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Posts mit #kultur tag

Kai Degenhardt zum Zustand der Musikindustrie

18. März 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Di. 22.3.11 um 19 Uhr, Café WICHTIG, Celle, Am Heiligen Kreuz 30

 

Kai Degenhardt zum Zustand der Musikindustrie

„Der Tod steht ihr gut“, meint der Hamburger Musiker und Autor
Kai Degenhardt zum Zustand der Musikindustrie. Am Dienstag, den 22. März, kommt er um 19.00 Uhr ins "Cafe Wichtig" (Am Heiligen Keuz 30) um mit Musikbeispielen und Bilden zum einen die Entwicklungsgeschichte der Musikindustrie von der Schallplatte bis zum iTunes-Store darzustellen. Seine These: Pop, wie er lange prägend war, ist tot. Die Musikbranche steckt nicht nur in einer tiefen Krise, sie erlebt gerade ihren Showdown im Netz. Aber Kai Degenhardt, Sohn des legendären Liedermachers fragt auch, welche Chancen sich daraus für eine ggenkulturelle Strömungen ergeben? „Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn der übrig gebliebenen Star- und Schlagerparade nicht schon jetzt das ein oder andere Musikstück aus und von den wirklichen,  normalo-jugendlichen Lebensverhältnissen entgegensetzt werden könnte - zwischen Schulhof und McDonald’s, Doppelstunde Mathe und Online-Chat." Zu dieser "Afterwork"-Info- und Diskussionsveranstaltung lädt ein der Celler Rosa Luxemburg Club.

Mehr zu Kai Degenhardt unter
http://www.kai-degenhardt.de/

Achtung: Die Veranstaltung findet NICHT im Bunten Haus statt, sondern im "Cafe Wichtig" Am Heiligen Kreuz 30, Celle

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Samstag, 26.Februar: DekaDance: NuclearWasteLand

24. Februar 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

DekaDance: NuclearWasteLand

Samstag, den 26. Februar 2011 um 22 Uhr    Buntes Haus Celle

Totenstille, deformierte Zombies kriechen durch die Straßen, grün leuchtender Schleim tropft aus verkohlten Fässern, dunkler, klebriger Rauch zieht dicht über die Stadt... Wie das alles am 26. Februar 2011 passieren konnte, kann nur vermutet werden. Sicher scheint nur, der kleine Teil der Menschheit, der die Katastrophe mehr oder weniger gesund überleben konnte, wird sich noch am selben Abend durch verlassene Gassen vorbei an düster lodernden Autowracks ins Bunte Haus schleichen, in der Hoffnung hier Schutz vor dem zu finden, was sich seit dem Super-Gau da draußen gegen alle menschliche Zivilisation zu verschwören scheint. Zu aller Überraschung wird dort aber nicht nur einfach Unterschlupf und Notverzehrung geboten - wir trotzen Endzeit & Apokalypse und feiern mit euch eine völlig verstrahlte Dekadance im NUCLEARWASTELAND ! 
Kümmert euch schon jetzt um Schutzanzüge, putzt nochmal euer drittes Auge und lest im Chemiebuch alles über misslungene Atomtests. Es gibt kein Entkommen! Entweder wir feiern die Party zum Untergang oder wir sammeln genug Energie, um zusammen unsere verseuchte Stadt wieder schön zu dekadancen ...

weitere Termine in nächster Zeit:

Frauen-Café  Dienstag 1. März 2011 um 18 Uhr

Simm SImma Saturday 6    Samstag  5. März 2011 um 22 Uhr

 


Buntes Haus e.V.

selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum
Hannoversche Str. 30f
29221 Celle

www.bunteshaus.de

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Anti Nazi Lied

3. Februar 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

:

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Heinz Ratz - Strom&Wasser - "Tour der 1000 Brücken" am 14.02.11 im JUZE Walsrode

23. Januar 2011 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Der moralische Triathlon Teil 3: „Die Tour der 1000 Brücken“
960 km Laufen, 850 km Schwimmen und 7000 km Radfahren – der “moralische Triathlon” des Liedermachers Heinz Ratz geht in die dritte und entscheidende Etappe.

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Was zunächst nach einem sportlichen Rekordversuch der Superlative klingt, hat einen durchaus ernsten und politischen Hintergrund: denn Ratz läuft und schwimmt und radelt nicht nur, er gibt während seiner Touren jeden Abend Konzerte, sammelt Spenden und thematisiert Wahrheiten, die... mehr gerne hinter die blankpolierten Fassaden der Gesellschaft weggedrückt werden. Ob es Obdachlosigkeit, Artenschutz oder wie jetzt: einen menschlichen und gerechten Umgang mit Flüchtlingen betrifft: die allabendlichen Konzerte und der sportliche Rahmen dienen in jedem Fall einem Aufrütteln, Stellungnehmen und einer konkreten Unterstützung für Natur und Mensch.
Das für Ratz wichtigste Thema beginnt er in enger Zusammenarbeit mit Pro Asyl und den deutschen Flüchtlingsräten in seiner “Tour der tausend Brücken”: das Miteinander von Kulturen und Religionen, ein respektvoller und menschenwürdiger Umgang mit Notleidenden und Flüchtlingen anderen Nationen und ein klares Nein zu Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Ratz, der als Kind selbst den Nahostkonflikt und später den peruanischen Bürgerkrieg miterleben mußte, will nicht nur die Flüchtlingslager besuchen und deren Bewohner einladen, abends gemeinsam mit seiner Band “Strom & Wasser” zu musizieren, er baut auch auf den Rückhalt vieler Kollegen, die bereits seine beiden anderen Triathlon-Etappen unterstützten: Konstantin Wecker war dabei, Götz Widmann, Stoppok, aber auch die Kabarettisten Bodo Wartke, Gerburg Jahnke, Jochen Malzheimer und viele mehr!
Die Rundfahrt, die am 06.01 in München beginnt und am 04.04 in München wieder endet, macht Station in fast 70 deutschen Städten.


Der Hintergrund
Wir leben in einer Welt, die bei aller theoretischer Problembekämpfung eine scheinbar sichere ist: die im Fernsehen gezeigten Kriegstoten kennen wir nicht. Die in der Zeitung abgebildeten Hungernden legen wir nach dem Frühstück zur Seite. Die im Radio gehörten Nachrichten versinken zwei Minuten später im Schlagergedudel. Wir wissen alles, aber wir spüren nichts. Und trotzdem – diese Welt ist begrenzt! Sie endet, wenn wir aus der Haustüre treten und einen obdachlosen Bettler sehen. Sie endet, wenn tausend Neonazis Parolen dreschend unter unserem Balkon entlang marschieren oder wenn unser Badeurlaub durch ölverschmierte Möwen gestört wird. Dann sehen wir die Welt plötzlich maskenlos. Natürlich weiß eine milliardenschwere Ablenkungs- und Vergnügungsindustrie uns sofort aus solchen Momenten zu retten. Sie gibt uns gleich wieder das Gefühl, diese Schrecksekunden seien eine Ausnahme, in Wirklichkeit läge die Welt gebettet im Lächeln des Wohlstands.
Denn die wirklich großen Probleme haben wir weit genug fort geschoben, weit hinter die Landesgrenzen sogar. Sie beginnen, wo Europa endet: Kriege, Folter, Seuchen, Hungersnöte, Sklaverei, Verzweiflung – das kennen wir nur in der Theorie, da beruhigen wir uns selbst mit monatlichen Spenden ans Rote Kreuz und für SOS-Kinderdörfer. Bestenfalls sitzen wir mit Freunden zusammen und diskutieren. Die Arbeit überlassen wir den Organisationen und sinken zurück in unser Halbwissen.
Dieses Verhalten erinnert mich stark an meine Krebserkrankungen, bei denen eine dunkle Vorahnung in mein eigentlich ganz glückliches Leben hineinklang. Also verdrängte ich sie. Aber sie kam immer wieder: trotz allem! Eine Katastrophe wartete. Ich ahnte es und wollte es nicht wahrhaben. Daß ich dann doch auf meine Ahnungen hörte, rettete mein Leben.
Sehr ähnlich erscheint mir unser politisches und gesellschaftliches Verhalten zurzeit und hierzulande. Es ballen sich ungeheure Bedrohungen zusammen: globale Umweltprobleme, Hungersnöte in unvorstellbarem Ausmaß, Seuchen, Kriege – Probleme allerdings, die lösbar wären, wenn wir die Nase über die Grenzen unserer Stammtische und Länder und Kulturkreise schöben, wenn wir endlich mal miteinander, statt immer nur gegeneinander arbeiten würden. Ein friedliches Miteinander der Kulturen und Religionen wäre unbedingt nötig.
Stattdessen ist zu beobachten, wie die Welt kulturell und geistig verarmt. Sprachen sterben aus. Geschichten sterben aus. Uraltes Wissen um alternative Medizin und Nahrung geht verloren. Religionen wenden einander wieder feindlich zu. Spürbar ist auch eine zunehmende Verhärtung innerhalb der Gesellschaft, die Rücksichtslosigkeit und Kalkül, seelische Kälte und elitäres Denken bevorzugt. Und daraus folgend: ein mangelndes Mitgefühl für alle „Verlierer“, seien es Völker oder Einzelpersonen. Dabei sind es eben jene Verlierer, die unser sicheres Leben ermöglichen. Jeder Urlaub, den ich mache, ist mitbezahlt mit dem Elend in der dritten Welt. Für den teuren Zweitwagen, den Flug nach Mallorca, den Flachbildschirm im Wohnzimmer, das Silvesterfeuerwerk gebe ich Geld aus, mit dem man hunderte Menschen vorm Verhungern retten oder eine Schule finanzieren könnte. Natürlich: es ist mein Geld. Ich habe dafür geschuftet. Ich kann damit tun, was ich will. Nur: in Afrika oder Indien hätte ich gar nicht die Möglichkeit, selbst mit der härtesten Arbeit, mehr als nur ein paar Dollar im Monat zu bekommen….
Ich bin sicher, die meisten von uns würden nicht mit einem Achselzucken über dieses Elend hinweggehen – könnten wir es sehen! Aber wir sehen es nicht – es ist zu weit weg von unserer Karriere, unseren Vergnügungen, unseren ganzen selbstzufriedenem Leben. Und damit es so schön weit weg bleibt, schicken wir bisweilen unsere Soldaten nach Afghanistan und Somalia und schließen für alle Notleidenden anderer Länder die Grenzen.


Was können wir tun?
Spätestens hier stellt sich die Frage: was tun? – Und sofort tönt der Chor der tausend Pessimisten: es gibt zu viele Menschen! Es gibt zu wenig Arbeit! Und überhaupt ist der Mensch schlecht und schlimm… Auf eine ungenau gestellte Frage kann man nur unbefriedigend antworten. Es liegt nicht am Können. Der Mensch kann immer, wenn er will. Diese Welt wurde so von uns gestaltet. Sie zu verändern liegt ebenfalls in unserer Macht. Die Frage muß daher lauten: was wollen wir tun? Oder umgekehrt: wie groß ist unsere Bereitschaft, das eigene Glück mit dem Leid des anderen zu erkaufen, und: wie sehr sind wir bereit, uns durch Selbsttäuschung und Lüge von dieser Tatsache ablenken zu lassen? Die Welt könnte ein Paradies sein – wenn wir es wollten! Es gibt für Kriege und Grausamkeiten, für Sklaverei und Naturzerstörung keinen einzigen notwendigen Grund. Unser Überleben hängt nicht von der Vernichtung des anderen ab.
Ich möchte versuchen, einen Anfang zu machen. Und diesen Anfang beim Allerselbstverständlichsten suchen, das ich kenne: der Gastfreundschaft!
Das Prinzip der Gastfreundschaft
Wir sind noch immer – trotz der Habgier unserer Konzerne und Politiker – ein sehr reiches Land. Und sollten den Flüchtlingen und Notleidenden anderer Länder freundlich begegnen. Wir sollten sie mit Achtung und Mitgefühl empfangen, denn sie haben oft unvorstellbare Leiden hinter sich. Und wir sollten nicht mit ihnen umgehen wie mit Kriminellen, denn welche Straftat haben sie begangen: vor Bomben fliehen? Der Folter entkommen? Ihre Kinder vorm Verhungern retten wollen? Stattdessen reißen wir gnadenlos Familien auseinander, sperren sie in Baracken und Lager, verbieten ihnen den Umgang mit der Bevölkerung, gestatten ihnen keine Bewegungsfreiheit zu, gestatten ihnen nicht, unsere Sprache zu lernen.
Wir Europäer haben mit einer gewaltigen Ignoranz und Habgier die allermeisten anderen Kulturen vernichtet oder bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, wir haben sie unterworfen und leben bis heute von der Plünderung ihrer Rohstoffe und der Unterbezahlung ihrer Arbeiter. Wir haben sie zudem so in den Würgegriff unserer Banken genommen, daß sich dort niemals eine nennenswerte wirtschaftliche Konkurrenz bilden wird. Und wenn die dadurch entstehenden Kriege und Hungersnöte einzelne von ihnen voller Verzweiflung bis an unsere Grenzen treiben, dann sperren wir sie in Lager, behandeln sie schlecht, misshandeln sie sogar und weisen sie aus – in ein Leben, das in den meisten Fällen zu Tod, Prostitution oder Verelendung führt.
Trotzdem: ich glaube, daß wir ein gastfreundliches Land sind. Ich glaube auch, daß wir aus den dunklen Kapiteln unserer Geschichte gelernt haben. Ich glaube, daß wir menschlicher handeln würden, wenn wir nicht so geblendet wären! Und deshalb möchte ich dem Thema ein Gesicht geben. Ich möchte, daß sich beide Seiten kennen- und schätzen lernen und Brücken bauen zum Herzen – der Gastgeber und der Gast. Unabhängig von Kultur, Sprache, Hautfarbe und Religion: die „Tour der tausend Brücken“.
Warum im Winter? Warum mit dem Rad?
Auch Flüchtlinge können sich nicht aussuchen, wie das Wetter sein wird. In der Regel fliehen sie mit einfachsten Gefährten, alten Bussen, Karren, Kutschen, mit dem Rad oder zu Fuß. Sie sind Kälte und Hunger ausgesetzt, sie kennen niemandem und nur wenige begegnen ihnen freundlich – sie fliehen durch ein Klima sozialer Kälte.
Konkret – So läuft es ab!
Die Aktion beginnt am 06.01.2011 mit einem Konzert in München. Dort beginnt am folgenden Morgen die eigentliche Tour. Am 07.01 gegen 10 Uhr werde ich Richtung Rosenheim aufbrechen. Ich werde nach Möglichkeit immer Umwege über Flüchtlingslager fahren, a) um den Kontakt zu den Flüchtlingen herzustellen, b) um dort Pressekonferenzen zu geben. Am Abend ist in der nächsten Stadt das Konzert, bei dem ich, wenn möglich, nicht nur Geld für die Flüchtlingsarbeit sammeln, sondern insbesondere den Umgang mit Flüchtlingen und ihre spezielle Situation thematisieren und Möglichkeiten der Hilfe und des Engagements aufzeigen möchte. Ganz wichtig ist mir auch, einen Kontakt zwischen den Bürgern der Stadt und „ihren“ Flüchtlingen herzustellen. Daher wäre es schön, wenn zum Ende des Konzerts beispielsweise alle Flüchtlinge auf die Bühne kommen und mit uns tanzen (oder diejenigen die ein Instrument spielen – mit uns spielen). Der Abend soll auch ein Kennenlernen sein, eine schöne Berührung der Kulturen.
Viele der Auftritte werden von Gastauftritten bekannter Kollegen unterstützt. Während des Konzertes werden Spenden für die Arbeit von PRO ASYL gesammelt. Am nächsten Tag werde ich mich dann wieder auf den Weg zur nächsten Stadt machen… Ausdrücklich willkommen ist jeder, der auf dieser Tour die eine oder andere Etappe mitradeln möchte!
Ich werde bei dieser letzten Aktion eng mit PRO ASYL und den deutschen Flüchtlingsräten zusammenarbeiten.
Helft Heinz helfen
Wir brauchen natürlich schon im Vorfeld etwas Hilfe. Zum Einen kostet schon die Vorbereitung erheblich: Plakate, Telefon, Flyer, Ausrüstung, geeignete Winterkleidung usw. – wenn ihr also eine spendable reiche Tante kennt oder selbst eine seid oder am letzten Wochenende beim Feiern dauernd eingeladen wurdet und noch das Biergeld in der Tasche habt oder einfach diese Aktion unterstützenswert findet:
Das Spendenkonto lautet:
Verwendungszweck: „Tausend Brücken“
Bank: Förde Sparkasse
BLZ: 21050170
Konto: 91054684
Den aktuellen Spendenstand dokumentieren wir auf einer eigenen Seite mit allen Spenden und Sponsoren.
Desweiteren brauche ich noch Hilfe bei der Organisation: Leute, die Zeit und Lust haben, e-Mails zu schreiben, Sponsoren zu suchen (um die lokalen Unkosten für die Konzerte aufzufangen, so daß wir nach Möglichkeit die Abendeinnahmen unangetastet weitergeben können), zu telefonieren usw.
Außerdem wäre es toll, wenn sich wieder so viele bereit fänden, Plakate und Flyer aufzuhängen. Oder mitzuradeln! Oder Übernachtungsplätze zu stellen.
Es wäre auch schön, wenn jemand Lust hätte, das Projekt mit der Kamera zu begleiten und zu dokumentieren…
Es ist für mich nicht möglich, das alles alleine zu bewältigen. Ich brauche da eure Unterstützung. Es wäre toll, wenn wir das gemeinsam stemmen könnten!

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XXL Jam 2010 : Samstag, den 25. Dezember 2010 um 19:00 Uhr

23. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

XXL Jam 2010 : Samstag, den 25. Dezember 2010 um 19:00 Uhr

Der diesjähriges XXL-Jam findet am 25.12.2010, wie gewohnt, im Bunten Haus statt. Eintritt wird 5€ kosten. Alle Überschüsse aus dieser Veranstaltung gehen an das Projekt "Esssenszeit" auf dem Harburger Berg.


Buntes Haus e.V.

selbstverwaltetes soziokulturelles Zentrum
Hannoversche Str. 30f
29221 Celle

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Spielplan Polittbüro Januar 2011

20. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

J A N U A R

 Sa.,1., So., 2., Di., 4. bis So., 9.1.

HERRCHENS FRAUCHEN (Lisa Politt und Gunter Schmidt):„Weihnachten jetzt noch doller: Feiern mit Gott persönlich“
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  20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

Di., 11. bis Do., 13.1.

ANNAMATEUR & Aussensaiter:
"Bandaufstellung nach B. Hellinger"  >>> mehr

  20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

 Fr., 14.+ Sa., 15.1.

HERRCHENS FRAUCHEN (Lisa Politt und Gunter Schmidt):„Weihnachten jetzt noch doller: Feiern mit Gott persönlich“ >>> mehr

  20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

So., 16.1.

Jahresendzeitteam. Das Mittwochsfazit mit BOV BJERG, HORST EVERS, MANFRED MAURENBRECHER, HANNES 'GUIDO'-HEESCH und CHRISTOPH JUNGMANN ('KANZLERIN ANGELA MERKEL')
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  20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

Mi., 19.1. GÜNTER ZINT: „Zintstoff“. Lesung >>> mehr   20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

 Do., 20.1.

HELGA SIEBERT: "Ultimo 2010" >>> mehr

  20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

 Fr., 21.+ Sa., 22.:

ANDREA BONGERS: "Schuh Mädchen Report". 
Am Flügel: KATIE FREUDENSCHUSS >>> mehr

  20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

So., 23.1.

DENIS FISCHER& Band (CARSTEN SAUER/ CARSTEN ERNST         EIGENWILLIG): "Fischer singt Cohen" - HH- PREMIERE!!!
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  20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

Mo. 24.1. Vers- und Kaderschmiede: MAN KANN NICHT KLAGEN 
(nach Walter E.Richartz) mit: GILLA CREMER, HARRY ROWOHLT, MICHAEL WEBER, YURI BECKERS, JESSICA KOSMALLA, 
JENS RACHUT und JANINA
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  20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

 Di., 25.1. NEPO FITZ: "Pimpftown"   - HH- PREMIERE!!! >>> mehr   20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

Do., 27.1. MARIUS JUNG:  "Für immer Jung" >>> mehr   20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

 Fr., 28.1. MARC- UWE KLING: „Das Känguruh- Manifest.“  ACHTUNG: Da auch der Wiederholungstermin ausverkauft war, gleich noch mal!!! >>> mehr   20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

 Sa., 29.1. HERRCHENS FRAUCHEN (Lisa Politt und Gunter Schmidt: „…-War Was?!“ >>> mehr   20.00 Uhr
15,00 Euro
erm. 10,00 Euro
 

 So., 30.1.,13 Uhr

Veranstaltung des AUSCHWITZ-KOMITEES           
"DER ANKLÄGER. GABRIEL BACH UND DER EICHMANN- PROZESS". Ein Film von Frank Gutermuth und Wolfgang Schoen; [D 2010. 60 Min.] Anschließend Podiumsdiskussion: GABRIEL BACH im Gespräch mit ESTHER BEJARANO und DIETER MAGSAM
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  13 Uhr
- EINTRITT FREI!
 
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"Rote Flora" Hamburg - Festspiele, dass alles so bleibt

12. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Aktionswoche

Festspiel für die Rote Flora

Das Netzwerk "Recht auf Stadt" bekundet mit einer Unterschriftenliste und der Kampagne "Ich würds so lassen" Solidarität mit dem autonomen Zentrum. VON LENA KAISER

Das soll es nicht noch mal geben: Durchsuchung der Flora 2007 Foto: dpa

Mit der Flora-Bleibt-Festspielwoche startet am Donnerstag eine groß angelegte Solidaritätsaktion für die autonom besetzte Rote Flora am Schulterblatt. Initiiert von dem Netzwerk "Recht auf Stadt", dem auch die Flora angehört. Zusammen mit einem Aufruf soll die Aktion Solidarität mit der Roten Flora bekunden. Den Aufruf "Ich würds so lassen" haben bislang fast 1.000 Menschen unterzeichnet.

Weil sich im kommenden März einige Vertragsklauseln zwischen dem Eigentümer Klausmartin Kretschmer und der Stadt ändern, gibt es Handlungsdruck. Damit wird ein Verkauf der Flora ohne Zustimmung der Stadt möglich und auch die Nutzung als selbstverwaltetes Stadtteilzentrum steht zur Disposition.


Wer Eigentümer des Gebäudes ist, interessiert die Rotfloristen dennoch wenig. Denn Flora-Politik ist, dass das Haus besetzt ist. Die Flora werde weiterhin unabhängig sein, sagt ein Aktivist. "Das heißt aber nicht, dass sie sich nicht auch als Teil der Stadt versteht, wir wollen uns einmischen in Konflikte wie den Bauwagenplatz in Wilhelmsburg, die Internationale Bauausstellung (IBA) und das Gängeviertel."

Mit der Aktion soll Kretschmers Äußerung, die Flora sei isoliert, entgegengetreten werden. Und so soll von der Festspielwoche das Signal ausgehen, dass die Flora eben kein abgekapselter Raum ist.

Sie solle "das große, schmutzige, unverkäufliche Monster" bleiben, dass sich eben nicht als "Katalysator oder Inkubator für ein kreatives Milieu" einfangen lasse, heißt es im Aufruf. "Wer immer mit dem alten Gemäuer am Schulterblatt spekulieren, damit dealen oder es räumen lassen will, bekommt es mit uns zu tun."

Auf eine Spaltung will sich auch die Rote Flora nicht einlassen. "Wir sind zwar unabhängig, solidarisieren uns aber mit anderen Kämpfen in dieser Stadt", sagt der Flora-Aktivist. Die Aktion sei zwar nicht aus dem Flora-Kreis organisiert worden. "Wir begrüßen sie aber, denn sie zeigt, dass das Projekt Rote Flora sehr viel mehr UnterstützerInnen hat, als ihr nachgesagt wird." Und das Programm spiegele auch die Vielfältigkeit der Flora wieder, die immer genau das sei, was in sie hereingetragen wird.

Adressiert ist das Aktion an durchaus breitere Kreise. Und so wird es im Rahmen der Festspielwoche auch ein Konzert von Jan Delay in der Flora geben. Dort ist der Auftritt nicht ganz unumstritten. "Es gab da eine Diskussion, nun darf er aber spielen", sagt der Aktivist. Außerdem sind eine Gala des Golden Pudel Clubs auf Kampnagel und Diskussionen und Filmabende geplant. Höhepunkt soll am Dienstag, dem 21. Dezember das Benefizkonzert in der Fabrik sein.

 

taz-Nord online 13.12.10

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Der bemalte Fensterladen

12. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Künstlerische Impression eines unbekannten Häftlings aus dem KZ-Außenlager Harzungen (Gemeinde im thüringischen Landkreis Nordhausen):

 

Der bemalte Fensterladen

 

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Fensterladen aus dem KZ-Außenlager Harzungen[i], von einem unbekannten Häftling bemalt.

Foto: ©Heide Kramer, August 2004.

 

 

 

 

Von Heide Kramer, Dezember 2010

 

 

 

 

Im August 2004 machte ich während einer eintägigen Exkursion zur Gedenkstätte Dora-Mittelbau (Nordhausen/Thüringen) eine höchst ungewöhnliche Entdeckung. Als ich mir im Museumsgebäude selbst noch entsprechende Eindrücke verschaffen wollte, wurde ich auf ein dort platziertes ungewöhnliches Exponat aufmerksam: Ich nahm einen (hinter Glas geschützten) verwitterten Fensterladen mit einer aussagestarken Bemalung wahr. Leider blieben meine damaligen Recherchen erfolglos.

 

Wie ich auf Grund aktueller Nachforschungen von der stellvertretenden Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dora Mittelbau (Frau Dr. Regine Heubaum) erfuhr, gibt es zur Entstehungsgeschichte dieses Exponats zwar spärliche, jedoch intensive Erkenntnisse. Es handelt sich um einen Fensterladen aus dem KZ-Außenlager Harzungen[ii], der von einem unbekannten Häftling bemalt wurde (Öl- oder Ölkreidetechnik). Dargestellt ist ein Appell kranker Häftlinge. Da der Gedenkstätte Mittelbau-Dora keine archivalischen Dokumentation vorliegen, wird angenommen, dass es sich bei dieser anonymen Häftlingsimpression um eine Auftragsarbeit gehandelt hat, wobei die konkreten Auftraggeber spekulativ geblieben sind (vermutet wird ein Angehöriger der Lager-SS oder auch ein Funktionshäftling). Außerdem geschah es häufiger, dass künstlerisch ausgebildete KZ-Häftlinge auf Befehl der Lagerleitung Gemälde oder Zeichnungen anfertigen mussten.

 

 

 

Hinweis:

Fresken aus Ellrich

HAKDora1.JPG

 

Ausstellungsraum in der ehemaligen Feuerwache. KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

 

Wiederentdeckte Zeichnungen französischer KZ-Häftlinge

Sonderausstellung in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora (ehemalige Feuerwache)
12. April 2010 bis 23. Januar 2011

Über 50 Jahre galten sie als verschollen, nun werden sie in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora der Öffentlichkeit präsentiert: Wandzeichnungen aus dem KZ-Außenlager Ellrich-Juliushütte. Die 1944/45 von französischen Häftlingen gefertigten Bilder wurden erst 2009 in einem Berliner Museumsdepot wiederentdeckt. Nun stehen sie im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die zum 65. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager im Südharz eröffnet wurde.

Solche Wandbilder in Häftlingsunterkünften oder anderen KZ-Gebäuden waren nicht unüblich. Meistens zeigten die Gemälde Motive, die eine gedankliche Flucht aus der grausamen Lagerrealität ermöglichten, oft Karikaturen oder - wie im Falle der Ellricher Fresken - Märchenszenen. Mit der Ausführung wurden künstlerisch begabte Häftlinge beauftragt, die dafür kurzzeitig von der mörderischen Zwangsarbeit in den Baukommandos freigestellt wurden. Die Ellricher Fresken stammen von den Franzosen Georges Sanchidrian und Tanguy Tolila-Croissant. Beide überlebten die Deportation nach Ellrich-Juliushütte nicht.

In Ellrich, einer kleinen Fachwerkstadt an der Grenze zwischen Thüringen und Niedersachsen, befand sich im letzten Kriegsjahr eines der grauenhaftesten Außenlager des KZ Mittelbau-Dora. 4000 Menschen aus allen Teilen Europas fanden hier den Tod. Die Ausstellung der Fresken bringt außergewöhnliche Spuren des Häftlingsdaseins in Ellrich zurück. Erinnert wird damit an ein fast vergessenes Lager, dessen Gelände nach 1945 durch die innerdeutsche Grenze geteilt war und dessen Relikte auf beiden Seiten mutwillig zerstört wurden.

http://www.dora.de/cms-www/index.php?id=351

 

 

 

 

 

 

 

Foto: ©Heide Kramer, Hannover, August 2004.

Textbeitrag: ©Heide Kramer, Dezember 2010.

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle:

©Stiftung Gedenkstätten Thüringen, Dr. Regine Heubaum, stellvertretende Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dora-Mittelbau, Nordhausen/Thüringen.

©Wikipeda.

 

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"Rote Flora" Hamburg - Festspiele, dass alles so bleibt

10. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

 

 

Aktionswoche

Festspiel für die Rote Flora

Das Netzwerk "Recht auf Stadt" bekundet mit einer Unterschriftenliste und der Kampagne "Ich würds so lassen" Solidarität mit dem autonomen Zentrum. VON LENA KAISER

Das soll es nicht noch mal geben: Durchsuchung der Flora 2007 Foto: dpa

Mit der Flora-Bleibt-Festspielwoche startet am Donnerstag eine groß angelegte Solidaritätsaktion für die autonom besetzte Rote Flora am Schulterblatt. Initiiert von dem Netzwerk "Recht auf Stadt", dem auch die Flora angehört. Zusammen mit einem Aufruf soll die Aktion Solidarität mit der Roten Flora bekunden. Den Aufruf "Ich würds so lassen" haben bislang fast 1.000 Menschen unterzeichnet.

Weil sich im kommenden März einige Vertragsklauseln zwischen dem Eigentümer Klausmartin Kretschmer und der Stadt ändern, gibt es Handlungsdruck. Damit wird ein Verkauf der Flora ohne Zustimmung der Stadt möglich und auch die Nutzung als selbstverwaltetes Stadtteilzentrum steht zur Disposition.


Wer Eigentümer des Gebäudes ist, interessiert die Rotfloristen dennoch wenig. Denn Flora-Politik ist, dass das Haus besetzt ist. Die Flora werde weiterhin unabhängig sein, sagt ein Aktivist. "Das heißt aber nicht, dass sie sich nicht auch als Teil der Stadt versteht, wir wollen uns einmischen in Konflikte wie den Bauwagenplatz in Wilhelmsburg, die Internationale Bauausstellung (IBA) und das Gängeviertel."

Mit der Aktion soll Kretschmers Äußerung, die Flora sei isoliert, entgegengetreten werden. Und so soll von der Festspielwoche das Signal ausgehen, dass die Flora eben kein abgekapselter Raum ist.

Sie solle "das große, schmutzige, unverkäufliche Monster" bleiben, dass sich eben nicht als "Katalysator oder Inkubator für ein kreatives Milieu" einfangen lasse, heißt es im Aufruf. "Wer immer mit dem alten Gemäuer am Schulterblatt spekulieren, damit dealen oder es räumen lassen will, bekommt es mit uns zu tun."

Auf eine Spaltung will sich auch die Rote Flora nicht einlassen. "Wir sind zwar unabhängig, solidarisieren uns aber mit anderen Kämpfen in dieser Stadt", sagt der Flora-Aktivist. Die Aktion sei zwar nicht aus dem Flora-Kreis organisiert worden. "Wir begrüßen sie aber, denn sie zeigt, dass das Projekt Rote Flora sehr viel mehr UnterstützerInnen hat, als ihr nachgesagt wird." Und das Programm spiegele auch die Vielfältigkeit der Flora wieder, die immer genau das sei, was in sie hereingetragen wird.

Adressiert ist das Aktion an durchaus breitere Kreise. Und so wird es im Rahmen der Festspielwoche auch ein Konzert von Jan Delay in der Flora geben. Dort ist der Auftritt nicht ganz unumstritten. "Es gab da eine Diskussion, nun darf er aber spielen", sagt der Aktivist. Außerdem sind eine Gala des Golden Pudel Clubs auf Kampnagel und Diskussionen und Filmabende geplant. Höhepunkt soll am Dienstag, dem 21. Dezember das Benefizkonzert in der Fabrik sein.

 

taz-Nord online 13.12.10link

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Buntes Haus Celle - Dezember 2010 Veranstaltungen

2. Dezember 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Simm Simma Saturday 5 Dancehall Christmas     Samstag, den 04. Dezember 2010 um 22:00 Uhr

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Es wird kalt und besinnlich in Celle und alle Rudeboys and Rudegirls warten auf den SIMM SIMMA SATURDAY-“Santa-Claus”, der alle Schuhe mit Reggae-, Dancehall- und Soca-Music zum Tanzen bringt, statt sie nur mit alten Candy vollzustopfen. Das heisst: Am 04.12.2010 ist es wieder Zeit für SIMM SIMMA SATURDAY 5, der unter dem Motto “Dancehall Christmas” das letzte Mal für 2010 “Fire” in die kalte Dancehall des Bunten Hauses nach Celle bringt.

Als “Christmas-Gast” haben wir diesmal das “One-Gyal-Show-Wonder” Mc/Selectress Mika Raguaa von Sunny Friday Sound eingeladen. Das Soundsystem Sunny Friday wurde im April 2007 von Selecta Sensay und MC/Selectress Mika Raguaa in Oldenburg gegründet. Durch Kooperationen mit z.B. “Heartical Sound”, “Barney Millah” oder dem Schweizer Top-Sound “Real Rock” konnte das Duo zeigen, dass “badly” viel Potential und Qualität in ihren Live-Shows steckt. Als im November 2009 Selecta Sensay das Soundsystem verliess, beschloss MC/Selectress Mika Raguaa das Konzept von Sunny Friday fortzusetzen. That means: “Weiblicher Charme, Entertainment und Niceness vom Feinsten”. Zur Zeit befeuert sie mit ihrer “One-Gyal-Show” zahlreiche Dancehalls in ganz Deutschland mit den sickest Tunes, die die Dancehall zu bieten hat. Das wird “maaaaad“.

www.myspace.com/squalunit
www.myspace.com/simmsimmasaturday
www.sunnyfridaysound.com
www.myspace.com/sunnyfridaysound

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Frauen-Café *** Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 18:00 Uhr


Fragst auch Du Dich morgens vorm Spiegel, ob Du in dem Oberteil wirklich rausgehen kannst, oder ob Du damit komisch angeguckt wirst? Wirst Du bei schlechter Laune auch ständig gefragt, ob Du „schon wieder deine Tage“ hast? Wie viele Väter kennst Du, die zu Hause bleiben, wenn ihre Kinder krank sind? Wer kümmert sich in Deiner Beziehung um Verhütung? Wer hilft Dir bei Computerproblemen? Und wie viele Müllfrauen siehst Du morgens die Tonnen durch die Straßen schieben?

Obwohl sich in den letzten Jahrzehnten Dank des Engagements von Frauen für Frauen einiges verändert hat, beherrschen nach wie vor sexistische Diskriminierungen das Leben von uns Frauen. Wie wir aussehen sollten, was wir tun sollten, welche gesellschaftlichen Rollen wir einnehmen dürfen... Solche strukturellen Ungleichheiten bestimmen nicht nur unseren Alltag, sondern ebenso unser Verhalten und unsere Gefühle.

Deshalb ist es wichtig, einen Freiraum für Frauen zu schaffen, um sich aus den alltäglichen sexistischen Strukturen zurückziehen zu können und ohne Männer diskutieren und sich austauschen zu können. Sei es über frauenspezifische Gesundheitsthemen, Sex, Selbstbehauptung oder was auch immer uns gerade beschäftigt.

Denn: „Frausein ist keine naturgegebene Bestimmung - es gibt kein Gen das festlegt wie Frauen ticken. Dass Frauen fürsorglich sind, schlecht einparken, gerne Schuhe kaufen und vor Spinnen Angst haben sind Klischees. Trotzdem wird immer über die Eigenschaften der „Frau an sich“ gesprochen. Bestimmte menschliche Eigenschaften werden als weiblich bestimmt und deswegen Frauen zugeschrieben. Und dies schlägt sich in unserem Verhalten und in unserem Alltag, und damit unserer Realität nieder.“ (Zitat aus „Selbstverständnis des AFK der Uni Hannover“)

Ihr seid herzlich eingeladen zum „Frauen-Café“

An jedem ersten Dienstag im Monat ab 18 Uhr, um euch über eure Lebensrealität als Frau auszutauschen oder einfach nur entspannt was zu trinken. Der nächste Termine ist der 07.12.2010

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Krach schlagen statt Kohldampf schieben *** Dienstag, den 07. Dezember 2010 um 19:30 Uhr


„Krach schlagen statt Kohldampf schieben“ – unter diesem Motto organisierte die Oldenburger Erwerbslosenselbsthilfe in diesem Herbst eine bundesweite Demonstration.

Mit Michael Bättig und Roman Langner hat der Celler Rosa Luxemburg Club zwei der Organisatoren eingeladen. Sie werden im Bunten Haus über „Geschichte, Stand und Zukunft der Erwerbslosenbewegung“ referieren. Der Eintritt ist frei.

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DekaDance #23 *** Samstag, den 11. Dezember 2010 um 22:00 Uhr


Die lange vermisste Dekadance ist wieder da! Nach fast zweieinhalb Jahren haben sich neue Leute mit neuen Ideen zusammen gefunden, um eine Party vorzubereiten, die aber noch mindestens genauso viel Spaß wie früher machen wird. Die Dekadance hat sich schon immer von anderen Events dadurch abgehoben, dass das Bunte Haus einzigartig dekoriert und voll mit kreativ verkleideten Menschen war. Auch dieses Mal haben wir uns wieder ein Motto ausgedacht, um mit euch "Zu Omas Zeiten" zu feiern - das heißt, Lockenwickler, dritte Zähne und ein Buntes Haus, das so aussieht, als hätten dort schon eure Großeltern wild zelebriert.

Also Kinder, plündert eure Dachböden, lasst euch von Oma das gewagteste Outfit der Stadt stricken und drückt ihr einen dicken Kuss auf die Stirn, because you know "Wir hatten's damals ja nicht so leicht ..." Und dann kommt ihr am 11.12. ins Bunte Haus, um bei abwechslungsreicher Musik die Party des Jahres und den Start einer neuen Dekadance-Ära zu feiern. Seid euch sicher - Oma hätte solch eine "fetzige Tanzveranstaltung" in ihren jungen Jahren bestimmt nicht ausgelassen...!

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Schluss mit den Nazitreffen in Eschede      Samstag, den 18. Dezember 2010 um 14:00 Uhr


Seit Jahrzehnten besteht mit dem Hof von Joachim Nahtz im niedersächsischen Eschede ein Treffpunkt für Neonazis mit überregionaler Bedeutung. An keinem anderen Ort in Norddeutschland fanden so häufig und regelmäßig größere Naziveranstaltungen statt. Dies meist ungestört und geschützt durch die Polizei.

Dabei haben die Sonnenwendfeiern im Juni und Dezember besondere Bedeutung bei der Zelebrierung nationalsozialistischer Ideologie. Am 18. Dezember 2010 findet eine erneute "Wintersonnwendfeier" statt.

Der Hof in Eschede entwickelte sich zum wichtigsten Treffpunkt der norddeutschen Neonaziszene. Der Schutz des Privatgeländes von Nahtz bietet einen optimalen Rahmen für diese Treffen. Seit Ende 2006 führen neofaschistische Kameradschaften dort ihre Veranstaltungen durch. Hinzu kommen RechtsRock-Konzerte und Treffen von anderen Naziorganisationen, wie der verbotenen HDJ oder der "Jungen Nationaldemokraten". Am 21. August 2010 fand dort eins der größten Nazikonzerte der letzten Jahre in Niedersachsen statt.

Wurden die Nazitreffen anfangs von den Nazikameradschaften "Snevern Jungs" aus Schneverdingen und "Kameradschaft 73 Celle" durchgeführt, nimmt seit Mitte 2009 die Bedeutung der NPD bei den Veranstaltungen kontinuierlich zu.

Die auf dem Hof von Joachim Nahtz in Eschede stattfindenden sog. Brauchtumsfeste, wie Sonnenwend- oder Erntedankfeiern, dienen der Neonaziszene als Treffpunkt und Koordinierungsmöglichkeit. Die Veranstaltungen sind zum einen Ausdruck einer neofaschistischen Weltanschauung und Ort zum Ausleben dieser, zum anderen aber auch ein Zentrum eines Netzwerks verschiedenster Neonazis und deren Gruppen und Parteien. Auch wenn die Treffen auf dem Hof nur geringe Auswirkungen im Ort haben, mit den Folgen müssen dann aber andere Menschen andernorts leben. Die völkisch-germanischen Feste sind "ideologiebildend" und "identitätsstiftend". Sie dienen darüber hinaus auch dem Ausleben einer neofaschistischen Ideologie. Außerdem soll der Nachwuchs in die extrem rechten Strukturen eingebunden werden, wobei schon Kinder auf solche Veranstaltungen mitgenommen werden.

Schluss mit dem Na[ht]zischeiss!
Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Kundgebung gegen das Nazitreffen:
Samstag, 18. Dezember 2010
14 Uhr
Bahnhof
Eschede


Buntes Haus e.V.

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