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Posts mit #kampf gegen nazis hannover tag

"Nazis in Europa" im Pavillon am Raschplatz - 27.04.2009

9. Februar 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

 - 27.04.2009, Am Montag, den 27. April, findet um 17:00 Uhr eine

Veranstaltung von Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema "Nazis in

Europa" im Pavillon am Raschplatz, Hannover statt
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1.Mai 2009, Hannover bunt statt braun Keinen Meter- Gemeinsam gegen den Naziaufmarsch!

30. Januar 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

Aufruf
1.Mai 2009, Hannover
bunt statt braun
Keinen Meter- Gemeinsam gegen den Naziaufmarsch!
 
Am 1.Mai 2009 wollen in Hannover Neonazis der „Freien Kameradschaften“ mit der NPD
aufmarschieren. 
Sie wollen den Kampf- und Feiertag der Arbeiterbewegung dazu nutzen, um ihr
faschistisches Gedankengut zu verbreiten. 
Sie reden von „Überfremdung“ und hetzen gegen alle, die nicht in ihr
menschenverachtendes Weltbild passen. 
Sie geben sich als Vorkämpfer für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
aus und tarnen dabei nur ihren Hass auf Demokratie und Andersdenkende. 
Sie werben mit dem Schlagwort eines „Nationalen Sozialismus“ und meinen dabei eine
faschistische Diktatur. 
Sie verherrlichen den Nationalsozialismus und seine Verbrechen.
 
Tagtäglich werden Menschen in Deutschland Opfer rechter Gewalt. Für die Zunahme
rechtsextremistischer Straftaten sind die „Freien Kameradschaften“ maßgeblich
verantwortlich. 
Über 1.000 ihrer Anhänger und Anhängerinnen haben sich dieses Jahr am 1.Mai für
Hannover angekündigt. 
 
Diese Provokation nehmen wir nicht tatenlos hin!
Wir stehen für eine weltoffene, demokratische und solidarische Gesellschaft. 
Der extremen Rechten und ihren Ideologien erteilen wir eine klare Absage. 
Wir zeigen Zivilcourage, wir bekämpfen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitism
 
Wir rufen alle Menschen auf, gemeinsam mit uns friedlich gegen den Naziaufmarsch zu
protestieren und zu demonstrieren.
Lasst uns den Naziaufmarsch verhindern!
(Fassung vom 15.01.2009)
 
Bündnis gegen den Naziaufmarsch, c/o DGB Niedersachsen-Mitte

Unterschriftenliste zur Unterstützung zum Ausdrucken
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Demokratisches Handeln gegen Rechts - 21.02.2009 in Hannover

26. Januar 2009 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover



Der Flyer zur Veranstaltung als PDF

 - 21.02.2009, "Demokratisches Handeln gegen Rechts", Tagung der

Friedrich-Ebert-Stiftung, 10.00-16.30 Uhr im Künstlerhaus Hannover



Den Impulsvortrag zum Thema "Rechtsextreme Einstellung und rechtsextremes

Verhalten - eine Herausforderung für die Demokratie" hält Prof. Dr.

Richard Stöss, FU Berlin. Im Anschluss daran werden im Rahmen eines World Cafes

konkrete Fragen und Problemlagen der Arbeit zivilgesellschaftlicher Gruppen

gegen Rechts in Niedersachsen diskutiert und Lösungsmöglichkeiten sowie

Ansatzpunkte für verstärktes Engagement gesucht und konkrete gemeinsame

Aktivitäten geplant.
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Sa. 13.12.08 | UJZ Korn (Kornstr. 28-30, 30167 Hannover) | 20 Uhr mit Liquor Store, Shape of Ghost, Skarambulage, The Pilots u.a.

10. Dezember 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

 Sa. 13.12.08 | UJZ Korn (Kornstr. 28-30, 30167 Hannover) | 20 Uhr


Konzert gegen Nazis auf dem Pausenhof, im Sportverein, im Jugendclub und
auf dem MP3-Player.
mit Liquor Store, Shape of Ghost, Skarambulage, The Pilots u.a.

Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion Hannover [AAH] und
Linksjugend.solid

Hannover.
Mehr Informationen auf www.antifa-hannover.tk

Flyertext:
Scheisse, überall gibts Nazis. Auf dem Pausenhof, im Sportverein, im
Jugendclub, sogar im MP3-Player. Die machen nicht mehr nur Rechtsrock
oder Metal, sondern auch Elektro oder HipHop und die tragen sogar ganz
normale Klamotten und wollen überall mitmachen und sagen so Sachen wie:
/ Hey wir sind doch gar nicht so böse /und: / Wir sind doch auch nur
Jugendliche, die ihren Spaß haben wollen. / Nur besteht der Spaß oft
darin, ihre vermeintlichen Feindbilder wie z.B. MigrantInnen,
Homosexuelle, Linke, emanzipierte Frauen und andere Minderheiten
einzuschüchtern, zu beleidigen oder zu schlagen. Dies geschieht bereits
durch Zurschaustellung ihrer Ideologie
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Linden Demo gegen Rechts vom 8.11.08 - Zeitungsberichte

12. November 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

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Kurzbericht - Demo Linden 8.11.08

9. November 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

800 Menschen demonstrierten am Sa. 8.11.08 durch Hannover-Linden. Es war ein praktischer Auftakt für weitere Proteste gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch am 1.MAI 2009 durch Hannover bis hinein nach Linden.

Als Sprecher des Bündnisses gegen Rechts in der Westheide (wo viel nazi-mäßiges los ist und der Widerstand gegen Nazis durchaus Erfolge hat) und zugleich als Elternvertreter in Hannover, war ich zu einer Rede eingeladen.


H-D Charly Braun
























H-D Charly Braun,

- Schulelternratsvorstand IGS Hannover-Linden

- Vorstand Kita-Landeselternvertretung

- Mitglied im Jugendhilfeausschuß der Region Hannover

- Sprecher Bündnis gegen Rechts aus der Westheide

- macht Internationale Jugendarbeit in Bergen-Belsen (Landesjugendring)

- DGB-Regions- und ver.di.-Bezirksvorstand in der Lüneburger Heide

 

spricht am Sa. 8.11.08 bei der Demo „Linden gegen Nazis“  in Hannover-Linden

                              es gilt das gesprochene Wort


Foto: Raoul

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe antifaschistische Freundinnen und Freunde, hochverehrte Spitzel,

 

hier in Linden und Hannover kennt ihr mich wohl eher als Elternvertreter der IGS-Linden oder als Verantwortlichen des erfolgreichen Volksbegehrens zum Kita-Gesetz. Dass ich heute hier spreche an meinem 2. Wohnort Linden, hat damit zu tun, weil ich als Gewerkschafter Sprecher eines Antifaschistischen Bündnisses in der Lüneburger Heide bin   und  mitverantwortlich bin für die Internationale Jugendarbeit in Bergen-Belsen.

 

Kaum dass sich die Nazis unter ihrer alten Parole von vor 1933, „die Städte vom Lande aus erobern“,  sich ausgerechnet für den 1.MAI  aufmachen, bis nach Linden rein marschieren zu wollen, hat sich in Hannover und besonders im roten und MigrantInnen-Ort Linden, sofort der Widerstand geregt. Das ist gut und nötig und ich freue mich sehr darüber.

 

Das Plakat, mit dem für die heutige Demo geworben wird, hat bei meinen Freundinnen und Freunden in der Heide nur Kopfschütteln erzeugt. Lindener AntifaschistInnen präsentieren sich mit ihren Gesichtern. Das würden wir in der Heide nie tun. Das ist viel zu gefährlich.

 Foto: Raoul

In den Dörfern und Städten zwischen Weser und Elbe laufen uns die Nazis buchstäblich täglich übern Weg   . Zwischen Stade und Celle, Verden und Soltau gibt es

-          mehrere Nazi-Läden,

-          Hakenkreuzfahnen in Wohnungen, die von der Straße aus gut zu sehen sind,

-          Wehrsport-Survival-Training,

-          Nazis als Säufer, Scheiben-Einschmeißer, Schläger gegen Punks und Antifas und sie prügeln gar auf Polizisten ein,

-          Nazis, die mal bewaffnet, mal diskutierend versuchen in Antifa- und Gewerkschaftsveranstaltungen rein zu gelangen,

 

-          Ist einer davon Jugendtrainer eines Sportvereins in Walsrode,

-          Beleidigungen und Drohungen nicht nur gegen Fußballer aus MigrantInnen-Familien

-          Neonazis als Verehrer von SS und sog. Wehrmachtshelden,

-          Schlageter-Denkmäler, Visselhövede gar mit eingemeißeltem Hakenkreuz, vor denen Neonazis gern posieren  (Schlageter war 1918 nationalistischer Terrorist, wurde hingerichtet und ist seit dem Märtyrer der Nazis).

 

-          Legt die HIAG-WaffenSS aus Hannover auf dem Soldatenfriedhof Essel am Volkstrauertag ihre Kränze ab,

-          veranstaltet die verbotene „Blood  and Honour“ (Blut und Ehre) –Organisation Feten und Konzerte,

-          findet der „HDJ“ (Bund Heimattreue Deutsche Jugend) Platz für Kindererziehung durch Sonnenwendfeiern, Enthauptungs-Training und mit Zelten die schlicht „Führer-Bunker“ heißen,

-          kauft Rassistenführer Rieger Immobilien für Schulungen und germanische Fortpflanzung

 

-          da können die germanisch-rassistischen Ludendorffer schon seit 30 Jahren mit allerlei Kindern, Jugendlichen und Greisen ihre Ostertagungen unbehelligt in Hotels und Gaststätten durchführen,

-          Autonome Nationalisten die reichlich gesprühte Duftmarken hinterlassen (selbst am Polizeigebäude) und JournalistInnen und Leute wie mich bedrohen und sich gern prügeln.

 

Der Bomlitzer Bürgermeister bekommt an die Wohnungstür geschmiert: „Nicht vergeben, nicht vergessen. Linke haben Namen und Adressen“.

 

Für den Landkreis Soltau-Fallingbostel hat Christian Pfeiffers Kriminologisches Forschungsinstitut herausgefunden, dass dort,  ich zitiere:   Der Anteil rechtsextremer Jugendlicher ist nirgendwo in Deutschland so hoch wie hier“    Und: „Nirgendwo sonst erhalten speziell Jungen so selten eine Schullaufbahnempfehlung fürs Gymnasium wie in SFA“.  Weiter: „… der Anteil der Türken die arbeitslos sind und von Sozialhilfe leben, (ist) so hoch wie nirgends sonst.“

Foto: Raoul
 

Und trotzdem betonen die politisch Verantwortlichen immer gern, dass es sich dort nicht um eine Nazi-Hochburg handele.

 

Bei uns in der Heide ist eine der wichtigsten Kameradschaften, zuhause, die „Snevern-Jungs“. Das sagt auch der Verfassungsschutz und die SJ rühmen sich damit in ihrer homepage. Eine Kameradschaft die gleich 3 NPD-Landtagskandidaten stellte und per homepage für den 1.MAI-Aufmarsch in Hannover wirbt.

Diese Kameraden bemühten sich lange erfolgreich um das Prädikat  der nette Nazi von nebenan“.  Sie buhlen um Akzeptanz in der gesellschaftlichen Mitte. Sie beteiligten sich am Preisskat bei Katholischer Männergemeinschaft und SPD im Nachbarort, spenden Blut, unterstützen kommunales Reinigen der Heide von Touristenmüll (auf ihren Jacken steht „Umweltschutz ist Heimatschutz“).  Sie kämpfen für den weiteren Anbau der schmackhaften Kartoffel Linda und nehmen an Volksläufen an etlichen Orten in Niedersachsen teil. Diese Akzeptanzpolitik lobt die NPD-Spitze als vorbildlich.

 

Ihre Führer hatten wegen solchen Engagements und regelmäßiger Besuche von Ratssitzungen bei einigen Kommunalpolitikern lange ein gutes Ansehen.  Bei Veranstaltungen mit hunderten BesucherInnen nahmen wir deren Politik und Praxis auseinander. Bis Stockholm reichen die Nazi-Aktivitäten. Wir ließen uns nicht täuschen, auch wenn Kameradschaftsführer Matten Behrens bei der Kreis-Jugendhilfeausschuß-Sitzung am 21.2.07 gepflegt im feinen Zwirn erschien.  Ein Grüner Kreistagsabgeordneter hatte völlig recht, als er sagte, dass die Verkleidung und Parfümierung den Gestank der braunen Jauche nicht verhindert.

 

Auch wenn der Schneverdinger Bürgermeister durch Aussitzen verhindert, dass das Bündnis aus Parteien-Gewerkschaften-Initiativen das Schulzentrum für öffentliche Info-Veranstaltungen nutzen kann,   oder wenn in Munster das Rathaus und ein Schützenverein den Jusos Räume für „Rock gegen Rechts“ verweigert – so waren wir in den letzten Jahren dennoch zunehmend erfolgreich und haben den Nazis das Aktionsfeld einschränken können.

 

Und wenn die Politik wach wird, muß das dennoch nicht unbedingt Folgen haben. Da beschließt der Stadtrat Schneverdingen 2007 eine Resolution gegen Rechts. Und als sie nach 10 Tagen gegen die Volkslauf-Teilnahme der Nazis angewandt werden könnte. Da hält sie schon nicht mehr.  Unsere Bündnis- und Öffentlichkeitsarbeit – oft mit Hilfe überregionaler Medien wie NDR und Weser-Kurier – hat  inzwischen dazu geführt, dass die Snevern-Jungs nicht mehr am Volkslauf teilnehmen können, dass sie bei Preisskat von Veranstaltern rausgeworfen werden und dass sie auch da, wo sie noch immer als Besucher Zugang zu politischen Veranstaltungen haben, massenhaft ausgepfiffen werden. Das haben viele engagierte Menschen gut hingekriegt. Das ist prima !

 

Jetzt mussten die Nazis zum Volkslauf gar nach Hameln ausweichen, wo sie mir eine besondere Ehre erwiesen, indem sie sich als  „Charly Brauns Sportfreunde“ anmeldeten. Eine Ehre, die mich eher anspornt, denen auch dort zu Platzverboten zu verhelfen.

 

Nur Bündnisarbeit führt dazu, zu erfahren, wann Nazis Propagandaaktionen angemeldet haben. In Walsrode und Bad Fallingbostel endeten so NPD-Stände immer in einem Desaster für die Kack-Braunen.

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Wir haben in Dorfmark noch was Besonderes: Seit über 30 Jahren trifft sich in den Hotels und Pensionen der heidnisch-rassistische sog. "Bund für Gotterkenntnis" der Ludendorffer zur Ostertagung. Von Kindern bis zu Greisen, darunter bekannte Neonazis oder Leute vom "Bund Heimattreue Deutsche Jugend". Nicht nur Grüne und Rote fragen sich, ob es wohl das ökonomische Tourismus-Interesse war, dass jahrzehntenlang öffentliche Thematisierung und offizielles Handeln nicht zuließ. Als u.a. das Internationale Jugendworkcamp Bergen-Belsen 2008 vor Ort demonstrierte, pöbelten Dorf-Rassisten. Einige Zitate: „Ölaugen“,  „Kanaken raus“,  „unter Hitler haben die Neger nicht auf der Straße getanzt“ und „Affen in den Urwald“.  Autonome Nationalisten ergänzten per homepage:  „Es gibt sie also noch: Aufrichtige und tapfere Deutsche Volksgenossen. Schööööön.“  und  an die Internat. Jugendgruppe gerichtet: „scheint doch lediglich der Aufenthalt im KZ Bergen-Belsen vollkommen unproblematisch und schön gewesen zu sein. Wer hat das Tor aufgelassen?“.

Das alles brachte große Medienresonanz und aufgeregte Reaktionen auch aus Ministerien, so dass sich der Stadtrat genötigt sah, gegen den Willen vieler aus dem Gastgewerbe, eine Aufforderung / Resolution zur künftigen Ausladung der Ludendorffer zu beschließen.

 

            Liebe LindenerInnen ich lade euch ein zum Landausflug, um die Ludendorffer beim nächsten Mal zu vertreiben. Und kommt doch Sonntag 16.11.08, dem sog. Volkstrauertag,  zum Soldatenfriedhof Essel bei Schwarmstedt, wenn die HIAG-WaffenSS aus Hannover und junge Neonazis um Dennis Bührig, dem NAZI-Anmelder für den 1.MAI 09 in Hannover, dort Heldenverehrung treiben wollen.

 

NAZIs raus – die Heide bleibt Lila !!

 

Während wir in Bomlitz für die Rückholung einer abgeschobenen, nun wirklich hier total integrierten Familie, kämpfen, schiebt auch die Stadt Hannover Menschen dorthin ab, wo sie im höchsten Grade gefährdet sind. Es waren LindenerInnen Schulen, Kitas, Kirche die vor einigen Jahren gar gegen den Willen des OB Schmalstieg, die Abschiebung von Familien nach Vietnam verhinderten.  Die Bomlitzer Erfahrung zeigt, dass „Integration fordern und Abschiebung praktizieren“,  nun gar nicht zusammen geht !

 

Ebenso wie vielerlei soziale Ausgrenzungen bereitet solcher Umgang mit MigrantInnen den Nazis den Boden vor.

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Liebe Freundinnen und Freunde,

1933 zerschlugen die Nazis als erstes die ArbeiterInnenbewegung.   GewerkschafterInnen, KommunistInnen, SozialdemokratInnen landeten bereist in den ersten Wochen in KZ's, in Zuchthäusern und auf Friedhöfen. Es ist nur logische Folge, wenn Nazis in Diepholz-Barnstorf  DGB-Plakate zum 1.MAI überkleben. Es ist nur logisch, dass sie mit ihrem sog. "nationalen Sozialismus" versuchen, den 1.MAI für sich politisch zu besetzen und rassistische Lösungen für soziale Probleme propagieren.

 

 

 

 

Wenn Landesvater Christian Wulff vorgestern im TV von Pogromstimmung gegen milliardenschwere Banker faselt, dann stellt er die Welt auf den Kopf.

Da wundert’s denn auch nicht, dass zufällig am gleichen Tag, die konservativ-hörige Landesmedienanstalt (NLM)  radio flora platt macht. Den Sender, der Antifaschismus immer wieder thematisiert und der auch in zahlreichen Sprachen für Menschen im Raum Hannover sendet.

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Die Ideologien von "Standortnationalismus" und "Volksgemeinschaft" sind in diesem repräsentativen Staat der Exportweltmeisterschaft, der Boden auf dem sich Nazis tummeln können. Es wird häufig behauptet, am Nazi-Aufschwung sei die Arbeitslosigkeit schuld - und so schiebt man schnell den Erwerbslosen den braunen Peter zu.

 

Die braune Ideologie soll den sozial Nieder-gedrückten benennen, wer die Sündenböcke für Armut und Sozialabbau sind. Da bietet es sich geradezu an, den anders Aussehenden, anders Sprechenden als sog. Sozialschmarotzer die Schuld zu geben. Es sind aber nicht Mustafa Özdemir oder Sera Milisavljevic, die Tausende entlassen und das sozialstaatliche Netz zerreißen.

            Es sind Wirtschaftsführer wie Hundt, Ackermann, oder mein nicht-verwandter Namensvetter Braun sowie ihre politischen Hilfswilligen, denen soziale Sicherung, Toleranz und Solidarität gegenüber Armen, Kranken, Alten, Behinderten u.a. totale Fremdworte sind. Ihr Handeln wird vom Profitstreben bestimmt und bestenfalls noch vom Vorbeugen gegen Proteste, Streik und Rebellion. Die Politik der Senkung von Vermögenssteuern einerseits und andererseits Verarmung und Kontrolle für HARTZ4-Abhängige, teilt diese Gesellschaft in Superreiche und sog. Unterschicht, in Nützliche und Überflüssige. Der von Konzernherren geforderte, schleichende Abbau der Sozialversicherungsbeiträge und die Privatisierung der Kosten bei Sozialem, Gesundheit, Bildung u.a., dient einzig den Profitinteressen der Großen und Mächtigen. Gibt es einen speziellen Arbeitskräfte-Bedarf, dann gibt es auch mal vorübergehend Greencards für indische PC-Experten.

 

Für andere Menschen werden die Schotten mit Stacheldraht z.B. am Mittelmeer gegen hungernde und vor Verfolgung und Folter fliehende, dicht gemacht. Wer es dennoch schafft in dieses heimliche Reich, dieses reiche Deutschland zu kommen, denen wird das Leben möglichst unbequem und oft genug verdammt unmenschlich und unheimlich gemacht.

 

63 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus eifern die Neonazis weiter ihren historischen Vorbildern nach.

Es sind oft die gleichen Menschen, die hier und heute sozial ausgegrenzt werden und obendrein Zielscheibe faschistischer Anschläge sind. Es trifft jene die z.B. als Behinderte oder Obdachlose nicht oder nicht ausreichend leistungsfähig sind oder nicht für die Wirtschaft gebraucht werden. Es sind Menschen die als, uns angeblich "ausnützende Ausländer" von Regierenden diffamiert werden und deren soziale Rechte weiter und weiter zerdrückt werden. Die Nazis fühlen sich ermutigt, sich zu grausamen Vollstreckern eines vermeintlichen gesellschaftlichen Konsens über Verwertbarkeit aufzuspielen. In Konzentrationslagern sortierten die Nazis gleich an der Rampe die Menschen für Gaskammer oder Vernichtung durch Arbeit. Die Neonazis trainieren bereits dafür an vielen Einzelnen.

 

Um es ganz klar zu sagen:

            Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen !

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Wo sich Ministerpräsident Oettinger und ein Harzer Dorfbürgermeister als Nazi-Türöffner betätigen, können sich Kinder "NS-Black Metal"-Musik aus dem Internet runterladen. Das Recht des Stärkeren dudelt per I-pod in die Köpfe. So wird Rassismus förmlich aufgesaugt.      

          Junge Menschen brauchen überall Möglichkeiten und Zentren, um selbstbestimmte antifaschistische Kultur zu leben. Und sie brauchen existenzsichernde Ausbildungs- und Arbeitsplätze !!

 

Das Beste, was wir an antifaschistischer Erziehung für unsere Kinder tun können, ist, selbst vorbildlich im Handeln zu sein. Vorbildlich im Handeln:  Wie es jene tun, die von Abschiebung Bedrohte mit Kirchenasyl schützten.  Wie jene, die Deserteure vorm Abflug zum Hindukusch vor den Feldjägern verstecken. Wie jene, die sich nicht nur auf den Spargelfeldern gegen Dumpinglöhne für ausländische Billigarbeitende wenden,   Wie jene, die gegen Sozialabbau und Ausgrenzung von z.B. Behinderten, Alten und Pflegebedürftigen eintreten,    Wie jene, die jeglichen Faschisten die Straßen, Kneipen, Internet, Rathäuser und vor allem die Köpfe verwehren.

 Foto: Raoul

Die Geschichte hat uns eine Lehre erteilt. Es ist notwendig, bereits den Wegbereitern der Neofaschisten entgegenzutreten.  Aus den Folgen sozialer Ausgrenzung lernen wir: Antifaschismus ist auch eine sozialpolitische Aufgabe ! 

 

No-go-areas für Nazis überall, auch in der Heide, in Hannover und Linden !

 

Die Grenzen verlaufen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten.          Nieder mit dem Faschismus !    Hoch die internationale Solidarität !



Der Demo Aufruf
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Linden gegen Nazis - Demonstration 8. November 2008-15:00 Küchengartenplatz

25. Oktober 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover




Linden gegen Nazis

Demonstration am 8. November 2008 um 15:00 Uhr

Startpunkt ist der Küchengartenplatz

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Am 8. November demonstrieren wir in Linden und Limmer gegen Rassismus & Neofaschismus!

Wir fordern ein Verbot des Nazi-Aufmarsches am 1. Mai 2009 in Hannover!

Im Anschluß an die Demonstration laden wir zu einem Gedenken am Erinnerungsstein des Frauen-KZ Limmer ein.

Zusätzlich finden im Gedenken der Novemberpogrome von 1938 am 9. November in ganz Hannover Erinnerungsveranstaltungen für die Opfer des Faschismus statt.

Die Opfer von Gestern verpflichten uns zum Widerstand von heute!



Bericht über die Demo und die Reden
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Hannover: gegen Neonazi-Konzert

23. Oktober 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

wie wir durch die Homepage www.steintor-event-hall .de erfahren haben,
soll am Freitag, den 24.10.2008 ein Konzert mit der “Böhse
Onkelz”-Coverband “Glorreiche Halunken” stattfinden..

Bei dem letzten Konzert dieser Art am 15.12.2006 im Labor gab es jedoch
heftige Probleme mit Neonazis. Diese sind, laut Augenzeugenberichten,
durch das Rufen von rechtsextremen Parolen sowie dem Singen von SS –
Liedern aufgefallen. Außerdem sind mehrere Passanten, die die Neonazis
auf ihr Verhalten angesprochen haben, von diesen angegriffen worden.

Die “Neue Presse” berichtete am darauffolgenden Montag den 18.12.2006:
“Laut Polizei hörten rund 200 Besucher zu, die dem rechten Spektrum
zuzuordnen seien”. Auch der Bezirksrat Nord hat sich mit den Vorfällen
des Abends beschäftigt, nachdem ein Mitarbeiter des AStA den Vorfall auf
einer
Bezirksratssitzung thematisiserte. Laut seinen Angaben waren die
Konzertbesucher zum Teil mit Schlagstöcken bewaffnet und durch
rechtsextreme Parolen und T-Shirts aufgefallen (Stadt-Anzeiger vom
01.02.2007).

Dass es ausgerechnet an diesem Abend mitten in der Nordstadt zu solchen
Szenen kam, war jedoch kein Zufall. Diese Vorfälle müssen in direktem
Zusammenhang mit dem Motto der Veranstaltung gesehen werden, nämlich den
“Böhsen Onkelz”. Bei den “Böhsen Onkelz” handelt es sich um eine
Band,
die sich einen nicht zu verachtenden Teil ihrer Karriere, nämlich die
ersten Jahre, in denen sie berühmt geworden sind, im neonazistischen
Milieu bewegt hat. Im Laufe der Jahre haben sie sich zwar von diesem
Milieu zaghaft distanziert, aber eben auch gerade nur so, dass ihnen
große Teile ihrer rechtsextremen Hörer treu geblieben sind.
Dementsprechend werden auch bei Konzerten von “Böhse
Onkelz”-Coverbands
immer Neonazis einen beachtlichen Teil des Publikums ausmachen.

Wir als „Bürgerbündnis gegen rechts Hannover“ wollen, dass weder den
Neonazis Platz zum feiern geboten wird, noch dass sich solche Vorfälle wie am
15.12.2006 wiederholen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Corinna Kühn

(Sprecherin des  Bürgerbündnis gegen rechts Hannover)
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SPD und Terror - 13.11.08 19:00

13. Oktober 2008 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kampf gegen Nazis Hannover

SPD und Terror

Die unheilige Allianz der deutschen Sozialdemokratie mit der

Gegenrevolution 1918/19 am Beispiel von Gustav Noske und Waldemar Pabst

Vortrag von Klaus Gietinger

Die revolutionäre Antwort der Unterklassen auf die Massenschlächtereien des Ersten Weltkriegs ist derzeit kein Thema. Vor allem die Geschichte der Gegenrevolution stagniert trotz ihrer Bedeutung für die Genese des Faschismus und ist durch mächtige geschichtspolitische Tabus blockiert. Eines dieser Tabus ist die Rolle der SPD und ihr Bündnis mit der Gegenrevolution. Am Beispiel der Zusammenarbeit zwischen dem Hauptmann Waldemar Pabst und dem zivilen Oberkommandierenden Gustav Noske (SPD)

soll dies exemplarisch aufgezeigt werden. Pabst war eine der zentralen Figuren der Gegenrevolution. Er hat die Morde an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht befohlen, er gab verbrecherische Befehle die Tausenden von Arbeitern das Leben kosteten und er fand Billigung und Schutz durch die Führung der SPD. Wie diese Zusammenarbeit im Einzelnen aussah, schildert der Vortrag.

Klaus Gietinger ist Sozialwissenschaftler, Autor und Regisseur von Kino- und Fernsehfilmen. In seinem 1995 erschienenen Buch „Eine Leiche im Landwehrkanal – die Ermordung der Rosa L.“ thematisierte er die Verantwortung der SPD-Führung um Gustav Noske und Friedrich Ebert für die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Im Januar 2009 erscheint seine Biografie über Waldemar Pabst mit dem Titel „Der Drahtzieher“.

Donnerstag, 13.11.2008, 19 Uhr

Ver.di Höfe, Veranstaltungsbereich Rotation,

Hannover, Goseriede 10

 

Rosa Luxemburg, ermordet von rechtsradikalen, antisemitischen Militärs mit Billigung der SPD-Führung um Gustav Noske und Friedrich Ebert

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