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Posts mit #kultur tag

In Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938:

9. November 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Das Attentat des Herschel Grynspzan und die Auswirkungen

 

 

Von Heide Kramer, November 2010

 

 

Auftakt des Grauens

Um die gewaltsame Abschiebung seiner jüdischen Eltern von Deutschland nach Polen im Oktober 1938 zu vermeiden, drang der 1921 in Hannover geborene und seit 1936 in Frankreich lebende (polnische Staatsangehörige) Herschel Grynszpan am 7. November 1938 in die Deutsche Botschaft in Paris ein. Weil sein Anliegen erfolglos blieb, schoss er auf den deutschen NSDAP-Diplomaten Ernst Eduard vom Rath, der zwei Tage später seinen schweren Schussverletzungen erlag.

Der siebzehnjährige Herschel Grynszpan wurde unmittelbar nach seiner Tat verhaftet und blieb 17 Monate in französischer Untersuchungshaft. Im Juli 1940 lieferten ihn die Franzosen an die Gestapo aus, die ihn in das Konzentrationslager Sachsenhausen und später nach Berlin in das Gestapogefängnis Prinz-Albrecht-Straße überstellte. Das weitere Schicksal des Herschel Grynszpan ist ungeklärt. Seit 1942 gilt er als verschollen. Vermutlich ist er im Zuchthaus Magdeburg ermordet worden.

Die Novemberpogrome der Faschisten vor dem 7. November bis13. November 1938

Die Übergriffe gegen die deutsche jüdische Bevölkerung, ihre Wohnungen, Geschäfte und die Zerstörung der Synagogen setzten schon vor dem 7. November 1938 ein. Das Attentat diente den Faschisten jedoch als Vorwand zur vollkommenden Entrechtung der deutschen und europäischen Juden, der Verfolgung politischer Gruppierungen sowie unbequemer Einzelpersonen. Es setzte eine intensive Verhaftungswelle ein mit Verschleppungen in die Konzentrationslager Dachau (1933 bis 1945: Erstes Konzentrationslager nordwestlich von München), Sachsenhausen (nördlich von Berlin: 1936 bis 1945) und Buchenwald (auf dem Ettersberg bei Weimar: Juli 1937 bis April 1945).

Die ausübenden Gewalttäter waren Angehörige der SA und der SS.

HKAuschwitz2003.jpg 

 

 

 

Text: Heide Kramer, Hannover, November 2010.

Auschwitz: Bleistiftzeichnung von ©Heide Kramer, 2003.

Quellen: 

©Wikipeda Herschel Grynszpan, Konzentrationslager Dachau, Buchenwald und Sachsenhausen. 

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Der Heldenkanzler

8. November 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

HKHeldenkanzler.jpg

 

Zum 9. November 2010:

 

Der Heldenkanzler

 

Pressezeichnung (Tusche) von ©Heide Kramer, 1987

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Herrchens Frauchen: Scharfzüngige Plaudertaschen

25. Oktober 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Termine siehe unten.

 

Lisa Pollit und Gunter Schmidt sind seit 25 Jahren "Herrchens Frauchen". Mit "War was?" feiert das Kabarettduo sein 25-jähriges Bühnenjubiläum.

 

Hätten Sie's gewusst? Lachgas ist viel aggressiver gegen die Ozonschicht als CO²! Wenn das Kabarettduo im Polittbüro Halbwissen und Vorurteile gnadenlos durchleuchtet, ist der Einsatz von Lachgas ebenfalls völlig überflüssig. Na, gottlob.

 

"War was?!" - Der Pogrammtitel zum 25-jährigen Bühnenjubiläum von Lisa Politt und Gunter Schmidt wirkt geradezu kleinlaut verglichen mit Politts frechem Mundwerk und in Anbetracht der Bühnenerfolge, die die scharfzüngige Plaudertasche auch als Solo-Künstlerin zu verzeichnen hat. Ungemütliche Fragen und Themen sind die Spezialität der 52-jährigen. Lebensgefährte Gunter Schmidt ist indessen kaum aus der Ruhe zu bringen. Seine trockenen Sticheleien sind der Zunder, an dem sich Politts Feuer entzündet.

 

Seit 2003 betreibt dieses brilliante Duo das Plittbüro im ehemaligen neuen Cinema in Hamburg am Steindamm. Und während am Ende zum Karnevalsschunkler "Mir geht es gut" auf der Leinwand Soldaten im Gleichschritt marschieren begreift man: Dieser Ort ist für die Hamburger Kabarett- und Kleinkunstszene allemal systemrelevant.

 

weitere Termine mit Lisa Politt und Gunter Schmidt:

Sa., 9.10.2010,
20Uhr:

„War was...?!“ – 25 Jahre HERRCHENS FRAUCHEN
Kulturforum Lüneburg, Gut Wienebüttel 1, 21339 Lüneburg,
04131 671

355

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Fr., 12. 11.2010 , 20 Uhr:

 „War was...?!“ – 25 Jahre HERRCHENS FRAUCHEN
Uhlehofverein Schwarmstedt

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Fr., 19.11.2010. ,
20 Uhr:

„War was...?!“ – 25 Jahre HERRCHENS FRAUCHEN
Kulturwerk im Eckhaus, 31582 Nienburg, Mindener Landstr. 20,
05021 – 911666

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Sa., 27.11.2010,
20 Uhr:

„War was...?!“ – 25 Jahre HERRCHENS FRAUCHEN
Forum Süd (Buxtehuder Kleinkunstigel), Torfweg 36, Buxtehude

 

http://www.lueneburger-heide.de/files/derivates/big/98/LisaPoliittGunterSchmidtVA12.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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DGB-Chor Konzert Fr 29.10.10 Faust Hannover-Linden

25. Oktober 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

"Veränderung - denn wie es bleibt, so ist es nicht"
EINLASS / BEGINN: 19:00 Uhr / 20:00 Uhr
EINTRITT: VVK: 6,- Euro / AK: 8,- Euro / ermäßigt: 5,- Euro
ORT: Warenannahme Faust

Voller Lust auf ein besseres Leben und mit dem festen Glauben an das Recht auf eine gerechtere Zukunft saust der DGB-Chor Hannover musikalisch durch die Zeiten. Seit fast 30 Jahren singt er linke Lieder gegen den rechten Ton und legt mit Witz und Mut den Finger in die Wunden und zeigt auf das Unrecht in unserer Gesellschaft. Wer soll sich wehren, wenn nicht wir! Die Zeit ruft nach Veränderung!

Vom alten Lied des Volkes über traditionelle Arbeiterlieder, Internationales aus Ost und West, Lieder unterdrückter Völker, bis zu Liedern von Leid, Aufbruchstimmung, mit zornigem Getöse und Liebesglück – im neuen Programm des DGB-Chores ist alles vertreten, denn gute Musik gehört zum guten Ton. In unmittelbarer Nähe zum Publikum entwickelt der Chor seine Stärken – Unterhaltung mit rhythmischen, lebendigen Liedern oder auch kleinen szenischen Entwürfen. Die Schräglage nach links ist gewollt, mit Kritik wird nicht hinter dem Berge gehalten.

 

http://www.kulturzentrum-faust.de/faust/files/dgb-chor3.jpghttp://www.kulturzentrum-faust.de/faust/files/dgb-chor2.jpghttp://www.kulturzentrum-faust.de/faust/files/dgb-chor1.jpg

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DGB-Chor Konzert Fr 29.10.10 Faust Hannover-Linden

23. Oktober 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

"Veränderung - denn wie es bleibt, so ist es nicht"
EINLASS / BEGINN: 19:00 Uhr / 20:00 Uhr
EINTRITT: VVK: 6,- Euro / AK: 8,- Euro / ermäßigt: 5,- Euro
ORT: Warenannahme Faust

Voller Lust auf ein besseres Leben und mit dem festen Glauben an das Recht auf eine gerechtere Zukunft saust der DGB-Chor Hannover musikalisch durch die Zeiten. Seit fast 30 Jahren singt er linke Lieder gegen den rechten Ton und legt mit Witz und Mut den Finger in die Wunden und zeigt auf das Unrecht in unserer Gesellschaft. Wer soll sich wehren, wenn nicht wir! Die Zeit ruft nach Veränderung!

Vom alten Lied des Volkes über traditionelle Arbeiterlieder, Internationales aus Ost und West, Lieder unterdrückter Völker, bis zu Liedern von Leid, Aufbruchstimmung, mit zornigem Getöse und Liebesglück – im neuen Programm des DGB-Chores ist alles vertreten, denn gute Musik gehört zum guten Ton. In unmittelbarer Nähe zum Publikum entwickelt der Chor seine Stärken – Unterhaltung mit rhythmischen, lebendigen Liedern oder auch kleinen szenischen Entwürfen. Die Schräglage nach links ist gewollt, mit Kritik wird nicht hinter dem Berge gehalten.

 

http://www.kulturzentrum-faust.de/faust/files/dgb-chor3.jpghttp://www.kulturzentrum-faust.de/faust/files/dgb-chor2.jpghttp://www.kulturzentrum-faust.de/faust/files/dgb-chor1.jpg

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Herrchens Frauchen: Scharfzüngige Plaudertaschen

22. Oktober 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

Termine siehe unten.

 

Lisa Pollit und Gunter Schmidt sind seit 25 Jahren "Herrchens Frauchen". Mit "War was?" feiert das Kabarettduo sein 25-jähriges Bühnenjubiläum.

 

Hätten Sie's gewusst? Lachgas ist viel aggressiver gegen die Ozonschicht als CO²! Wenn das Kabarettduo im Polittbüro Halbwissen und Vorurteile gnadenlos durchleuchtet, ist der Einsatz von Lachgas ebenfalls völlig überflüssig. Na, gottlob.

 

"War was?!" - Der Pogrammtitel zum 25-jährigen Bühnenjubiläum von Lisa Politt und Gunter Schmidt wirkt geradezu kleinlaut verglichen mit Politts frechem Mundwerk und in Anbetracht der Bühnenerfolge, die die scharfzüngige Plaudertasche auch als Solo-Künstlerin zu verzeichnen hat. Ungemütliche Fragen und Themen sind die Spezialität der 52-jährigen. Lebensgefährte Gunter Schmidt ist indessen kaum aus der Ruhe zu bringen. Seine trockenen Sticheleien sind der Zunder, an dem sich Politts Feuer entzündet.

 

Seit 2003 betreibt dieses brilliante Duo das Plittbüro im ehemaligen neuen Cinema in Hamburg am Steindamm. Und während am Ende zum Karnevalsschunkler "Mir geht es gut" auf der Leinwand Soldaten im Gleichschritt marschieren begreift man: Dieser Ort ist für die Hamburger Kabarett- und Kleinkunstszene allemal systemrelevant.

 

weitere Termine mit Lisa Politt und Gunter Schmidt:

Sa., 9.10.2010,
20Uhr:

„War was...?!“ – 25 Jahre HERRCHENS FRAUCHEN
Kulturforum Lüneburg, Gut Wienebüttel 1, 21339 Lüneburg,
04131 671

355

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Fr., 12. 11.2010 , 20 Uhr:

 „War was...?!“ – 25 Jahre HERRCHENS FRAUCHEN
Uhlehofverein Schwarmstedt

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Fr., 19.11.2010. ,
20 Uhr:

„War was...?!“ – 25 Jahre HERRCHENS FRAUCHEN
Kulturwerk im Eckhaus, 31582 Nienburg, Mindener Landstr. 20,
05021 – 911666

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Sa., 27.11.2010,
20 Uhr:

„War was...?!“ – 25 Jahre HERRCHENS FRAUCHEN
Forum Süd (Buxtehuder Kleinkunstigel), Torfweg 36, Buxtehude

 

http://www.lueneburger-heide.de/files/derivates/big/98/LisaPoliittGunterSchmidtVA12.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Karikaturistische Impression

13. Oktober 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

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Kurt Schumacher (Kurt S.)

Karikaturistische Impression (Kugelschreiberzeichnung) von ©Heide Kramer, Hannover, 1986

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Bejarano & Microphone Mafia in Celle mit "Per la Vita" 30.10.10

27. September 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

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REPUBLIK FREIES WENDLAND - REAKTIVIERT

7. September 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

REPUBLIK FREIES WENDLAND - REAKTIVIERT

Konzeption: Aljoscha Begrich, Florian Fiedler, Axel Töpfer, Sven Wörner, Martin Engelbach

Junges Schauspiel | 0-99 Jahre | ausführliches Programm ab 01.09.

Gefördert im Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes

© Katrin Ribbe

Am 33. Tag der Republik starteten Hubschrauber auf den Äckern. Sie rissen den Palisadenzaun aus dem Boden, um Zugang zu schaffen für die Wasserwerfer, die einsatzbereit dahinter lauerten. Hundertschaften der Polizei stürmten das Gelände und zerstörten den Traum der Antiatombewegung: die Republik Freies Wendland. Gemeinsam hatten zuvor traditionelle Bauern und linke Aktivisten, Junge und Alte die Bohrstelle 1004 besetzt und einen eigenen Staat gegründet, um gegen die Errichtung eines Atommüllendlagers zu protestieren. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Republik wollen wir ihre Prophezeihung »Turm und Dorf könnt ihr zerstören, aber nicht unsere Kraft, die es schuf!« aufnehmen und in einem Reenactment mit 100 Teilnehmern dieses Ereignis nachstellen. Wir laden alle ein, gemeinsam eine eigene Hüttenstadt zu bauen. Aus Holz, Pappe und Stroh soll mit eurer Hilfe in zehn Tagen am Ballhof ein Staat nach euren und unseren Vorstellungen entstehen – ein Camp, in dem wir gemeinsam bauen, schlafen und reden. Wie wollen wir leben? Welche Einrichtungen brauchen wir? Die Republik soll auch ein Ort der Begegnung und des Diskurses sein. Sind die Träume der Achtziger wirklich schon passé, oder sind die Fragen nach einem selbstbestimmten Leben ohne Atommüll angesichts der Lage in Gorleben und Asse nicht aktueller denn je? Eine von der Realität ernüchterte Generation der Antiatomkraftbewegung trifft auf eine noch zu politisierende Jugend in einer gemeinsamen Suche nach der Utopie von heute, einer Welt nach unseren Maßstäben, einer Welt ohne Atomkraft. In der Freien Republik am Ballhof soll aber nicht nur gebaut und diskutiert werden. Jeden Abend werden Veranstaltungen, Konzerte, Theateraufführungen und Vorträge stattfinden.

REGIETEAM

Ministerium für KulturFlorian Fiedler 
Ministerium für Bauen Karen Töpfer 
Ministerium für Bauen Sven Wörner 
Ministerium für Bauen Lars Bergmann 
Ministrium für RhythmusMartin Engelbach 
Ministerium für Wissenschaft Aljoscha Begrich 
Ministerium für ErnährungWam Kat 

BESETZUNG

Bühnenbildassistenz Pauline Knoblauch 
Ministerium für ErnährungJens Vöku 

TERMINE

17.09. Fr 20:00  
18.09. Sa 16:00  
18.09. Sa 18:00  
19.09. So 20:00  
20.09. Mo 19:30 Karten
21.09. Di 18:30  
21.09. Di 19:30  
22.09. Mi 19:00  
23.09. Do 20:00  
24.09. Fr 19:00  
24.09. Fr 20:00  
24.09. Fr 21:00  
25.09. Sa 19:00  
25.09. Sa 21:00  
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Ausstellung "Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945" wird erneut in Göttingen gezeigt, 17.8. - 9.9.2010

17. August 2010 , Geschrieben von Parents Veröffentlicht in #Kultur

 Ausstellung "Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945"
wird erneut in Göttingen gezeigt, 17.8. - 9.9.2010


„Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“
Ausstellung zum zweiten Mal in Göttingen / In den Berufbildenden Schulen
II in Göttingen vom 17. August bis 9. September 2010

Die Wanderausstellung zur NS- Zwangsarbeit in Südniedersachsen kommt ein
zweites Mal nach Göttingen. Die Schau startete Anfang dieses Jahres in
der Göttinger Lokhalle und war danach in der ehemaligen Kurhessenkaserne
in Hann. Münden zu sehen. Ab dem 17. August wird sie in den
Berufsbildenden Schulen II in der Godehardstraße in Göttingen gezeigt.
„Die Ausstellung ist bisher auf großes Interesse gestoßen. Wir freuen
uns, dass wir sie jetzt in einer Schule zeigen können. Es gibt ein
umfangreiches Begleitprogramm mit Theater und Stadtrundgängen. Es sind
zwei Zeitzeugengespräche mit dem ehemaligen niederländischen
Zwangsarbeiter Cees Louwerse und mit der ehemaligen polnischen
Zwangsarbeiterin Bronisława Burek geplant“, sagt Lisa Grow von der
Geschichtswerkstatt Göttingen. „Außerdem haben die Schülerinnen und
Schüler der BBS II Führungen für Schulklassen vorbereitet“, so Grow.
Die interaktiv und multimedial gestaltete Ausstellung wurde von den
Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen in Kooperation mit
internationalen Projektpartnern erstellt. Sie zeigt in 13 thematischen
Stationen das Ausmaß, die Bedeutung und die Vielfältigkeit von
Zwangsarbeit am regionalen Beispiel Südniedersachsen. Im Mittelpunkt
stehen die Biografien ehemaliger Zwangsarbeitender aus mehreren
europäischen Ländern. Die Spur ihrer Lebensgeschichten ermöglicht einen
Blick auf die europäische Dimension der NS-Zwangsarbeit.
Um diese Dimension zu betonen, ist die Ausstellung von einem
internationalen Team konzipiert worden, dem Wissenschaftler aus den von
Verschleppung und Zwangsarbeit betroffenen Ländern Polen, Italien und
den Niederlanden angehören. Studierende der Fachhochschule Hannover
erarbeiteten das Design und die multimediale Präsentation. Die
Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen
1939-1945“ wird von der Europäischen Union und von zahlreichen
Institutionen in Südniedersachsen gefördert.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Ausstellung:
www.zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu

Zur Ausstellung ist ein Katalog in Form einer Kartenbox (16-seitige
Broschüre und zwölf Faltblätter mit Lebensgeschichten von
Zwangsarbeitenden und Verortungsgrafiken) erschienen, der in der
Ausstellung erhältlich ist oder über die Homepage der Ausstellung
bestellt werden kann.

Anschrift und Öffnungszeiten:
Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen
1939-1945“
in der Mediothek der BBS II - Berufsbildende Schulen II - Godehardstraße
11, 37081 Göttingen
17. August - 9. September 2010
Mo, Mi, Do: 8-16 Uhr
Di, Fr: 8-14 Uhr
Sa, 21.8. und 4.9. : 8-12 Uhr
Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Für Schulklassen und größere Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich!
Bitte telefonisch bei der BBS II unter (0551) 49 61 777, per E-mail:
bbs2@bbs2goe.de oder per Fax: (0551) 49 61 774 anmelden. Auf der
Homepage der BBS II gibt es weitere Informationen zu den Aktivitäten der
Schule rund um die Ausstellung und eine Unterrichtseinheit „Zwangsarbeit
in der NS-Zeit“ zum Herunterladen: www.bbs2goe.de

Bei inhaltlichen Fragen zur Ausstellung und zu Interviewanfragen wenden
Sie sich bitte an Günther Siedbürger, Tel. 0551-770 4677, E-Mail:
guenther_siedbuerger@yahoo.de

Begleitprogramm zur Ausstellung:

Montag, 16. August 2010

Feierliche Eröffnung der Ausstellung mit musikalischer Begleitung
18.30 Uhr, Mediothek der  BBS II - Berufsbildenden Schulen II -
Göttingen,
Godehardstr. 11


Donnerstag, 19. August 2010

Theatervorführung : „Die Besserung“
Stück nach Berichten ehemaliger Häftlinge des Jugendkonzentrationslagers
Moringen. Von „stille hunde“ theaterproduktionen. Dauer: ca. eine Stunde
19:00 Uhr, Mediothek der BBS II - Berufsbildende Schulen II Göttingen,
Godehardstr. 11,
Eintritt 8 Euro, SchülerInnen 5 Euro, Veranstalterin: BBS II


Dienstag, 24. August 2010

Zeitzeugengespräch mit der ehemaligen Zwangsarbeiterin Bronisława
Burek aus Polen
19.00 Uhr, Holbornsches Haus, Rote Straße 34, Göttingen
Die 1925 geborene Bronisława Burek erzählt die Geschichte ihrer
Zwangsarbeit in der Zuckerfabrik Obernjesa und auf Bauernhöfen sowie in
einer Bäckerei in Ebergötzen.
Eintritt frei. Veranstalterinnen: Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und
Geschichtswerkstatt Duderstadt e.V.


Samstag, 28. August 2010

Stadtrundgang zu Fuß und mit dem Fahrrad:
„Von der Konditorei zur Messtechnik“: NS-Zwangsarbeit in Göttingen
Start: 14.00 Uhr am Göttinger Marktplatz (Gänseliesel)
Fahrräder bitte in der Prinzenstraße / Goetheallee parken.
Dauer: ca. 2 Stunden (1 Std. zu Fuß / 1 Std. mit dem Fahrrad)
Der Rundgang wird in zwei Teilen durchgeführt. Zunächst geht es zu Fuß
durch die Göttinger Innenstadt, anschließend mit dem Fahrrad zu etwas
weniger zentral gelegenen Zielen. Über die folgenden Bereiche wird es
Informationen geben:
•    Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen im Göttinger Alltag
•    Göttinger Kleinbetriebe: Konditorei, Bäckereien, Hotels etc.
•    Unterkünfte und Lager für Zwangsarbeitende
•    Eisenbahnbetriebe, Großwäscherei, Messtechnik
Eintritt frei. Veranstalterinnen: Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und
Geschichtswerkstatt Duderstadt e.V.


Donnerstag, 2. September 2010

Zeitzeugengespräch mit dem ehemaligen Zwangsarbeiter Cees Louwerse aus
den Niederlanden
19.00 Uhr, Holbornsches Haus, Rote Straße 34, Göttingen
Der 1923 geborene Cees Louwerse erzählt die Geschichte seiner
Zwangsarbeit in Göttingen und sein Überleben der Bombenangriffe von 1945
auf dem Göttinger Schützenplatz mit dem dortigen „Ostarbeiterlager“.
Eintritt frei. Veranstalterinnen: Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und
Geschichtswerkstatt Duderstadt e.V.


Samstag, 4. September 2010

Stadtteilrundgang „Medizin und NS-Zwangsarbeit im alten
Universitätsklinikum Göttingen“
Treffpunkt:14.00 Uhr, Goßlerstr / Ecke Käthe-Hamburger-Weg (an der
Schranke)
Themen:
•    Zwangssterilisationen an der Uni-Frauenklinik
•    Hebammen in der NS-Zeit
•    Zwangsarbeitende als PatientInnen und Personal im Klinikum
•    Von der Rassenhygiene zur Humangenetik: der Lehrstuhl für Fritz Lenz
1946
Eintritt frei, Veranstalterin: Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.


Donnerstag, 9. September 2010

„Bücher brennen“ – Szenische Lesung zu den Bücherverbrennungen von 1933.
Von „stille hunde“ theaterproduktionen
19:00 Uhr, Mediothek der BBS II – Berufsbildenden Schulen II -
Göttingen,
Godehardstr. 11,
Eintritt 10 Euro, SchülerInnen 8 Euro, Veranstalterin: BBS II


++++
Mit freundlichen Grüßen
Frauke Klinge, Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

Geschichtswerkstatt Göttingen e. V.
Bürgerstraße 27
37073 Göttingen
Tel./ Fax: 0551 / 48 58 44
info@geschichtswerkstatt-goettingen.de
www.geschichtswerkstatt-goettingen.de
Büro- und Telefonzeiten: Di 10-13 Uhr, Do 15-17 Uhr

Wanderausstellung
"Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945"
www.zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu


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