Demo zu finanzieren!

Mit herzlichen Grüßen

Astrid Goltz

PS: Sie können uns Ihre Unterstützung für die Demonstration auch direkt auf unser Spendenkonto überweisen. Ob 20, 50 oder 100 Euro - jeder Beitrag hilft, am 22. Januar ein kraftvolles Zeichen für eine gentechnikfreie Landwirtschaft zu setzen!

Spendenkonto
Campact e.V.
KontoNr. 6980720061
BLZ 25120510
Bank für Sozialwirtschaft
Stichwort: Gentec

Spenden an Campact sind steuerlich absetzbar!


Astrid Goltz | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de
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2 Schweinemast-Bauanträge zurückgezogen. ZDF-frontal21 am 7.12.10

8. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

die Massentierhaltung erfährt z. Zt. ja einigen Gegenwind. Solange aber die Politik nichts tut, um sie einzuschränken, wird sich nichts ändern. Protest und Öffentlichkeit nützen aber. In der ZDF-Sendung "frontal 21" vom 7.12.2010  findet sich am Schluss unter "nachgehakt" : frontal 21 berichtete über geplante Schweinemastanlagen in Brandenburg: an 2 Standorten  wurden die Anträge für Schweinemastanlagen nun zurückgezogen 
(unter  http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1  kann man das nochmal anschauen).

Unter  www.gegen-massentierhaltung.de  gibt es  eine Petition gegen Massentierhaltung, bitte unterzeichnen und weiterleiten !

Herzliche Grüße aus der Wedemark

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Demo gegen Gentechnik 22.1.2011 Berlin

6. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

 

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Gentechnik
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Bundesweite Demonstration in Berlin

Gentechnik im Essen? - Wir haben es satt! Am 22. Januar 2011 demonstrieren wir zur Grünen Woche in Berlin für eine gentechnikfreie Zukunft. Protestieren Sie mit! Und unterstützen Sie die Demo mit Ihrer Spende!

Liebe Karl-Dieter Braun,

gegen Welthunger und Klimawandel wollen sie kämpfen - internationale Agrarkonzerne und Minister aus aller Welt, die sich am 22. Januar auf Einladung der Bundesregierung zur Landwirtschaftsmesse "Grüne Woche" in Berlin treffen. Doch diese Absichtserklärungen sind Augenwischerei, denn de facto wollen sie die Industrialisierung der Landwirtschaft weiter vorantreiben. Die Folgen: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte ersetzen immer häufiger eine bäuerliche Landwirtschaft.

Diese Agrarpolitik im Interesse der industriellen Landwirtschaft haben wir satt! Daher werden wir gemeinsam mit Umwelt-, Entwicklungs- und Bioverbänden am 22. Januar in Berlin demonstrieren. Tausende Bäuerinnen und Bauern, Umweltschützer/innen und Verbraucher/innen werden gemeinsam auf die Straße gehen und deutlich machen: Wir wollen keine Agrarindustrie, wir wollen eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft. Wir wollen gesunde, fair produzierte Lebensmittel.

Unterstützen Sie die Demonstration mit Ihrer Spende!

Kommen auch Sie zur Demonstration...

Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte in Entwicklungsländer - diese drei Themen der Demo sind eng miteinander verwoben. In deutschen Mastanlagen werden pro Jahr fünf Millionen Tonnen Soja verfüttert, das größtenteils gentechnisch manipuliert aus Südamerika importiert wird. In den Megaställen wird Fleisch am Fließband produziert, das dann wiederum zu Dumpingpreisen in den Export geht und in Entwicklungsländern die Märkte der Kleinbauern zerstört.

Für Campact ist die Demonstration auch der Auftakt für weitere Aktionen gegen Gentechnik in der Landwirtschaft. Denn schon in den nächsten Monaten will der US-Konzern Monsanto den Genmais MON810 in Brüssel neu genehmigen lassen. Kommt der Antrag durch, verliert auch das hiesige Anbauverbot seine Gültigkeit. Und ohne breiten gesellschaftlichen Protest wird Landwirtschaftsministerin Aigner den Mais nicht erneut verbieten - schließlich propagiert Schwarz-Gelb den Einsatz von Agro-Gentechnik.

Mit der Demonstration am 22. Januar setzen wir auch ein Signal gegen ein Comeback der Gentechnik auf unseren Feldern. Doch damit dies gelingt, brauchen wir Ihre Unterstützung.

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Mit herzlichen Grüßen

Astrid Goltz

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BI-Wietze fordert erneut den Rücktritt von Frau Grotelüschen

3. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

Pressemitteilung BI-Wietze 03.12.2010

 

BI-Wietze fordert erneut den Rücktritt von Frau Grotelüschen

logoBIWietze.jpg 

Durch die Berichterstattung am 01.Dezember im NDR Fernsehen wurde bekannt, dass die niedersächsische Agrarministerin Grotelüschen  wieder einmal mit dem Leid von Tieren und Menschen in Verbindung gebracht wird.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt gegen einen Schlachtbetrieb, an dem die Familie der Agrarministerin mit einer Einlage von zwei Millionen Euro beteiligt ist. Hintergrund der Ermittlungen ist der Verdacht der Beihilfe zur illegalen Beschäftigung und zur illegalen  Arbeitnehmer Überlassung von Menschen aus Bulgarien.

Diese Arbeitnehmer verdienen nach eigenen Aussagen im Schlachtbetrieb des Familienunternehmens Stundenlöhne zwischen vier und fünf Euro. Oft arbeiten sie bis zu 16 Stunden am Tag.

Die „Bürgerinitiative Wietze – für den Erhalt unseres Aller-Leine-Tals  e.V.“ empfindet es als einen Skandal, dass sich Frau Grotelüschen und ihre Familie am Leid vieler Menschen und tausender Tiere bereichern.

 

Die Zeit ist reif für die Entlassung der Putenministerin!

 

Die durch den Landesbetrieb für Statistik veröffentlichten Zahlen untermauern genau dieses Bild. So liegt im Emsland das durchschnittliche Einkommen eines Arbeitnehmers bei nur 15.647 Euro. Auch dazu trägt Frau Grotelüschen mit Ihrem Familienunternehmen und den dort gezahlten Stundenlöhnen bei.

 

Im Landkreis Celle wird dagegen noch pro Einwohner ein relativ hohes Einkommen erzielt.

Es lag im vergleichbaren Zeitraum bei 20.208 Euro. Die weitere Entwicklung nach der Ansiedlung des größten Schlachthofes Europas im Landkreis Celle, den es nach wie vor zu verhindern gilt, bleibt abzuwarten.

 

Die Bürgerinitiative Wietze e.V. protestiert entschieden gegen ein derartiges Geschäftsgebaren, welches nichts mehr mit dem anständigen Umgang mit Menschen zu tun hat.

Wir fordern einen Politikwechsel hin zu einer Landwirtschaft, die gute Preise für ihre ordentlich erzeugten Produkte erzielt. Wir fordern ferner einen Politikwechsel hin zu einer Beschäftigung von Arbeitnehmern, die von Ihrer Arbeit auch leben können.

 

Und wir fordern nun endlich den Rücktritt von Frau Grotelüschen – zu sofort.

 

 

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Der Schlachthof Wietze in Zahlen

20. September 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Gentechnik - Landwirtschaft - Ernährung

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